Die einzigen Bereiche, in denen dieses Land noch Rekorde aufstellt, ist bei der Verramschung seiner Staatsbürgerschaft, bei der Geschwindigkeit, mit der es seine Kultur und Wirtschaft ruiniert – und bei der Aufnahme von Schulden durch einen maßlos aufgeblähten, immer machtgieriger und zugleich immer dysfunktionaler werdenden Staat. Im vergangenen Jahr stieg dessen Schuldenberg um 144 Milliarden Euro auf 2,84 Billionen Euro – ein neuer Rekord, der aber schon bald wieder übertroffen wird, denn die die Drei-Billionen-Grenze wird bald geknackt werden. Allein die Kreditaufnahme des Bundes betrug 107 Milliarden Euro, 2024 waren es noch 36 Milliarden. Bei Bundesländern und Gemeinden gab es einen Anstieg von 19 Milliarden beziehungsweise 25 Milliarden Euro.
Die Schuldenquote im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung stieg auf 63,5 Prozent. Damit sind die, auch und gerade von Deutschland immer so vehement hochgehaltenen Maastricht-Kriterien mit ihrer Obergrenze von 60 Prozent, dann auch endgültig Makulatur. Weil ein Teil der Kredite in Rücklagen und Fonds landete, rechnet die EU sie offiziell nicht als Defizit, obwohl Schulden dafür aufgenommen wurden. Dank solcher Taschenspielertricks werden die Zahlen etwas verzerrt, was aber nur Kosmetik ist.
Ungeheuerliche und blindwütige Misswirtschaft des Staates
Auch hier rächt sich die desaströse Amok-Politik der letzten Jahre. Die Corona-Hilfen, die gar nicht nötig gewesen wären, wenn man eine vernünftige Politik mit Augenmaß betrieben hätte, anstatt unbegründete und wirkungslose Lockdowns für die ganze Gesellschaft zu verhängen; die ausschließlich durch ideologische Irrsinnigkeiten wie dem Atomausstieg verursachte Energiekrise und die aktuelle Neuverschuldungsorgie von 900 Milliarden Euro, die zwar offiziell in Infrastruktur und Verteidigung fließen sollen, tatsächlich aber zum Stopfen von Haushaltslöchern missbraucht werden.
Der neue Schuldenrekord ist also das erschütternde Dokument der ungeheuerlichen und blindwütigen Misswirtschaft dieses Staates, der nicht fähig ist, mit den Unsummen, die er seinen Bürgern abpresst, einigermaßen vernünftig umzugehen. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft geht davon aus, dass die Verschuldung schon bald bei rund 65 Prozent liegt und bis 2027 auf über 66,6 Prozent steigt. Damit ist auch hier also der Weg vorgezeichnet. Ein Staat, der seinen Bürgern eine monströse Steuern- und Abgabenlast aufbürdet, der dennoch fast eine Billion Neuschulden aufnimmt und der aberwitzige Summen in aller Welt versenkt, während das eigene Land immer maroder wird, Brücken einstürzen und Schulen verfallen, bricht einen Schuldenrekord nach dem anderen. Bei den Bürgern kommt dies aber nicht an – zumindest nicht in Form einer verbesserten Infrastruktur, Sicherheit et cetera, sondern nur in immer neuen Zusatzbelastungen, um die explodierenden Schulden zurückzuzahlen. Auch hier hat sich ein Teufelskreis entwickelt, aus dem Deutschland nicht mehr herauskommt. (TPL)























