Messergewalt (Symbolbild: shutterstock.com/Thirdparty)
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Mitten in Sofia: Frau sticht vier Deutsche nieder

Am Donnerstagabend, 26. März 2026, ereignete sich im Zentrum der bulgarischen Hauptstadt Sofia ein erschreckender Messerangriff. Eine 39-jährige Frau ging gezielt auf deutsche Urlauber und Reisende los und verletzte innerhalb weniger Minuten vier Deutsche durch Messerstiche.

Zuerst attackierte die Täterin vor der U-Bahn-Station Vasil Levski einen 63-jährigen und einen 65-jährigen deutschen Mann. Beide erlitten Stiche in Oberkörper, Kopf und andere Körperteile und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Nur 15 Minuten später schlug die Täterin erneut zu – diesmal in der Nähe des Hemus-Hotels. Dort stach sie auf zwei deutsche Frauen im Alter von 26 und 30 Jahren ein. Auch diese Opfer wurden verletzt, glücklicherweise nicht lebensgefährlich.

Alle vier Verletzten sind ausschließlich deutsche Staatsbürger. Es gab keine Berichte über bulgarische oder andere ausländische Opfer in unmittelbarer Nähe. Die Täterin, eine Bulgarin aus dem Stadtteil Simeonovo, wurde kurze Zeit später in ihrer Wohnung festgenommen. Das Motiv für die Messerattacken ist bislang angeblich noch unbekannt. Es war auch nicht klar, ob die Angriffe mit der Nationalität der Opfer zusammenhingen.

In den sozialen Medien indes geht man von einem xenophoben Motiv aus, da die Frau offenbar bewusst Deutsche als Ziel ausgewählt hat. Dieser gezielte Angriff auf Deutsche im Ausland wäre insofern kein Zufall. Er zeigt eine wachsende Feindseligkeit gegenüber Deutschen und Deutschen als Symbol für „den Westen“, „die EU“ oder „die Reichen aus dem Norden“. In Teilen Osteuropas, aber auch in anderen Ländern, wird Deutschland und seinen Bürgern zunehmend mit Neid, Ressentiments oder offener Ablehnung begegnet – oft geschürt durch Narrative von „deutscher Arroganz“, „EU-Diktat“ oder der Wahrnehmung, Deutsche seien leichte, wohlhabende Ziele, so unter anderem die Feststellung in Kommentaren.

Während deutsche Politiker im Inland weiterhin offene Grenzen und unkontrollierte Zuwanderung verteidigen, werden deutsche Staatsbürger im europäischen Ausland zur Zielscheibe. Ob Messerattacken, Überfälle oder Hasskriminalität – die Botschaft ist klar: Deutsche sind nicht mehr überall willkommen. Die Täterin in Sofia, so die Vermutung von einer Vielzahl der Kommentatoren, hat nicht wahllos zugestochen, sondern gezielt auf deutsche Passanten gewartet. Das macht den Vorfall besonders alarmierend. Andere wiederum warnen: Solche Vorfälle sollten endlich Anlass sein, die eigene Naivität abzulegen. Wer als Deutscher heute im Ausland unterwegs ist, trage ein unsichtbares Risiko – nicht wegen seiner Hautfarbe, sondern wegen seiner Nationalität.

(SB)

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