Importierte Gewalt an Schulen betrifft auch Lehrer immer mehr (Symbolbild:Imago)
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Jedes Jahr schlimmer: Gewalttaten gegen Lehrer in Deutschland gehen durch die Decke

Lehrerinnen und Lehrer in Deutschland werden zunehmend Opfer von Gewalt. Diese Meldung zirkuliert derzeit selbst in den Mainstreammedien, natürlich unter üblicher Ausblendung des Elefanten im Raum – dass es sich nämlich, natürlich, um ein importiertes Problem fortgesetzten Integrationsversagens von Migranten handelt. Laut einer Auswertung der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) hat sich die Zahl der gemeldeten Gewaltvorfälle gegen Lehrkräfte in den letzten zehn Jahren nahezu verdoppelt. Die Daten stammen aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion.

Im Jahr 2024 wurden 1.283 Fälle von vorsätzlicher einfacher Körperverletzung gegen Lehrer registriert – deutlich mehr als in den Vorjahren (2015–2023: zwischen 717 und 1.017 Fälle). Besonders alarmierend ist der Anstieg bei der schweren Gewaltkriminalität (u. a. schwere und gefährliche Körperverletzung, Raub, sexuelle Delikte): Von 268 Fällen im Jahr 2015 stieg die Zahl auf 477 im Jahr 2023 und weiter auf 557 Fälle im Jahr 2024. Einzig während der Corona-Pandemie 2020/2021 gab es einen vorübergehenden Rückgang, der auf Schulschließungen zurückgeführt wird. In Berlin beteiligten sich im Schuljahr 2024/2025 bereits 82 Prozent aller Schulen (599 Einrichtungen) an einem neuen Meldeverfahren. Dort berichteten 53,6 Prozent der teilnehmenden Schulen von Vorfällen mit körperlicher Gewalt, 9,2 Prozent von angedrohten Gewalttaten und 4,3 Prozent von direkten Übergriffen auf Schulpersonal.

Natürlich kein Wort über Migration als Ursache

Der Präsident des Lehrerverbands in Nordrhein-Westfalen warnte zudem vor einem „enormen Anstieg von Messerattacken“ in Schulen – auch hier drängen sich Schlussfolgerungen zur ansonsten totgeschwiegenen kulturellen Herkunft der Haupttätergruppen auf. Verlogen daher auch die Aussagen des innenpolitischen Sprechers der Grünen, Marcel Emmerich, der die Entwicklung zwar zu Recht als “hochproblematisch” bezeichnet, aber natürlich wieder die eigentliche Problematik umschifft und von echten Lösungsansätzen ablenkt. Statt eine Wende der Migrationspolitik, eine Nulltoleranzstrategie und eine Entlastung der Schulen durch Reduzierung von Integrations- und Förderklassen zu erreichen, fordert er dringend “berufsgruppenspezifische Schutzkonzepte”, einheitliche Melde- und Verfahrensstandards sowie “moderne Alarmsysteme in Schulen”.

Das wird dem wahren Kern des Problems natürlich nicht ansatzweise gerecht. Dieses ist sogar noch schlimmer, denn die Polizei erfasst sogar nur Straftaten, die eindeutig im Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit als Lehrer stehen. Der Trend reiht sich ein in eine breitere Zunahme von Gewalt gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst, wie Polizisten, Feuerwehrleute und Rettungskräfte. Der Handlungsbedarf ist riesig – doch solange die heilige Kuh Migrationsversagen nicht einmal benannt werden darf, wird sich hier nichts ändern. (TPL)

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