Zensur statt Mitgefühl: Demokraten lassen Wandbild eines ukrainischen Opfers entfernen – wegen Elon Musk
In Providence, Rhode Island, sollte ein Wandbild an die 23-jährige Ukrainerin Iryna Zarutska erinnern. Die junge Frau war am 22. August 2025 in einer U-Bahn in Charlotte, North Carolina, bei einem Messerangriff, ausgeführt von einem Afroamerikaner, tödlich verletzt worden.
Sie war als Flüchtling aus der Ukraine in die USA gekommen. Ihr Tod löste Anteilnahme aus. In mehreren US-Städten entstanden Porträts der jungen Frau, finanziert von einer gemeinnützigen Organisation, die eine Million Dollar von Elon Musk erhalten hatte. Das Geld sollte dem reinen Gedenken dienen.
Auch in Providence begann der Künstler Ian Gaudreau auf der Rückseite des LGBTQ-Clubs „The Dark Lady“ mit den Arbeiten. Das Bild zeigte lediglich das stilisierte Porträt einer jungen Frau. Nach wenigen Pinselstrichen forderten jedoch demokratische Politiker die sofortige Entfernung. Bürgermeister Brett Smiley erklärte, die Finanzierung durch Elon Musk mache das Wandbild spaltend und nicht repräsentativ für Providence. Der demokratische Bürgermeisterkandidat David Morales sprach von einer Bewegung, die den Tod des Flüchtlings instrumentalisiere. Der Club ließ das halbfertige Bild übermalen.
#BREAKING: The painter behind the Iryna Zarutska mural project in Providence says the owners of The Dark Lady have requested the mural be taken down.
The mayor had previously called for it to be removed after online backlash.
More on this coming up tonight on @NBC10 at 5 and 6. pic.twitter.com/3nhi5wmEAf
— Ryan Medeiros (@RRyanmedeiros) March 30, 2026
Republikaner zeigten sich hingegen bestürzt über die Kontroverse. Die republikanische Senatorin Jessica de la Cruz aus Florida kritisierte das Vorgehen scharf: „Das ist kein vulgäres oder anstößiges Wandgemälde. Es ist ein schlichtes Porträt – ein Gesicht, das an ein unschuldiges Opfer erinnert.“ Sie verwies darauf, dass der Erste Verfassungszusatz genau solche Ausdrucksformen schütze, auch wenn sie manchen unangenehm seien. „Die Anordnung, das Bild entfernen zu lassen, ist keine Führungsstärke, sondern Zensur“, so de la Cruz. Sie stellte zudem einen Bezug zu den aktuellen „No Kings“-Protesten gegen die Trump-Regierung her: „Es ist schwer, die Rhetorik von ‚Keine Könige‘ mit diesem Handeln in Einklang zu bringen. Man kann nicht die kreative Hauptstadt sein, wenn Kreativität eine Genehmigung braucht.“
Kleines Gedankenspiel: Ein Wandbild von George Floyd wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit geblieben. Nach 2020 entstanden Hunderte solcher Murals, die bis heute als Erinnerungskunst an den hoch kriminellen Gewalttäter erinnern. Bei Iryna Zarutska jedoch wurde das Porträt entfernt.
Diese Episode ist Symptom eines breiteren Phänomens: des kranken, linken Wokismus und identitätspolitischer Debatten. Unklar ist mittlerweile, ob dieser Irrsinn in Deutschland oder in den USA begründet? Welches Land ist zuerst mit diesen Hetzkampagnen falsch abgebogen?
(SB)























