Syrer meets Sauerländer: al-Shaara heute bei Merz in Berlin (Foto:Imago)
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Unter Allahu-Akbar-Rufen: Merz‘ großer Bahnhof für einen Terroristen, der jetzt syrischer Präsident spielt

Derzeit hält sich der syrische „Übergangspräsident“ Ahmed al-Scharaa – besser bekannt unter seinem Terroristennamen Abu Mohammed al-Julani – in Berlin auf, wo er schandbarerweise mit allen diplomatischen Ehren empfangen wird. Am Montagmorgen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue, dann im Auswärtigen Amt, auch ein Treffen mit dem Bundeskanzler steht auf dem Programm. Außenminister Johann Wadephul versprach Syrien Unterstützung beim Wiederaufbau. Im Klartext: Deutschland verschenkt mal wieder perverserweise Geld, während im eigenen Land den Bürgern immer mehr Zumutungen, Steuererhöhungen und Einschränkungen drohen – nachdem die Regierung der Lügen gerade Milliarden des angeblichen Infrastruktur-“Sondervermögens” zweckentfremdet hat.  ”Wir stehen an der Seite Syriens“, versicherte er. Wirtschaftsministerin Reiche sieht „Geschäftschancen“, beispielsweise im Energiesektor, im Maschinenbau oder auch in der Sicherheitstechnologie. Der Besuch dieser überall im Westen hofierten, zutiefst fragwürdigen Gestalt, an deren angeblicher Wandlung vom radikalen Dschihadisten zum moderaten Staatsmann man die größten Zweifel haben darf, zeigt auch einmal mehr, was Deutschland sich mit der islamischen, großenteils syrischen Massenmigration, seit 2015 eingebrockt hat.

So wurde al-Scharaa bei einer Veranstaltung im Berliner Luxushotel Ritz-Carlton mit frenetischem „Allahu Akbar!“-Gebrüll empfangen. Diese beklemmenden Szenen zeigen eindrücklicher als alle offiziellen Verlautbarungen, womit man es bei ihm und dem allergrößten Teil der zugewandten Syrer zu tun hat – nämlich um durch und durch radikale Muslime, die nicht im Ansatz dazu bereit sind, friedlich mit Andersdenkenden zusammenzuleben; weder in Syrien noch in Deutschland. Erst am Wochenende fanden in Syrien wieder brutale Übergriffe auf Christen statt, zuvor bereits auf Drusen, Alewiten oder Kurden. Dies alles schreibt man in westlichen Hauptstädten aber nicht al-Scharaa zu.

Von wegen 80 Prozent Syrer zurück in die Heimat: Deutschland verschenkt mal wieder Geld

Auch vor dem Hotel kam es zu einem Aufmarsch begeisterter Syrer. Wer diese gespenstischen Bilder sieht, an denen nichts mehr daran erinnert, dass sie sich in einer, zumindest formell noch europäischen Stadt abspielten, weiß, wie es schon allzu bald in ganz Deutschland aussehen wird. Bei der Veranstaltung sagte al-Scharaa, er sei stolz darauf, dass Syrer in Deutschland an ihrer nationalen Identität und Verbundenheit zur alten Heimat festhalten. Sie seien wichtig, um ein „authentisches“ Bild Syriens in Deutschland zu vermitteln. Hier kann man ihm sogar uneingeschränkt zustimmen, denn „authentisch“ ist der Eindruck dieser Szenerie allemal. Dass Merz wieder mal nach den Gesprächen ankündigte, “80 Prozent der Syrer“ zurückschicken zu wollen, die al-Scharaa zuhause dringend bräuchte, kann man hingegen als weiteres Lippenbekenntnis dieses Lügen-Kanzlers abtun. Nichts wird passieren.

Im weiteren Verlauf des Besuchs wird al-Scharaa an einem deutsch-syrischen Wirtschaftsforum im Auswärtigen Amt teilnehmen, bei den Gesprächen soll es, neben deutscher Wirtschaftshilfe, auch um die Rückführung syrischer Migranten in die Heimat und den Wiederaufbau des zerstörten Landes gehen. Der kurdischstämmige CDU-Politiker Ali Ertan Toprak kritisierte, der Staatsbesuch verschiebe Maßstäbe – „weg von Recht und Verantwortung, hin zu bloßer Machtpolitik“. Er untergrabe auch den eigenen Anspruch Deutschlands, für Werte einzustehen. Marwan Khoury, der Vorsitzende der Syrischen Demokratischen Allianz (SDA), sagte, Liberale und demokratische Kräfte seien am vermeintlichen Übergangsprozess in Syrien nicht beteiligt worden, und unter Al Sharaa werde Syrien immer islamistischer. Darum sei die Einladung durch die Bundesregierung „enttäuschend“. Zumindest wird es auch einige Gegendemonstrationen gegen al-Scharaa geben, die aber nichts am allgemeinen Eindruck ändern, dass Deutschland und der Westen sich hier wieder einmal von einem Wolf im Schafspelz an der Nase herumführen lassen und die Umwandlung Syriens in eine islamistische Hölle finanzieren. (TPL)

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