Weichreite bei seiner Festnahme (Foto:ScreenshotYoutube)
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Rechtswidrige Festnahme von Youtuber Weichreite bei Antifa-Demo: Strafanzeige gegen Polizei Osthessen erstattet

Am Samstag, den 28. März 2026, wurde der bekannte Streamer und YouTuber Sebastian Weber alias “Weichreite” im osthessischen Johannesberg bei Fulda vorläufig festgenommen. Der skandalöse Vorgang ereignete sich während einer Antifa-Gegendemonstration zur Gründung der AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ in Hessen. Weber, der in seiner Eigenschaft als Journalist, AfD-Kreisrat und unabhängiger Journalist livestreamte, war im Bereich der Bühne in der Von-Mengersen-Straße anwesend gewesen. Die Polizei Osthessen teilte auf X lakonisch mit: „Im Zusammenhang mit erheblichen Störungen der Ordnung der laufenden Versammlung im Bereich der Bühne in der Von-Mengersen-Straße in Johannesberg durch eine männliche Person kam es in der Folge zu einem Ausschluss durch den Versammlungsleiter. Bei der Durchsetzung dessen durch unsere Einsatzkräfte leistete der Mann Widerstand, sodass er vorläufig festgenommen wurde. Ein Polizeibeamter wurde dabei leicht verletzt.“. Die Polizei schloss später die Kommentarfunktion unter dem Post mit der fadenscheinigen Begründung zahlreicher Netiquette-Verstöße, nachdem etliche Foristen ihren Unmut über die Polizeiwillkür zum Ausdruck gebracht hatten.

Der Rechtsanwalt und Medienrechtler Markus Haintz reagierte prompt und teilte mit „Ich habe soeben Strafanzeige gegen die verantwortlichen Polizeibeamten erstattet, die heute den Streamer Sebastian Weber aka Weichreite, rechtswidrig festgenommen und seiner Freiheit beraubt haben.“ Haintz sieht in der Festnahme einen Verstoß gegen die Pressefreiheit und die Versammlungsfreiheit. Auf seiner Seite haintz.media veröffentlichte er die Anzeige und kritisierte die Maßnahme als unverhältnismäßig.

Polizei schützt die Antifa

Besonders infam an der Sache wieder einmal: Offenbar handelt es sich hier wieder um das üblich Victim Blaming im Linksstaat. Etliche Zeugen, darunter Anwesende des Telegram-Kanals „Klardenker“, berichteten, dass Weber und andere Streamer zunächst nämlich von vermummten Antifa-Teilnehmern mit Schildern angegriffen wurden; wer Weichreite kennt, weiß, dass von ihm garantiert keinerlei Gewalt ausgegangen war. Der Versammlungsleiter der Gegendemo habe sodann den Ausschluss des YouTubes verlangt. Videos zeigen, wie Weber von Beamten weggetragen wurde – ohne erkennbaren aktiven Widerstand seinerseits. Die Polizei habe statt der schuldigen Angreifer die die Demo dokumentierenden Opfer entfernt, so der Kernvorwurf. Weber selbst postete Bilder der Eskalation und teilte mit, er sei nach erkennungsdienstlicher Behandlung wieder entlassen worden.

Webers Kanal ist als „Weichreite TV“ bekannt für Live-Übertragungen von Demonstrationen und politischen Events. Er sitzt für die AfD im Kreistag Leipzig und dokumentiert regelmäßig linke Gegenproteste. Der Fall reiht sich in eine Serie ähnlicher Konfrontationen ein, etwa in Berlin oder Nürnberg, bei denen Weber als Journalist attackiert oder behindert wurde. Erneut steht hier die seit Corona immer wieder strapazierte Verhältnismäßigkeit polizeilichen Handelns bei politisch aufgeladenen Versammlungen auf: Während die Polizei wie üblich von „erheblichen Störungen“ und “Widerstand” spricht, um ihr autoritäres Handeln zu rechtfertigen und faktisch die Antifa zu schützen, sehen Jurist Haintz und weitere Unterstützer eine einseitige Parteinahme zugunsten des linksradikalen Mobs. Die Strafanzeige wegen Freiheitsberaubung und möglicher Körperverletzung im Amt wird nun von der Staatsanwaltschaft geprüft. Das Internet vergisst nichts: Zahlreiche Videos und Live-Mitschnitte zirkulieren bereits; nur eine politische Justiz (die es jedoch leider vielerorts in Deutschland gibt) kann hier alle Augen zudrücken zugunsten der Staatsgewalt… (TPL)

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