Ron Prosor (Bild:  © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons))
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Steinmeier hofiert den syrischen Massenmörder

Während Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den israelischen Selbstverteidigungseinsatz gegen den Iran als „völkerrechtswidrig“ brandmarkt, empfängt die Bundesregierung in Berlin einen der brutalsten Menschenschlächter der Region: Ahmed al-Scharaa, den ehemaligen Dschihadisten und Massenmörder, der sich heute als „Übergangspräsident“ Syriens aufspielt.

Der israelische Botschafter Ron Prosor nennt diese Heuchelei beim Namen. In der WELT wirft er Steinmeier vor, die deutsche Staatsräson mit Füßen zu treten. Israel und Netanjahu werden permanent Völkerrechtsbruch und moralische Verwerflichkeit vorgeworfen – doch der Mann, dessen Truppen vor gerade einmal einem Monat die Kurden in Nordsyrien regelrecht abgeschlachtet haben, wird mit roten Teppichen und Gesprächen auf höchster Ebene empfangen. Von Völkerrechtsbruch ist plötzlich keine Rede mehr.

Ahmed al-Scharaa, der sich früher Abu Mohammed al-Jolani nannte, ist kein Politiker, sondern ein blutbefleckter Jihadist. Jahrelang führte er die Terrororganisation HTS, die direkt aus al-Qaidas syrischem Ableger al-Nusra-Front hervorging. Unter seiner Herrschaft verübten seine Kämpfer unzählige Gräueltaten. Erst im März 2026 starteten seine Truppen eine gnadenlose Offensive in Nordsyrien, bei der kurdische Dörfer überrannt, Männer hingerichtet, Frauen verschleppt und Tausende Zivilisten vertrieben oder ermordet wurden. Berichte von Massakern, Folter und ethnischen Säuberungen gegen die kurdische Bevölkerung in Rojava sind erschütternd und gut dokumentiert.
Dieser Mann, der sein Leben lang im Dienste des islamistischen Terrors stand, wird nun in Berlin hofiert. Steinmeier und die Bundesregierung schweigen zu den jüngsten Bluttaten, während sie Israel für jeden Schritt der Selbstverteidigung sofort moralisch verurteilen.

Ron Prosor bringt es auf den Punkt: „Israels Recht auf Selbstverteidigung existiert nur auf dem Papier. Alles, was Israel konkret tut, wird kritisiert.“ Gleichzeitig empfängt Deutschland einen Jihadisten mit frischem Blut an den Händen, ohne auch nur ansatzweise von Völkerrechtsbruch oder Menschenrechtsverletzungen zu sprechen.

Diese doppelten Standards sind unerträglich. Wer einen syrischen Massenmörder und ehemaligen al-Qaida-Kommandeur willkommen heißt, während er die einzige Demokratie im Nahen Osten permanent anklagt, hat jede moralische Glaubwürdigkeit verloren. Steinmeiers selektive Empörung entlarvt eine Haltung, die Israel delegitimiert und islamistische Schlächter verharmlost. Die deutsche Staatsräson verlangt klare Solidarität mit Israel – nicht die Verbrüderung mit seinen Feinden.

(SB)

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