Teil des Batteriespeicherwerks Wilhelmshaven (Foto:ScreenshotYoutube)
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Batteriespeicheranlage in Wilhelmshaven: Absurd ineffizientes linksgrünes Schaufensterprojekt anstelle verlässlicher Kohleversorgung

So sieht linksgrüner “Degrowth” aus: Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) hat heute den symbolischen Startschuss für den Bau einer Batteriespeicheranlage auf dem Gelände des ehemaligen Steinkohlekraftwerks gegeben. Der Energiekonzern Uniper errichtet dort einen 50-Megawatt-Speicher mit einer Kapazität von 100 Megawattstunden (0,0001 Terawattstunden). Das entspricht etwa zwei Stunden Vollleistung. Was hier gefeiert wird, ist eine absurde Verschlechterung der vormaligen Versorgungslage: Denn die Anlage deckt nur einen winzigen Bruchteil des deutschen Stromverbrauchs von rund 1,3 Terawattstunden pro Tag. Zum Vergleich: Das frühere Kohlekraftwerk lieferte zuletzt bis zu 757 Megawatt rund um die Uhr – der neue Speicher erreicht maximal 50 Megawatt, also weniger als sieben Prozent der alten Leistung. Für längere Dunkelflauten bei wenig Wind und Sonne spielt er keine tragende Rolle.

Während die Altparteien in ihrer Geisterfahrt jubel, übt der energiepolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, Ansgar Schledde, scharfe Kritik: „Auf dem Gelände eines früher 750 Megawatt starken Kohlekraftwerks, das rund um die Uhr Strom lieferte, entsteht nun ein Batteriespeicher. Dieser kann maximal 50 Megawatt gleichzeitig liefern – weniger als sieben Prozent der früheren Kohleleistung. Bei voller Leistung reicht die gespeicherte Energie für etwa zwei Stunden. Damit bietet der Speicher nur eine sehr kurze Stromreserve und ist keine Lösung für die strukturellen Probleme unseres Energiesystems.“Schledde weiter: „Die Herstellung verschlingt seltene Rohstoffe, deren Abbau massive Umweltschäden verursacht, und die Lebensdauer liegt oft nur bei zehn bis fünfzehn Jahren. Abgesehen davon sind in den Aggregaten chinesische Akkus verbaut – Technologieabhängigkeit ist vorprogrammiert.

Fragwürdiges Prestigeprojekt

Statt diese Fakten offen zu benennen, verkauft die rot-grüne Landesregierung das Projekt als leuchtende Zukunftsvision. Während Landwirte, Mittelstand und Familien unter steigenden Energiepreisen leiden, brüstet sie sich mit einem weiteren fragwürdigen Prestigeprojekt. Wir fordern vollständige Transparenz über Kosten und Subventionen und ein sofortiges Ende der Förderung ineffizienter Speichertechnologien.“Uniper betont hingegen, der Speicher diene der “Netzstabilität und der Integration erneuerbarer Energien” – genau das Gefasel, das die subventionswillige Transformationspolitik hören will. Der Spatenstich markiert den Umzug eines bereits genehmigten Projekts vom Standort Heyden nach Wilhelmshaven. Bis Mitte 2026 sollen die Komponenten installiert sein.

Kritiker sehen in solchen Projekten zu Recht vor allem linksgrüne Symbolpolitik. Batteriespeicher können vielleicht kurzfristige Schwankungen ausgleichen, ersetzen aber keine grundlastfähigen Kraftwerke – und da dauerhafte funktionsfähige Großspeicher völlig utopisch sind, wird sich daran auf lange Sicht nichts ändern. Die Debatte um Kosten, Rohstoffverbrauch und tatsächliche Systemrelevanz bleibt offen – besonders vor dem Hintergrund der Energiewende und steigender Strompreise für Verbraucher und Wirtschaft. (TPL)

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