Moderatorin Verona Pooth (Foto:Imago)
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Die mit dem Blubb: Auch Verona Pooth will schnell noch ihre Opfergeschichte zum Thema „Digitale Gewalt“ loswerden

Auch wenn Politik und NGOs weiterhin versuchen, sie für weitere Internet-Zensurmaßnahmen zu nutzen, hat die Geschichte über die angebliche „virtuelle Vergewaltigung“ von Collien Fernandes durch ihren Ex-Mann Christian Ulmen nach weniger als zwei Wochen ihren Zenit gründlich überschritten. Nicht nur, dass sie nach Manier der Potsdam-“Correctiv”-Lügengeschichte inhaltlich völlig in sich zusammengebrochen ist und von den ursprünglichen Vorwürfen, Ulmen haben massenhaft brutale, KI-generierte Deepfake-Pornos von Fernandes verschickt, nichts mehr übrig ist, auch die breite Öffentlichkeit hat längst genug von diesem künstlich und leicht durchschaubar zum gesamtgesellschaftlichen Großproblem aufgeblasenen Beziehungskrieg zweier C-Promis und seinen bizarren Details.

Doch bevor das Thema bald endgültig in der überfälligen Versenkung verschwendet, versuchen einige weitere abgehalfterte Prominente noch etwas Honig daraus zu saugen: Die „Bunte“ hat nun unter der Schlagzeile „Auch wir wurden im Netz missbraucht“ unter anderem Verona Pooth, Mirja du Mont, Caroline Beil – und natürlich der Universalaktivistin Luisa Neubauer ein Forum geboten, um über ihr vermeintliches Leid im Internet zu klagen. „Missbrauch hat mich tatsächlich über viele Jahre begleitet“, berichtet Pooth.

Anekdoten in der “Bunten”

Sie habe immer wieder Fotos zugeschickt bekommen, „darunter auch pornografische Bilder, auf die mein Kopf montiert wurde“, dazu seien handgeschriebene Texte gekommen, deren Inhalt sie gar nicht wiederholen möchte. Zwar habe sie Anzeige erstattet, der Absender des Materials habe jedoch nicht ermittelt werden können. Diese Ohnmacht sei schwer auszuhalten und mache „wütend und auch ängstlich“. Was sie zusätzlich überrascht habe, sei „dieses Gefühl von Scham“ gewesen. Rational wisse man, dass man keinerlei Schuld trage – und trotzdem fühle man sich bloßgestellt und in seiner Würde verletzt, so Pooth, die in ihrer bisherigen Karriere wahrlich nicht gerade durch Schamgefühl und Sorgen um ihre Würde aufgefallen ist.

Von ähnlichem Kaliber dürften auch die Anekdoten sein, die die anderen Betroffenen in der heute erscheinenden „Bunten“ zum Besten geben. Dass man dort nun wirklich das allerletzte Aufgebot zusammentrommelt, zeigt, dass die Geschichte in den letzten Zügen liegt. Sie war ein Rohrkrepierer, weil man sofort die dahintersteckende Absicht erkannte. Deshalb hat sie von Anfang an nicht richtig gezündet und das absurde mediale Getöse bildete nie die tatsächliche Relevanz und Resonanz in der Öffentlichkeit ab, die mehr denn je andere Sorgen hat, als sich mit solchem Unsinn zu beschäftigen. (TPL)

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