Die Bundesregierung hat mit der Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes einen weiteren fatalen Schritt in ihrer ideologisch getriebenen Energiewende-Politik gemacht: Sie erlaubt Netzbetreibern künftig die Stilllegung ganzer Gasnetzabschnitte, wenn diese angeblich keine „klimafreundliche“ Zukunft mehr haben. Verbraucher verlieren damit das grundlegende Recht auf einen sicheren Gasanschluss.
Was als angeblicher „Umbau bis 2045 zur Klimaneutralität“ verkauft wird, ist in Wahrheit ein frontaler Angriff auf bezahlbare und verlässliche Energieversorgung – zulasten der Bürger, die für diese grüne Utopie bluten sollen.
Netzbetreiber dürfen laut t-online Leitungen einfach außer Betrieb nehmen, sobald Biomethan, Wasserstoff oder synthetische Gase keine realistische Perspektive bieten. Die Bundesregierung schafft damit rechtliche Klarheit für den Rückbau einer Infrastruktur, die jahrzehntelang zuverlässig und günstig Wärme und Energie geliefert hat. Stattdessen wird auf wankelmütige, wetterabhängige Erneuerbare gesetzt, die weder Grundlast noch Versorgungssicherheit garantieren können. Die Energiebranche jubelt über mehr „Planungssicherheit“ – klar, denn sie kann nun ohne großen Widerstand abschalten, was nicht ins grüne Narrativ passt.
Besonders skandalös: Die Ankündigungsfristen für betroffene Haushalte betragen in der Regel zehn Jahre, können aber auf lächerliche fünf Jahre verkürzt werden, wenn irgendwo ein alternatives Wärmenetz in Aussicht steht. Viele Bürger haben erst kürzlich teure neue Gasheizungen einbauen lassen, die normalerweise 20 bis 30 Jahre halten. Nun droht ihnen der Zwangsumstieg nach wenigen Jahren – mit Tausenden Euro Zusatzkosten für Wärmepumpen, Dämmung oder Fernwärmeanschlüsse, die oft teurer, unzuverlässiger und in kalten Wintern überfordert sind. Verbraucherschützer kritisieren zu Recht, dass man von den Leuten nicht erwarten kann, eine teure Anlage zu kaufen, die dann vorzeitig wertlos wird. Entschädigungen? Fehlanzeige oder bestenfalls vage Versprechen.
Noch absurder wird das Ganze durch die widersprüchlichen Signale der Regierung: Gleichzeitig plant sie ein neues Gebäudemodernisierungsgesetz, das den Einbau neuer Gasheizungen weiter erlaubt. Einerseits wird Gas verteufelt und das Netz stillgelegt, andererseits dürfen Bürger noch investieren – nur um kurz darauf abgeschnitten zu werden. Das schafft maximale Unsicherheit für Kommunen, Stadtwerke und normale Haushalte. Die Planung wird zum Chaos, Konflikte über Fristen, Kosten und Zuständigkeiten sind vorprogrammiert.
Diese Politik ist das perfekte Beispiel für links-grün-ideologische Verblendung: Statt auf bewährte, flexible Gasinfrastruktur zu setzen, die auch mit Wasserstoff oder synthetischen Gasen zukunftsfähig wäre, wird sie systematisch demontiert. Erneuerbare Energien – hoch subventioniert, instabil und teuer – sollen die Lücke füllen, während die reale Versorgungssicherheit leidet. Blackouts, Preisschocks und Abhängigkeit von Importen oder fragilen Alternativen drohen. Die Verbraucher, die schon jetzt unter hohen Energiepreisen stöhnen, werden einmal mehr zur Kasse gebeten, damit die Regierung ihr Klimaziel 2045 abhaken kann.
(SB)























