Die Politiker (oder eher Ineptokraten?) von heute sind ernsthaft der Ansicht, sie würden den Bürgern ihr schwer verdientes Geld schenken, wenn sie einen auch nur geringen Teil der eingezogenen Zwangssteuer, die die Bürger erwirtschaftet haben, zurückgeben würden.
Ein fataler Irrtum, aber es zeigt, wie dreist und abgehoben, die von den Bürgern durchgefütterten Politiker mittlerweile denken und agieren.
Und wer so etwas glaubt, der behauptet dann auch, dass Rentner viel zu lange auf Kosten der anderen leben. So wie die „Abwirtschaftsministerin“ Katharina Reiche.
Die X-Userin Matsuhime ist verständlicherweise empört:
Die Aussage der Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat mich tief verstört. Auf dem wirtschaftspolitischen Symposium erklärte sie sinngemäß, man könne nicht ein Drittel des erwachsenen Lebens im Ruhestand verbringen – und das auf Kosten der Allgemeinheit. Ich halte diese Formulierung für eine eklatante Verdrehung der Realität und aus meiner Sicht für eine schwere Missachtung gegenüber einer ganzen Generation.
Sie stellt ausgerechnet jene Menschen als Belastung dar, die dieses Land über Jahrzehnte mit harter Arbeit, Beiträgen und Verzicht aufgebaut haben. Rentner werden so zu einem bloßen Kostenfaktor gemacht. Meiner Ansicht nach ist das eine bodenlose Unverschämtheit. Wer ein Leben lang eingezahlt und den Wohlstand mit geschaffen hat, lebt nicht „auf Kosten der Allgemeinheit“. Er fordert nur ein, was ihm zusteht. Viele kämpfen heute mit einer viel zu niedrigen Rente – trotz jahrzehntelanger Leistung. Sie jetzt als Problem hinzustellen, erscheint mir zynisch und undankbar.
Gleichzeitig finde ich es auffällig, dass andere Belastungen der Sozialsysteme weit weniger thematisiert werden: Menschen, die Leistungen wie das Bürgergeld von Anfang an als dauerhaftes Lebensmodell sehen, ohne nennenswert einzuzahlen. Solche Entwicklungen belasten die Finanzen ebenfalls stark, bleiben aber oft ausgeblendet. Ich halte es für falsch, wenn ausgerechnet die hart erarbeiteten Rentner besonders ins Visier geraten, während andere Realitäten zurückhaltend behandelt werden. Das untergräbt den Generationenvertrag und das Gefühl von Fairness.
Eine echte Debatte über Reformen braucht Respekt vor geleisteter Arbeit und darf nicht einseitig zu Lasten der Älteren gehen.
Katinka I ergänzt:
Was die Wirtschaftsministerin Reiche hier ins Mikro stammelt, ist ungeheuerlich: Rentner würden ein Drittel ihres Lebens auf Kosten der Allgemeinheit verbringen. Diese Frau scheint nicht zu wissen, dass alle Rentner für ihre Rente Jahr für Jahr reichlich in die Rentenversicherung einbezahlt haben. Das bisschen Rente, was die meisten am Ende dafür bekommen, ist also IHR Geld. Ganz im Gegensatz zu den Herrschaften im Bundestag. Denen geht es super mit rund 10.860 Euro netto im Monat plus zusätzlichen Pauschalen plus ca. 500 Euro „Diätenerhöhung“ pro Jahr. Also, wer lebt hier auf Kosten der Allgemeinheit?! Nur noch Verachtung für diese Regierung.
Ob das so geschickt ist, dass die CDU gerade jetzt ihre noch einzig übrig gebliebene Klientel so vor den Koffer scheißt, muss bezweifelt werden.
Aber genauso arrogant und abgehoben hat sich übrigens auch Lars Klingbeil geäußert, in dem er gegenüber der „Welt“ meinte, der Staat könne nicht bei jeder Unannehmlichkeit den Helfer spielen.
Auch das klingt so, als ob der Staat, also die Regierung, den Bürgern unter die Arme greifen würde, wenn es hart auf hart kommt. Das er genau das nicht tut, sondern nur etwas Kleingeld zurückgibt und eher die Bürger weiter ausbeutet, sieht man gerade jeden Tag um 12 Uhr an den Tankstellen.
Hier nutzt der Staat eher eine Krise aus, um sich und natürlich die halbe Welt da draußen auf Kosten der Bürger zu bereichern.
Und noch ein Hinweis für Frau Reiche:

Alles beruht auf „Beiträge“ die die Bürger gegenüber dem Staat bzw. der Regierung leisten. Und wenn man weiß, dass die Gewählten gar nicht selbst arbeiten, sondern – ebenfalls auf Kosten der Bürger – die Arbeiten ausgliedern und andere für sie denken und handeln lassen, sollte man überlegen, wer hier eigentlich wirklich die Schmarotzer sind.























