Geschlechterkampf in der Bundesregierung? Katherina Reiche CDU, Bundesministerin fuer Wirtschaft und Energie, und Lars Klingbeil, Bundesminister der Finanzen (Foto: IMAGO)
[html5_ad]

Frauenfeindliche Angriffe von Linksgrün auf Katharina Reiche ?

Als Frau hat man es in Deutschland hinter der Brandmauer wahrlich schwer in der Politik, vor allen Dingen in dieser staatsversagenden „Bundesregierung“. Hier agieren Machos wie General Klingbeil und sein Adjutant Merz. Der eine geht gemeinsam mit der linksgrünen Kamarilla frontal auf die Dame namens Katharina Reiche los, weil die sich zumindest ansatzweise bemüht, den Karren aus dem Dreck zu ziehen und der andere fällt ihr in den Rücken, weil er sich davon Vorteile verspricht und Angst um seinen Posten hat.

Eine ganz üble Nummer, die die Leute nicht unbedingt begeistert. Aber bei der Auseinandersetzung zwischen Finanz- und Wirtschaftsministerium geht es um mehr als den üblichen Geschlechterkampf. Es geht um Gut gegen Böse. Demokratie gegen Sozialismus. Und dazwischen ein Kanzler, dessen Rückgrat biegsamer ist als ein Flitzebogen.

Hier erstmal ein Prachtexemplar des Frauenfeindes von heute:

Ralf Stegner schreibt:

Wirtschaftsministerin Katharina Reiche (CDU) ist in der Wirtschaftskrise ein Totalausfall.
Konstruktive Vorschläge, Arbeitsplätze zu sichern, Normalverdiener zu entlasten oder energiepolitische Herausforderungen zu bewältigen?
Fehlanzeige.
Statt dessen Polemik gegen die SPD.

Fräulein Holle kontert satirisch:

Katharina #Reiche wird so hart angegriffen, weil sie eine Frau ist.

Es ist das Patriarchat, das erfolgreiche Frauen kleinhalten will.

Diese antifeministische Kampagne gegen diese starke Frau zeigt vor allem eines:

Alle Männer sind strukturell böse!

Gegen diese Diskriminierung hilft nur das Kopftuch oder der Nijab als starkes Statement selbstbewusster Weiblichkeit.

Stefan Homburg schreibt:

Wirtschaftsministerin Katherina Reiche ist die einzige, die sich Klingbeils Kurs (mehr Steuern, Schulden und Regulierungen) entgegenstellt. Dafür verdient sie Respekt und Anerkennung. Leider stellt sich der @bundeskanzler einmal mehr auf die falsche Seite.

Hintergrund:
@larsklingbeil will nicht nur jene Mehrsteuern behalten, die ihm wegen hoher Benzinpreise ohnehin zufließen, sondern die Unternehmen außerdem durch eine neuartige „Übergewinnsteuer” belasten.

Übergewinne entstehen aber nur kurzfristig, solange noch billig eingekauftes Öl im Lager ist. Sie sind auch kaum zu definieren. Unternehmen anderer Branchen, die höhere Gewinne machen, werden verschont, was willkürlich und ungerecht ist.

Und das Grundgesetz kennt eine solche Steuer nicht. Somit ist die Übergewinnsteuer handwerklicher Murks, und irgend jemand muss das auch aussprechen.

Aber es läuft wie immer: Weil Frau Reiche inhaltlich Recht hat, kritisieren SPD und Merz Form und Zeitpunkt ihrer Einwände. Merz zieht es vor, Deutschland weiter abzuwirtschaften, wenn die SPD dafür ruhig bleibt und er sein Amt behält.

Julian Adrat schreibt:

Krass: Wirtschaftsministerin Reiche zerlegt Klingbeil und nennt SPD-Vorschläge „verfassungsrechtlich fragwürdig“. Das ist keine Regierung mehr, sondern ein sinkendes Wrack. Sie prügeln sich, wer als erster von Bord darf. Neuwahlen! Deutschland kann sich dieses Schauspiel nicht länger leisten!

Marc A. Wilms schreibt:

chon sehr typisch für einen mehr und mehr dysfunktionalen Staat, was wir gerade vorgeführt bekommen.
Da haben wir mit Katharina Reiche eine Ministerin, deren weitestgehend unideologische Arbeit in der unguten Koalition die arg angefressenen CDU-Wähler wenigstens ein bisschen mit dem unwürdigen Gehampel von @bundeskanzler versöhnt.
Und was passiert?
Die Sozen und der Rest der woke-linken Sekten, namentlich die „grüne Sekte“ fühlen sich berufen, jemandem, der einen guten Job abliefert zwischen die Beine zu grätschen.
Und was macht Merz?
Der verträgt eine kluge Frau in seinem Kabinett offenbar nicht und stimmt in das schmutzige Liedchen der woke-linken Bestatter der Wirtschaftsnation Deutschland ein.

Dachte man, mit der Ampel sei der Tiefpunkt der politischen Würdelosigkeit erreicht: Weit gefehlt.

Die Klein-Ko mit der unter 10% Splitterpartei, die sich zur Aufgabe gemacht hat, ihre ehemaligen Stammwähler zu verraten, wedelt als Schwanz den Hund.

Und jeder noch so abgehalfterte, auf Steuerzahlers Geld fürstlich lebende Politpromi der ehemals relevanten Parteien fühlt sich berufen, seinen Sermon dazu zu geben.

Ich habe Merz gewählt. Was war ich ein naiver Idiot.

Julian Reichelt schreibt:

Merz hat vollkommen die Kontrolle verloren. Er nutzt die linkesten Medien im Land, um auf Katherina Reiche und die Reste ordnungspolitischer Vernunft loszugehen, statt die sozialistischen Umtriebe des Lars Klingbeil zu beenden.

Roland Tichy schreibt:

Nein, Wirtschaftsministerin Katharina Reiche wagt sich bislang nicht an eine grundlegende Energie-Reform. Und selbst das Wenige ist für Lars Klingbeil zu viel. Er läßt via Bundeskanzler Friedrich Merz die Wirtschaftsministerin abbürsten wie eine ungehorsame Schülerin, die heimlich abgeschrieben hat. merke: Die SPD hat immer Recht. Die CDU ist die Partei der Unterwerfung. Eine Art Reserve-SPD. Gut zu wissen.

Guntram Proß schreibt:

Der Streit zwischen Merz, Reiche und der SPD um den Spritpreis ist tatsächlich eine Folge der Brandmauer – wie auch schon zahlreiche andere Debatten in der aktuellen Regierung und auch das Scheitern der Ampel.

Weil die CDU eine Koalition mit der AfD ausschließt, kommen Regierungen zustande, die sich in 90 % der Fragen nicht ansatzweise einig sind. So entstehen maximal faule Kompromisse, die das Land nicht nur nicht voran bringen, sondern den Bürgern in der Regel sogar weiteren Schaden zufügen.

Die Brandmauer sorgt also auch außerhalb von Debatten um gemeinsame Abstimmungen – im besten Fall! – für eine politische Lähmung des Landes, im schlechtesten Fall – der leider die Regel ist – für eine Verschlechterung der Lage.

Kurz: die Brandmauer ruiniert das Land. Und dabei spielt es keine Rolle, dass eine Mehrheit keine Koalition aus CDU und AfD oder eine AfD-Regierungsbeteiligung generell sehen will, weil das lediglich die Folge der Diffamierungskampagne und Anti-AfD-Propaganda seit 2013 ist. Diese Meinung würde sich in kürzester Zeit ändern, sobald die Bürger spürbare Veränderungen im Interesse des Landes sehen würden.

Dass das auch die einzige Chance für die CDU wäre, ihren sonst sicheren Untergang zu stoppen, kommt aus deren Sicht erschwerend hinzu. Aber offensichtlich hat sich die einst konservative Partei dazu entschieden, lieber lachend in die Kreissäge zu rennen – und damit neben Deutschland auch sich selbst in den Abgrund zu führen.

Axel Bojanowski schreibt:

Frau Reiche legt sich mit der wohl mächtigsten Lobby des Landes an, der grünen Industrie, bestens vernetzt in Medien, NGOs und „Instituten“, das wird Getöse geben.

Matthias‘ Meinung schreibt:

Diese Koalition ist am Ende.
Merz hat sich das Zepter des Handels aus der Hand nehmen lassen.
Lars Klingbeil pocht auf sozialistische Markteingriffe, organisiert eigenmächtig eine Wirtschaftsgipfel und degradiert die Wirtschaftsministerin zu Zuschauerin.

Diese sagt ab, stellt sich vor die Kameras und redet davon, dass die Bestrebungen der SPD verfassungsfeindlich seien.

Und das ist kein Zufall. Das sind die Auswirkungen der Brandmauer, die eine Ideologie über das Wohlergehen der deutschen Bevölkerung stellt.

Und die Union und ihre Wähler laufen auch noch lachend in den Abgrund.

Jan W. Schäfer (Bild) schreibt:

„Union und SPD trennen in Wirtschaftsfragen noch mehr als Weihnachtsmann und Osterhase. Die einen sehen sich in der Tradition Ludwig Erhards und wollen eher mehr Marktwirtschaft. Die anderen träumen immer noch vom demokratischen Sozialismus.“ „…Weil in dieser Bundesregierung immer noch zu viele Politiker sitzen, die den Ernst der Lage offensichtlich nicht verstanden haben. Es geht jetzt nicht mehr um ideologische Parteipolitik. Sondern nur noch um die Grundsatzfrage: Wie geht es mit Deutschland endlich wieder aufwärts?

Wir Merz jetzt Frau Reiche entlassen müssen, falls Klingbeil das fordert? Das könnte das endgültige Ende dieser Regierung sein. Aber auch wenn Merz so weitermacht, wie es Klingbeil fordert, wäre das das Ende dieser Regierung, aber auch das Ende Deutschlands.

8685cb1731a34ee4b3a491842b276876
image_printGerne ausdrucken

Themen