Hamado Dipama, das berüchtigte Rundfunkratsmitglied des Bayerischen Rundfunks (BR), hat Deutschland, das ihm, trotz eines abgelehnten Asyl-Antrags, eine Aufenthaltsgenehmigung und mittlerweile auch die deutsche Staatsbürgerschaft gegeben hat, wieder einmal nach Strich und Faden vorgeführt. In einem erst jetzt bekanntgewordenen Facebook-Eintrag von Ende Januar bekannte er sich zum Militärregime des Diktators Ibrahim Traoré in seinem Herkunftsland Burkina Faso – und bedankte sich für eine „Audienz beim Genossen Außenminister“ Karamoko Jean Marie Traoré und dessen Unterstützung bei politischen Auseinandersetzungen in Deutschland. Das Gespräch habe ihm die Möglichkeit gegeben, „ihm für seine aktive Unterstützung angesichts der massiven Angriffe zu danken, die von der deutschen extremen Rechten und einigen sogenannten Konservativen gegen meine Person geführt werden“.
Auch für die Unterstützung des Botschafters in Berlin bedankte er sich, ohne näher auszuführen, worin diese konkret bestand. Dabei bezog Dipama sich auch auf seine hetzerischen Ausfälle gegen die ARD-Moderatorin Julia Ruhs. Als diese wegen eines migrationskritischen Beitrags vom „Norddeutschen Rundfunk (NDR) ausgebootet wurde, bejubelte er die Entscheidung und verkündete: „Die Unterwanderung durch Rechte und Neo-Faschisten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk muss gestoppt werden“.
Öffentliche Huldigung für diktatorisches Regime
Dipama hat schnell begriffen, wie die Dinge in diesem völlig verrückten Land laufen und inszeniert sich als von „Rechten“ verfolgter antikolonialer Aktivist. Gegen kritische Medien wie „Apollo News“, „Tichys Einblick“ oder „Journalistenwatch“ geht er juristisch vor und findet in der bayerischen Justiz willige Helfer dafür. Die Münchner Kriminalpolizei verlangt von „Apollo News“ die Herausgabe der Personalien eines unter Pseudonym schreibenden Autors, der sich kritisch, aber völlig sachlich mit Dipamas Gebaren auseinandergesetzt hatte. Insgesamt geht Dipama gegen mindestens 30 verschiedene Äußerungen über sich strafrechtlich vor, darunter auch gegen den „ÖRR Blog“ und den „Tichys Einblick“-Autor Josef Kraus, der deswegen im letzten Monat sogar einen Hausbesuch von zwei Polizisten erhielt. Auch Journalistenwatch wurde Ziel einer Abmahnung – für einen längst gelöschten Artikel, in dem die “Apollo”-Berichterstattung wiedergegeben wurde.
Mit seiner öffentlichen Huldigung für ein diktatorisches Regime, das sämtliche Parteien verboten und klargestellt hat, die Menschen in Burkina Faso sollten die Frage der Demokratie „vergessen“, hat Dipama wieder einmal sein wahres Gesicht gezeigt. Dieser Funktionsmigrant ist geradezu paradetypisch für das, was Deutschland seit über zehn Jahren millionenfach ins Land gelassen hat – und wohin pervertierte Toleranz diese Gesellschaft gebracht hat. (TPL)























