In einer geradezu göttlichen Fügung erhalten die Kirchen in Deutschland die Quittung für ihren permanenten Verrat am christlichen Glauben und ihre Anbiederung an den linken Zeitungeist – und das nicht nur in Form immer neuer Massenaustritte, sondern auch in Form der Kostenbelastungen, die sie dem Rest der Bevölkerung durch ihre Propagierung des Klimawahns so bedenkenlos aufbürden.
Die St. Petri Kirche im Zentrum von Chemnitz kann in diesem Jahr nicht einmal mehr zu Ostern Gottesdienste abhalten, weil die Heizkosten es unmöglich machen. Eine Vertragsumstellung durch den Energieversorger hat dazu geführt, dass man gar keine Veranstaltungen mehr in dem Gebäude durchführen kann. Laut dem evangelischen Chemnitzer Superintendent Frank Manneschmidt beträgt die jährliche Grundpauschale, die unabhängig vom tatsächlichen Verbrauch anfällt, mittlerweile das Drei- bis Vierfache der früheren Gesamtheizkosten. Für Kirchengemeinden sei dieses Preismodell „höchst unwirtschaftlich, da sie nur etwa 20 bis 40 Tage im Jahr heizen“, so Manneschmidt.
Die Ostergottesdienste müssen deshalb in die kleinere Schlosskirche verlegt werden, Konzerte mit professionellen Musikern fallen komplett flach, da die Instrumente vertraglich festgelegte Mindesttemperaturen benötigen, die man ohne Heizen natürlich schlecht gewährleisten kann. Gleich vier große Kirchen in Chemnitz, die mit Fernwärme beheizt werden, sind von der Kostenexplosion betroffen. Es ist gut möglich, dass die Kirchen endgültig kalt bleiben. Hier erntet man also, was man durch seinen unermüdlichen Einsatz für Klimarettung und Energiewende gesät hat.
Kranke “Entwicklungshilfe”
Vom Staat ist hier diesmal keine Abhilfe zu erwarten. Dieser setzt seine religiösen Prioritäten bekanntlich längst in Richtung Islam – und das nicht nur durch die Beförderung der Islamisierung Deutschlands, sondern auch durch Unterstützung im Ausland. Bereits in den Jahren 2015 bis 2021 wurden 8,09 Millionen Euro Steuergeld in ein Entwicklungsprojekt investiert, bei dem vor allem LED-Leuchten, Solaranlagen und Photovoltaik-Paneelen in vier marokkanischen Moscheen installiert wurden, wie eine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion 2024 ergab. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hatte das Projekt „Beschäftigungsförderung durch Energieeffizienz und erneuerbare Energien in Moscheen“ in Auftrag gegeben und mit insgesamt 8,5 Millionen Euro veranschlagt.
Von den 8,09 Millionen Euro, die letztlich dafür verbraten wurden, flossen allein 5,99 Millionen Euro in den Einsatz von Fachkräften, die für Beratung, Planung und die Durchführung der Maßnahmen vor Ort zuständig waren, weitere 404.000 Euro wurden für Sachgüter ausgegeben, weitere 1,06 Millionen Euro entfielen auf Verwaltungskosten, kalkulatorische Gewinne und Steuern. Dass sechs von neun Mitarbeitern Frauen gewesen seien, wurde als besonderer Erfolg gewertet. Solche Unterstützung können Kirchen in Deutschland natürlich nicht erwarten. Moscheen im In- und Ausland betrachtet man -zu Recht- als Investition in die Zukunft, während die abgewrackten Kirchen selbst damit klarkommen müssen, dass auch ihnen die politisch nach oben gejagten Heizkosten das Kerngeschäft ruinieren. (TPL)























