Gibt im Westen den gemäßigten Staatsmann, während Milizen in Syrien Christen und andere Minderheiten unter seinen Augen tyrannisieren: Ex-Terrorfürst und Assad-Nachfolger al-Sharaa (Foto:Imago)
[html5_ad]

Und diesem Regime rollt Merz in Berlin morgen den roten Teppich aus: Regierungsnahe Islamisten in Syrien terrorisieren Christen zum Palmsonntag

In der Nacht zum 28. März 2026, nur Stunden vor dem Palmsonntag und dem Beginn der Karwoche, wurde die mehrheitlich christlich-orthodoxe Kleinstadt  Suqaylabiyah in der syrischen Provinz Hama von bewaffneten Gruppen überfallen. Plünderungen, Schüsse, Brandstiftung und Morddrohungen trafen Geschäfte, Häuser und Kirchen. Bewohner berichten von Panik und Terror: Junge Männer aus dem benachbarten sunnitischen Ort Qalaat al-Madiq stürmten auf Motorrädern in die Stadt, zerschossen Schaufenster, setzten Räume in Brand und zerstörten eine Marienstatue.

Der Auslöser war nach übereinstimmenden Berichten ein Streit oder Belästigungen christlicher Mädchen durch Männer aus Qalaat al-Madiq – ein Alltagsszenario, das die in der Heimat zurückgebliebenen syrischen Muslime mit ihren in Deutschland sesshaft gewordenen Neubürgern verbindet. Nach einer ersten Vertreibung kehrten die Angreifer in größerer Zahl zurück. Videos zeigen Plünderungen und Rufe wie „Zerbrecht es, es gehört den Schweinen” (gemeint sind Christen). Es gab Verletzte, die genaue Zahl ist unklar. Hunderte Einwohner demonstrierten am Samstag und riefen zum Streik auf, bis die Täter bestraft sind. In Damaskus kam es zu Protesten vor dem Patriarchat, mehrere Kirchen sagten Palmsonntagsfeiern aus Solidarität ab.

Trotz Mord und Totschlag in Syrien: Islam-Versteher Merz hofiert al-Sharaa

Formal “verurteilte” die Übergangsregierung unter Präsident Ahmad al-Sharaa (ehemals HTS/Führer der Hayat Tahrir al-Sham) twar  die Gewalt und schickte Sicherheitskräfte; in Wahrheit jedoch sind die Briganten, die hier wüten, genau seine Anhänger. Internationale Beobachter und Gegner werfen dem Regime al-Sharaas vor, die Angriffe zu dulden oder nicht energisch genug einzugreifen. Nach etlichen Berichten agierten die Täter sogar direkt gemeinsam mit regierungsnahen Milizen. Der griechisch-orthodoxe Patriarch Johannes X. von Antiochien verurteilte die Tat in scharfen Worten: „Genug des Blutvergießens in Syrien!“ Er forderte eine offizielle Untersuchung, Bestrafung der Verantwortlichen, Entschädigung der Geschädigten und Maßnahmen gegen unkontrollierte Waffen. Solche „Einzelfälle“, als die al-Sharaa diese Attacken abtut, dürften nicht länger toleriert werden. Seit dem Sturz Baschar al-Assads im Dezember 2024 hat sich die Lage für Christen, Alawiten und Drusen dramatisch verschlechtert. Die christliche Minderheit, die vor dem Krieg etwa zehn Prozent der Bevölkerung ausmachte, ist massiv geschrumpft. Viele flohen bereits in den 15 Jahren Bürgerkrieg. Unter al-Sharaa, dessen Regierung früher al-Qaida-nah war, häufen sich Übergriffe – von Brandanschlägen auf Kirchen bis zu Massakern an anderen Minderheiten. Menschenrechtsorganisationen sprechen von systematischer Bedrohung.

Das alles hält die Regierung des Lügenkanzlers und Islam-Teppichs Friedrich Merz jedoch nicht ab, just jenen al-Sharaa, auf dem in internationalen US-Fahndungsplakaten noch immer 10 Millionen Euro Kopfgeld ausgelobt sind, am morgigen Montag in Berlin zum Staatsbesuch zu empfangen – Gespräche mit Merz inklusive. Man darf bezweifeln, dass Deutschland hier die Stimme erhebt, wie es das gegen Israel und Russland so nassforsch ständig tut…(TPL)

b905c5ac364d4ff59cfa9e293a57416c
image_printGerne ausdrucken

Themen