Wegen Wahleinmischung in Ungarn: Vance rechnet schonungslos mit EU ab
Kurz vor der Parlamentswahl in Ungarn am Sonntag hat sich US-Vizepräsident JD Vance am Dienstag mit Ministerpräsident Viktor Orbán getroffen und dabei erneut scharfe -und wahre- Worte für die EU-Nomenklatura gefunden. Mit seinem Besuch wolle er „ein Zeichen an alle senden, besonders an die Bürokraten in Brüssel“, so Vance. Diese hätten „alles in ihrer Macht Stehende getan, um das ungarische Volk klein zu halten, weil sie den Regierungschef nicht mögen, der sich tatsächlich für das ungarische Volk einsetzt“. Wären andere europäische Führer Orbáns Beispiel gefolgt, würde der Kontinent nicht in einer derartigen Krise stecken, sagte er weiter. Die Bürokraten in Brüssel hätten versucht, die ungarische Wirtschaft zu zerstören, Ungarn weniger energieunabhängig zu machen und die Kosten für die ungarischen Verbraucher in die Höhe zu treiben – und das alles, weil sie Orbán hassen. „Wir finden das Ausmaß der Einmischung seitens der Brüsseler Bürokratie wirklich schändlich“, sagt er weiter. Er werde dem ungarischen Volk nicht vorschreiben, wie es wählen, würde die Bürokraten in Brüssel jedoch dazu ermutigen, genau dasselbe zu tun, so Vance.
Natürlich handelt es sich bei dem Besuch um Wahlkampfhilfe für Orbán. Diese ist jedoch eine Reaktion der USA auf die Einmischungen der EU in die ungarische Innenpolitik. Denn natürlich versucht man in Brüssel, Berlin und anderen Hauptstädten alles, um Orbán, der sich sowohl dem woken Wahnsinn als auch der muslimischen Massenmigration und der besinnungslosen Ukraine-Unterstützung, mit allen Kräften verweigert, nach 16 Jahren endlich wegzubekommen. Dazu wurden bereits vor Wochen die bewährten Mittel der Manipulation in Kraft gesetzt. Alle erdenklichen NGOs schwadronieren bereits von russischer Wahlbeeinflussung im Falle eines Wahlsiegs von Orbán.
Zensurmaschine auf Hochtouren
Auch die Orbán-feindlichen Medien greifen diese Behauptung begierig auf, die Oppositionspartei Tisza schreit Zeter und Mordio und die Geschichte wird von internationalen Medien aufgegriffen. Um den angeblich drohenden Wahlbetrug zu verhindern, den die von ihr bezahlten Fußtruppen herbeigelogen haben, tritt dann die EU-Kommission in Aktion, indem sie ihre Zensurmaschine auf Hochtouren fährt. Es werden Umfragen mit maßlos überhöhten Zahlen für die Oppositionspartei Tisza verbreitet, um den irrigen Eindruck zu erwecken, Orbán sei am Ende.
Und wenn das alles nichts nützt, verbreitet man die Lüge, er sei eine Marionette Putins und die Wahl gefälscht oder mindestens massiv von Moskau beeinflusst worden. Die US-Regierung weiß natürlich um diese Brüsseler Manipulationen. Bereits im Februar war Außenminister Marco Rubio nach Budapest gereist und hatte Orbán versichert: „Ich kann Ihnen mit Zuversicht sagen, dass Präsident Trump sich zutiefst für Ihren Erfolg einsetzt, denn Ihr Erfolg ist unser Erfolg“. Es bleibt nun abzuwarten, ob es der EU und ihren Spießgesellen gelingt, die Wahl in ihrem Sinne zu drehen. Schon jetzt steht jedenfalls fest, dass die einzige bedenkliche Wahlbeeinflussung nicht aus Moskau oder Washington, sondern aus Brüssel kommt, wo man mit dem Geld der Steuerzahler die Manipulation und Delegitimierung von Wahlen betreibt und dies auch noch als Verteidigung der Demokratie verkauft. (TPL)