Am Ende einer Woche, die mit dem Staatsbesuch des islamistischen syrischen Machthabers Ahmed al-Scharaa begann, stehen die Bundesregierung und ganz Deutschland wieder einmal vor aller Welt als blamierte Tölpel da. Nachdem Bundeskanzler Friedrich Merz fabuliert hatte, in den nächsten drei Jahren sollten 80 Prozent der in Deutschland lebenden Syrer in ihre Heimat zurückkehren und er behauptet hatte, diese Zahl sei von al-Scharaa gekommen, widersprach dieser einen Tag später von England aus. Die Rückkehr seiner Landsleute knüpfte er an ausländische Investitionen in Syrien. „Wenn wir die richtigen Umstände haben, dann würde ich garantieren, dass 80 Prozent der Syrer zurückkehren“, sagte er. Sein Außenminister Asaad Shaibani legte nun noch einmal ausführlich nach und stellte vor aller Welt auf Twitter unmissverständlich klar: „Wir bekräftigen erneut: Die Syrer in der Diaspora sind ein strategisches nationales Gut und keine Belastung. Wir lehnen jegliche Versuche der Zwangsumsiedlung entschieden ab und arbeiten eng mit unseren Partnern zusammen, um die Infrastruktur wiederherzustellen und ein sicheres Umfeld zu schaffen, das der freiwilligen und würdevollen Rückkehr gerecht wird“.
Im Klartext bedeutet das, dass die syrische Regierung die hier lebenden Syrer als strategische Reserve sieht. Offenbar hat man vom türkischen Despoten Recep Tayyip Erdoğan gelernt, dem die Millionen von Türken in Deutschland, die ihm völlig ergeben sind, als fünfte Kolonne und Speerspitze der Islamisierung dienen. Die über eine Million Syrer in Deutschland leben von den Sozialleistungen, die sie hier leistungslos für sich und ihre Sippen einstreichen, um ein Zigfaches besser als in ihrer weithin zerstörten Heimat, die sie mit harter Arbeit für wenig Geld wiederaufbauen müssten. Laut Statistischem Bundesamt verfügen Syrer in Deutschland über ein durchschnittliches monatliches Nettohaushaltseinkommen pro Kopf von 829 Euro. Davon könnten sie in Syrien nur träumen. Allein deswegen wären sie verrückt, wenn sie nach Hause zurückkehren würden.
Klare Absichtserklärung
Aber auch für die syrische Regierung ist das Geld des deutschen Steuerzahlers ein wichtiger Aktivposten, da etwa 2023 noch 360 Millionen Euro an Zuwendungen nach Syrien geschickt wurden. Im Jahr davor waren es 407 Millionen Euro! Da al-Scharaa – wie jeder verantwortungsbewusste Politiker- im Gegensatz zum peinlichen Dampfplauderer Merz und den meisten anderen europäischen Traumtänzern, zuerst und zuletzt an sein eigenes Land denkt, wissen er und seine Kamarilla, dass ihnen die Syrer in Deutschland viel mehr nützen als zuhause. Über den monetären Aspekt hinaus, bedeuten rund eine Million Syrer, von denen Hunderttausende bereits die deutsche Staatsbürgerschaft haben, einen immensen innenpolitischen Einfluss. Bereits jetzt sind Deutschland und andere Länder aufgrund der Millionen importierter Muslime de facto nicht mehr souverän in ihrer Außenpolitik gegenüber der islamischen Welt, da jederzeit Gewalt und Terror drohen, wenn diese nicht nach ihren Wünschen ausfällt. Auch Wahlen werden durch die schiere Masse eingebürgerter Muslime beeinflusst, was sich durch die unaufhaltsame demographische Entwicklung immer stärker zeigen wird.
Shaibanis offene Worte sind also eine klare Absichtserklärung. Das neue syrische Regime betrachtet seine in Deutschland lebenden Landsleute als strategische Reserve, die ihm nur Vorteile bringt. Der Islam kann dadurch noch schneller ins Herz Europas vordringen, es fließen Hunderte Millionen nach Syrien und Deutschland ist gezwungen, noch mehr Rücksicht auf die islamische Welt zu nehmen. Es ist die nackte Erpressung, die hier kaum verblümt ausgesprochen wurde. Allerdings kann man davon ausgehen, dass dies weder Merz noch der übrigen politisch-medialen Mischpoke in Deutschland überhaupt bewusst ist.























