Sehen wir hier etwa einen typischen "Rechtsextremisten"?(Symbolfoto: santoelia/Shutterstock)
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ICE-Anschlagsdrohung bei Siegburg: Der “Rechtsextreme“ mit dem Koran im Handgepäck

Wie lächerlich soll es noch werden? Deutschlands “Qualitätsmedien” und Behörden versuchen die Öffentlichkeit wieder mal für dumm zu verkaufen: Nach der Anschlagsdrohung in einem ICE bei Siegburg am Donnerstagabend mit einem nachfolgenden großangelegten Polizeieinsatz am Bahnhof Siegburg ist nun überall die Rede davon, dass ein “Rechtsextremer“ der Täter gewesen sei. Dabei handelt es sich offensichtlich um einen Anhänger islamistischen Gedanken(un)guts. Der 20-jährige “deutsche Staatsbürger” hatte zuvor per E-Mail an mehrere Medienhäuser mit einem Anschlag gedroht; im ICE 19 auf der Fahrt Richtung Frankfurt am Main wurden dann gegen 20:55 Uhr vermeintliche Schüsse gemeldet; tatsächlich hatte der Mann pyrotechnische Gegenstände, die mit Kunststoffkugeln gefüllt waren, geworfen und Softair-Böller gezündet, wodurch Panik unter den rund 150 Fahrgästen ausbrach. Zwölf Personen erlitten leichte Verletzungen, vor allem Knalltraumata und oberflächliche Hautverletzungen.

Viele Reisende, darunter Urlauber mit Gepäck, mussten den notgestoppten Zug über das Gleis verlassen und wurden von der Feuerwehr betreut. Der Mann zog sich nach den Explosionen auf eine Zugtoilette zurück. Ein mutiger Fahrgast schloss ihn dort ein, bis der Zug im Bahnhof Siegburg hielt. Dort stürmten schwer bewaffnete Beamte der Bundespolizei den Zug, zogen den Mann heraus und nahmen ihn fest. Der gesamte ICE wurde vorsorglich evakuiert und gründlich durchsucht. Das betroffene Gleis in Siegburg blieb gesperrt, ebenso zeitweise die Strecke zwischen Hennef (Sieg) und Troisdorf. Dies führte zu erheblichen Beeinträchtigungen im Regional- und Fernverkehr. Züge zwischen Köln und Frankfurt wurden umgeleitet oder über das Rheintal umgeroutet, was Verspätungen von bis zu drei Stunden zur Folge hatte. Die Streckensperrung konnte kurz nach Mitternacht aufgehoben werden.

Koran und „Mein Kampf“ im Gepäck

Im Rucksack des Mannes fanden die Einsatzkräfte ein Messer. Schon schnell war davon die Rede, das der Täter laut Ermittlerkreisen “rechtsextrem” und polizeibekannt sein soll. Die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf hielt sich bedeckt und teilte mit, dass ein politisches Motiv aufgrund der Beweislage und der Person nicht ausgeschlossen werden könne. Der Mann soll geplant haben, „mehrere Leute abzustechen“; für den gemeinen “Rechtsextremen” ein eher ungewöhnliches Tatmuster

Tatsächlich erklärte sich die behördliche Einschätzung “rechtsextrem” daraus, dass der Mann ein Exemplar von Hitlers “Mein Kampf” bei sich hatte – aber nicht nur das, sondern auch einen Koran. Wer weiß, dass Hitler gerade im arabischen Raum verehrt wird – nicht nur wegen der Judenverfolgung – und “Mein Kampf“ dort Kultstatus genießt, während der durchschnittliche Alt- oder Neonazi in Deutschland oder im Westen mit dem Islam rein gar nichts am Hut, kann hier eins und eins zusammenzählen. Islamkritiker Michael Stürzenbürger fragt rhetorisch auf “Facebook”:  “Was ist das nun – ein Rechtsextremist, der den Islam mag oder ein Islamist, der Hitler gut findet?“ (TPL)

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