Goethe-Institute (hier die Niederlassung in Prag): Der Namensgeber würde im Grab rotieren angesichts der linken antisemitischen Infiltration dieser altehrwürdigen Einrichtung (Foto:Imago)
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Schon wieder Antisemitismus-Skandal beim Goethe-Institut – diesmal in Litauen: Auswärtiges Amt muss eingreifen

Erneut ist ein Fall von haarsträubendem staatlich gefördertem Israel-Hass publik geworden; diesmal betrifft es das Goethe-Institut, das internationale Aushängeschild der deutschen Kulturarbeit. In der litauischen Hauptstadt Vilnius fand bis März 2026 die Ausstellung „Glocken und Kanonen“ statt, eine Kooperation des Goethe-Instituts mit dem Zentrum für zeitgenössische Kunst in Vilnius und der Berliner Akademie der Künste. Unter den ausgestellten Werken befanden sich auch Arbeiten der 42-jährigen palästinensischen Filmemacherin Basma al-Sharif. Die Künstlerin hatte in mehreren Instagram-Posts klar antisemitische und antisraelische Positionen vertreten. Sie sprach von der „Blutlust Israels“, bezeichnete Israel als „zionistisches Gebilde“, teilte Boykott-Aufrufe gegen den jüdischen Staat und verbreitete das rote Dreieck – ein bekanntes Symbol der Hamas. Diese Äußerungen, die das Existenzrecht Israels infrage stellen, wurden vom WDR dokumentiert.Das Auswärtige Amt, das das Goethe-Institut in diesem Jahr mit knapp 230 Millionen Euro Steuergeldern finanziert, reagierte ungewöhnlich scharf. Eine Sprecherin betonte gegenüber “Bild”, dass bei Kulturveranstaltungen „keinerlei Zweifel an der entschiedenen Ablehnung von Antisemitismus und Israel-Hass“ aufkommen dürften.

Das Ministerium unter Außenminister Johann Wadephul (CDU) bestellte daraufhin das Goethe-Institut ein und machte mit „größtem Nachdruck“ deutlich, dass künftig deutlich mehr Sorgfalt bei der Auswahl von Künstlern und Kooperationspartnern erwartet werde. In diplomatischer Sprache gilt eine solche öffentliche Rüge als klare Ohrfeige. Allerdings stellt sich hier die Frage, ob Wadephul wirklich der Richtige ist, um solche Kritik vorzutragen – weil  er selbst wie seine ganze Bundesregierung Israel diplomatisch und in moralische Überheblichkeit seit lange in der Brücken fällt und ihr selbst die palästinensische Seite massiv unterstützt. Das Goethe-Institut räumte mittlerweile den “Fehler” ein; eine Sprecherin erklärte: „Antisemitismus und die Leugnung des Existenzrechts Israels dulden wir nicht. Die betreffenden Posts waren uns nicht bekannt. Wir bedauern dies sehr.“

Propagandaerzählung der „Nakba“ gleichgesetzt mit dem Holocaust

Allerdings scheint man aus solchen Fehlern nicht wirklich zu lernen – denn es ist nicht das erste Mal, dass das Goethe-Institut mit Antisemitismusvorwürfen konfrontiert wird. Es gibt eine Vielzahl von Vorfällen der letzten Jahren, wobei die berüchtigtste die für relativierende Veranstaltung zu “Holocaust und Nakba” in Tel Aviv war, zu der das Goethe-Institut Tel Aviv und die Rosa-Luxemburg-Stiftung eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Den Schmerz der Anderen begreifen – Holocaust, Nakba und deutsche Erinnerungskultur“ mit den israelischen Wissenschaftlern Amos Goldberg und Bashir Bashir geplant hatten, die auch noch am Jahrestag der Reichspogromnacht (“Kristallnacht“) stattfinden und die Geschichtslüge der angeblichen „Vertreibung” der Palästinenser durch Israel auf eine Stufe mit der NS-Judenverfolgung stellen sollte.

Nun also erneut ein mehr als fragwürdiger Zwischenfall im Kontext von Palästinenser-Propaganda, die hier offenbar auf besonders fruchtbaren Boden fällt. Scharfe Kritik an der Ausstellung in Vilnius kam auch von Israels Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, der dem Goethe-Institut vorwarf, an Juden in Deutschland die Botschaft zu senden, sie seien unerwünscht, und den kulturellen Auftrag ins Gegenteil zu verkehren. Volker Beck, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, forderte Konsequenzen: Staatliche Kulturförderung müsse künftig an die konsequente Bekämpfung von Antisemitismus gekoppelt sein – und wer das nicht gewährleiste, solle fortan kein Steuergeld mehr erhalten. Der Skandal reiht sich ein in eine ganze Salve vergleichbarer Vorfälle von Berlinale bis documenta –und wirft erneut die Frage auf, wie antisemitisch der deutsche Kulturbetrieb inzwischen unterwandert ist; ganz abgesehen davon der Frage, wie unverantwortlichdeutsche Kulturinstitutionen hier mit Steuergeldern umgehen. (TPL)

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