Der erfolgreiche deutsche Unternehmer Norbert Peters, ein in Osteuropa seit vielen Jahrzehnten bestens vernetzter und hochangesehener Geschäftsmann, musste am eigenen Leib lernen, von welchen zutiefst undankbaren, korrupten und hinterhältigen Elementen die Ukraine beherrscht wird, die von der deutsch-europäischen Kriegspropaganda zum Bollwerk westlicher Werte aufgeblasen wurde. Seit über 30 Jahren (!) wartet der heute 81-Jährige auf 72 Millionen Euro plus zwölf Prozent Zinsen pro Jahr an ausstehenden Rechnungen für den Verkauf von mehreren hundert medizinischen Geräten an die Ukraine. Trotz Bittbriefen der Ex-Kanzler Gerhard Schröder und Angela Merkel sowie sämtlicher Wirtschaftsminister und einer Korrespondenz seiner Anwälte, die nicht weniger als 70 Aktenordner füllt, hat Peters bis heute keinen Cent aus der Ukraine erhalten, obwohl die Zahlung immer wieder zugesichert wurde.
Peters knüpfte als Verkäufer der Firma Varta Kontakte in sämtlichen Ländern des ehemaligen Ostblocks. Dabei entstanden auch gute Beziehungen zu Leonid Kutschma, dem Präsidenten der seit 1991 von der Sowjetunion unabhängigen Ukraine. Um das Land zu unterstützen, erwarb Peters, der zu diesem Zeitpunkt die Firma Varex betrieb, erwarb zwischen 1991 und 1994 bei Siemens Hunderte medizinische Geräte wie Computertomographen, Magnetresonanz- und Ultraschallgeräte und lieferte sie an ukrainische Krankenhäuser. Dies trug maßgeblich zum Aufbau des ukrainischen Gesundheitssystems bei.
Merz‘ bezeichnendes Desinteresse
Dafür ging er in Vorkasse, die Bezahlung der 72 Millionen Euro wurde vertraglich zu einem späteren Zeitpunkt vereinbart. Diesen Zeitpunkt hält man in der Ukraine aber bis heute nicht für gekommen. Peters wurde zum Opfer der dort seit eh und je grassierenden Extrem-Korruption, an der sich nicht das Geringste geändert hat. Auch der derzeitige Präsident Wolodymyr Selenskyj versprach bereits die Rückzahlung der Schulden. Dennoch wartet Peters weiterhin vergeblich. Durch das ausbleibende Geld aus der Ukraine war er gezwungen, zur Begleichung seiner Verbindlichkeiten unter anderem Immobilien in Florida und zwei Geschäftsflugzeuge zu verkaufen, sein dreistöckiges Büro in München mit Dutzenden Angestellten aufzulösen sowie sich von 300 Uhren von Patek Philippe, Breguet un Rolex und 25 Kilogramm Goldmünzen zu trennen.
Obwohl Peters nicht der einzige ist, der auf Zahlungen aus der Ukraine wartet, machte die deutsche Regierung zu keinem Zeitpunkt die Begleichung offener Forderungen deutscher Firmen an die Kiewer Regierung zur Vorbedingung für weitere Hilfen; stattdessen wurde Peters auf seine Bitte um einen Termin im Kanzleramt hin vom Büro Friedrich Merz‘ mit der lakonischen Antwort abgespeist, er möge sich doch an die Gerichte wenden. Diese zynische Reaktion passt ebenso zum Lügenkanzler wie der gigantische Betrug der Ukraine zu dem Gesamtbild passt, dass dieses Shithole, samt seinem dubiosen Kriegspräsidenten abgibt. Deutschland und andere Länder werden bald sehen, was mit den Abermilliarden und den unzähligen Waffen geschieht, die man dort blindwütig hineinpumpt. Und Peters wird wohl nicht mehr erleben, dass die unschätzbaren Dienste, die er diesem von kleptokratischen Gangstern regierten Land erwiesen hat, honoriert werden.























