Die Professional Darts Corporation (PDC) schließt sich dem in vielen Sportarten und auch beim Olympischen Komitee zu beobachtenden Trend zur Einsicht und Korrekturbereitschaft an, um die ideologischen Verirrungen der letzten Jahre im Zuge des Transwahns zu beheben – und hat mit sofortiger Wirkung ein neues Regelwerk eingeführt, das Transgender-Athletinnen von allen reinen Frauenturnieren ausschließt. Nur noch biologische Frauen dürfen künftig an Frauenwettbewerben teilnehmen. Die entsprechenden Richtlinien der Darts Regulation Authority (DRA) traten mit dem heutigen Datum, am 10. April 2026, in Kraft und wurden, wie “n-tv” berichtet, von der PDC übernommen.
Dies betrifft konkret die niederländische Transfrau und Darts-Profi Noa-Lynn van Leuven. Der/die 29-Jährige, die 2022 ihre Transition zur Frau abgeschlossen hatte, aber ein biologischer Mann ist, durfte bisher an der PDC Women’s Series teilnehmen. Die Folge: Sie gewann insgesamt sechs Turniere dieser Serie und qualifizierte sich 2025 sowie 2026 für die Darts-WM im Londoner Alexandra Palace. Damit ist jetzt Schluss. An offenen Turnieren, bei denen Männer und Frauen starten dürfen, kann van Leuven weiterhin teilnehmen.
“Schwerer Schlag für die Trans-Community” – doch kein Wort zu den bisher um ihren Sieg betrogenen Frauen
Die DRA begründet die Entscheidung mit einem Bericht der britischen Entwicklungsbiologin Dr. Emma Hilton. Demnach summieren sich mehrere kleine geschlechtsspezifische Unterschiede zu einem messbaren Vorteil biologischer Männer im Dartsport. Die Organisation stuft Darts daher als „geschlechtsspezifische Sportart“ ein und will die Teilnahmebedingungen mindestens einmal jährlich überprüfen. Konkrete Testverfahren, etwa ein SRY-Gen-Screening, wurden nicht genannt. So ganz dem Trans-Kult abschwören will die DRA jedoch nicht: Sie betont demonstrativ ihre “Inklusivität” und “ermutigte” alle Athletinnen und Athleten zu Starts in gemischten Wettbewerben.
Van Leuven reagierte “bestürzt”. In einem Instagram-Video erklärte sie, sie fühle sich „nicht freiwillig in den Ruhestand geschickt“. Die Entscheidung sei ein weiterer “schwerer Schlag für die Trans-Community”. Dennoch kündigte sie an, “nicht aufzugeben” und neu anzufangen. Welcher schwere Schlag ihre Konkurrenz für ihre biologisch weiblichen Mitbewerberinnen bedeutete, die sie aufgrund ihrer physischen Wettbewerbsvorteile wieder und wieder schlug, wird hier natürlich nicht thematisiert. Dabei hatte es bereits im Vorfeld immer wieder Widerstände gegen ihre Teilnahme gegeben, ähnliche wie man dies auch vom Schwimmen und Frauenboxen kannte: Zwei niederländische Nationalspielerinnen weigerten sich, mit van Leuven in einem Team zu spielen, und die Britin Deta Hedman zog sich mehrfach von Turnieren zurück, wenn sie gegen “sie” antreten sollte. Die Neuregelung markiert daher einen überfälligen deutlichen Kurswechsel im Profi-Darts und reiht sich in eine breitere Debatte um Fairness und biologische Unterschiede im Frauensport ein. (TPL)























