Messergewalt gehört dank Merkel und Nachfolgern inzwischen fest zu Deutschland (Symbolbild: Shutterstock)
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Sinnvolle Idee für ganz Deutschland: AfD-Hauptstadtfraktion stellt „Messer-App“ vor

Das ist mal eine echte Innovation, die im besten Deutschland aller Zeiten praktischen Nutzen entfaltet: Die AfD-Hauptstadtfraktion hat im Berliner Abgeordnetenhaus eine von der Fraktion selbst entwickelte „Messer-App“ vorgestellt. Unter der URL http://messerhauptstadt.berlin können die Berliner sich ab sofort einen Überblick über Messerstraftaten in der Hauptstadt verschaffen.

Die AfD-Hauptstadtfraktionschefin Dr. Kristin Brinker erklärte dazu: „Mit der App wollen wir mehr Transparenz schaffen hinsichtlich der Häufigkeit von Messerstraftaten in Berlin.” Die App greift auf die aktuellen Pressemeldungen der Berliner Polizei zu und stellt die jeweiligen Taten übersichtlich sowohl als Liste als auch auf einer interaktiven Karte dar. Allerdings dient die Polizei Berlin nicht ausschließlich als Datenquelle, sondern wird durch die App auch in ihrer Unzulänglichkeit bloßgestellt: Indem die App nämlich außerdem Zahlen der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik verarbeitet, wird für Nutzer deutlich gemacht, dass die von der Berliner Polizeipressestelle veröffentlichten Vorfälle nur einen Bruchteil der tatsächlichen Messerstraftaten darstellen. Brinker dazu: “Mehr Transparenz ist hier unbedingt vonnöten!“

Künftig auch Ausweitung auf Schusswaffen- und Sexualdelikte

Der innenpolitische Sprecher Thorsten Weiß, der in die Entwicklung der App eingebunden war, wies darauf hin, dass in Berlin statistisch fast zehn Straftaten pro Tag mit dem Tatmittel Messer verübt werden, doch die Polizei gebe der Öffentlichkeit deutlich weniger bekannt. Weiß: “Auch wenn wir nur auf die zurückhaltenden Angaben der Berliner Polizei zugreifen können, zeigen wir den Berlinern mit unserer App übersichtlich, wo und wann die Schwerpunkte der Messerkriminalität liegen.”

Perspektivisch soll die App künftig noch erweitert werden, um auch die rapide zunehmende Schusswaffenkriminalität ebenso abzubilden wie die gleichfalls zahlenmäßig stark gestiegenen Sexualstraftaten. Brinker sarkastisch: “Um es mit Ingeborg Bachmann zu sagen: Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar.“ In der Tat – deshalb bleibt zu hoffen, dass eine solche Smartphone-Anwendung bald auch bundesweit verfügbar ist, da die “Bereicherung” durch die “multikulturelle Vielfalt” in Deutschland nicht an Ländergrenzen halt macht… (TPL)

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