Dauer-Umfaller Kubicki (Foto:Shutterstock)
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Politische Leichenschändung: Täuschkörper Kubicki will die FDP retten

Es ist erstaunlich, dass derzeit überhaupt die Frage diskutiert wird, wer ab sofort die FDP führen soll – denn sie suggeriert, dass eine endlose Auswahl eine Kandidaten gäbe; tatsächlich ist es eher ein Mysterium, wer überhaupt noch da ist, um dieses Himmelfahrtskommando anzunehmen – vorausgesetzt, es gibt überhaupt noch genug Mitglieder für ein kompletten neuen Parteivorstand. Denn diese FDP ist so hinüber wie angespülter Walkadaver – und mit ihm die Idee des politischen Liberalismus, die allerdings von der FDP schon lange nicht mehr vertreten wurde. Nachdem sich eine ganze Riege von Jungkarrieristen an der Partei abgeputzt hat, die um eigener Ämter und Pfründe wegen um jeden Preis mit linksgrünen Deutschlandzerstörern in einer noch schizophreneren Koalition als aktuell Lügen-Merz mit SPD-Klingbeil paktierte, statt in der Opposition wieder Profil zu gewinnen und zu gesunden, sprich: nachdem die karrieristischen Totengräber Lindner und Dürr verbrannte Erde hinterlassen haben – da sollte man die FDP eigentlich schon aus Pietätsgründen bestatten. Alles andere wäre Störung der Totenruhe.

Doch als Retter und Phoenix aus der Asche soll nun ausgerechnet einer auferstehen, der bisher als launige Stimmungskanone mit hohem Unterhaltungswert vor allem die Aufgabe innehatte, eine Art Gewissen der Partei zu mimen: Der bisherige Vize Wolfgang Kubicki will sich um die Parteiführung und -rettung bemühen. “Ich will eine Partei, die mit neuem Selbstbewusstsein die politischen Debatten in diesem Land anführt, statt ihnen hinterherzulaufen”, schreibt Kubicki in einem Art Bewerbungs-Tweet auf X, und weiter: “…deshalb werde ich den Delegierten meiner Partei im Mai ein Angebot machen, bei dem sie sicher sein können: Ich werde alles tun, die Partei wieder erfolgreich zu machen.“ Deutschland warte nicht auf eine FDP, die sich in akademischen Diskussionen verzettelt, sondern auf eine, die dieses Land groß gemacht habe, so der wortgewaltige Jurist aus dem hohen Norden: “Klar im politischen Inhalt und ebenso klar in der Sprache. Für die Freiheit.

Natürlich ist jeder besser als Strack-Zimmermann

Ein frappierender Irrtum: Deutschland wartet auf überhaupt keine FDP mehr. Diese Partei hat sich längst schon ihrer eigenen Überflüssigkeit überführt – und der Grund dafür liegt leider gerade auch an Figuren wie Kubicki, die stets das eine redeten und das andere taten – also quasi das, was Merz & Co. derzeit auch machen, mit dem Unterschied, dass bei letzteren die finale Wählerklatsche als Quittung noch aussteht. Tatsächlich war Kubicki nichts anderes als der große Täuschkörper der Liberalen: Er simulierte bürgerliche Vernunft und übte sich in populistischen Äußerungen, nur um dann als Abgeordneter stets das exakte Gegenteil zu tun. So nickte er 2021 im Bundestag die Verlängerung der Corona-Maßnahmen mit ab; zwei Jahre später poltere er gegen den “Wahnsinn” des von ihm für falsch erklärten endgültigen Atomausstiegs der Ampel – bloß um dann im Bundestag mit der Koalition für selbigen zu stimmen. Auch die Wahl der deutschenfeindlichen und positivrassistischen Linksextremistin Ferda Ataman als Diskriminierungsbeauftragte trug Kubicki anstandslos mit.

Gewiss: Verglichen mit der unterirdischen Hetz-Mumie Agnes Strack-Zimmermann, die den Charme von Graf Krolok aus Polanski “Tanz der Vampire“ verströmt und wie ein Fischweib gegen Kritiker keift und pöbelt, wäre Kubicki als FDP-Vorsitzender natürlich eine Wohltat. Schlimmer geht immer. Doch auch unter ihm ist fraglich, ob diese Partei wirklich noch zu retten ist – im Sinne lebenserhaltender Maßnahmen –, oder ob sie endgültig dem Untergang geweiht ist. (TPL)

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