Versetzung in einstweiligen Ruhestand: Prof. Meyen (Foto:ScreenshotYoutube)
[html5_ad]

Linke Säuberung geht weiter: LMU München feuert corona- und staatskritischen Wissenschaftler Michael Meyen

Die jahrelangen Schikanen der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) gegen den corona- und staatskritischen Kommunikationswissenschaftler Michael Meyen haben mit seiner vorzeitigen Versetzung in den Ruhestand nun ihren Höhepunkt erreicht. Wieder wird eine unliebsame Stimme zum Schweigen gebracht, zumindest nimmt man ihr die Möglichkeit, Studenten zu kritischem Denken anzuleiten und das zu hinterfragen, was der politisch-mediale Komplex jeden Tag an Propaganda absondert.

Wie Professor Meyen berichtet, erreichte ihn am 28. März die Postzustellungsurkunde der Universität, in der ihm mitgeteilt wurde, dass er zum 1. April ausgemustert wird. Überrascht habe ihn das nicht, da er seit längerer Zeit krank sei. Seit 2002 hatte er an der LMU gelehrt, spätestens mit Ausbruch des staatlich und medial orchestrierten Corona-Wahns 2020 wurde er jedoch zur persona non grata, da er zu den viel zu Wenigen gehörte, die die ständigen totalitären Exzesse des Staates nicht begeistert oder zumindest stillschweigend mittrugen. Bereits 2019 war er ins Visier der Behörden geraten, weil er -privat- Spenden für die linksextreme Rote Hilfe gesammelt hatte. Meyen hatte dazu erklärt, es habe sich um rein zweckgebundene Spenden gehandelt, die Verfahren unterstützen sollten, bei denen die Meinungsfreiheit im Fokus stand. Sein Widerstand gegen das Corona-Regime in seinem privat betriebenen Blog „Medienrealität“ brachte Meyen dann ins Visier der linken Mainstream-Journaille. Die „Süddeutsche Zeitung“ schoss sich auf ihn ein, „Zeit Campus“, ein Ableger der „Zeit“, fragte gar: „Warum darf er immer noch lehren?“. Sein „Vergehen“ bestand darin, dass er den damaligen ZDF-Journalisten Claus Kleber kritisiert, die Tagesschau mit dem russischen Staatsfernsehen verglichen und von ‚Regierungs-PR‘ geschrieben hatte.

Denkwürdige Parallelen zu DDR-Vergangenheit

Dem 1967 in der DDR geborenen Meyen war all dies aus eigener Erfahrung nur allzu gut bekannt – dies gilt auch für die staatlichen Schikanen, die nun folgten. Die LMU forderte tatsächlich eine Einschätzung über ihren Professor beim Verfassungsschutz an, die Landesanwaltschaft setzte ein Disziplinarverfahren gegen ihn in Gang, das aber keinen Beleg dafür fand, dass er sich im Hörsaal je radikal oder gar verfassungsfeindlich geäußert hätte. Schließlich klammerte man sich an den Vorwurf, Meyen sei im Frühjahr 2023 als Mitherausgeber des „Demokratischen Widerstands“ geführt worden, einer Publikation, die der Verfassungsschutz dem Spektrum der „Staatsdelegitimierung“ zurechnet. Es folgten zweimalige Gehaltskürzungen durch die LMU, gegen die Meyen in noch laufenden Verfahren klagt, mehrere Disziplinarverfahren und nun schließlich der vorzeitige Ruhestand.

Der Fall ist ein Musterbeispiel dafür, wie dieser Staat und seine Medien völlig unschuldige Menschen systematisch zermürben und schließlich endgültig kaltstellen, wenn sie es wagen, von ihren Grundrechten auf Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit Gebrauch zu machen. Dass Meyen sich nicht das geringste berufliche Fehlverhalten zuschulden komme ließ, zählte nicht. Es handelt sich hier um nichts anderes als die gezielte Vernichtung des Rufes und der beruflichen Existenz eines Menschen. Im Ruhestand wird Meyen seinen Kampf für die Meinungsfreiheit nun immerhin fortsetzen können, ohne ständig Rücksicht auf die LMU nehmen zu müssen. Allerdings ist zu befürchten, dass die Schikanen in andere Form weitergehen werden, etwa in Form frühmorgendlicher Polizeibesuche wegen absichtlich falsch verstandener Tweets, wie bei seinem Berufskollegen Norbert Bolz, den der Ruhestand ebenfalls nicht vor den Nachstellungen dieses Staates schützte. (TPL)

b3ad14a79e5b409681087bf84fbc1c3c
image_printGerne ausdrucken

Themen