Mit der am Dienstag veröffentlichten Urteilsbegründung des Berliner Landgerichts über den nicht vorhandenen Wahrheitsgehalt der „Correctiv“-Räuberpistole über das angebliche rechtsradikale „Geheimtreffen“ von Potsdam, die am 10. Januar 2024 veröffentlich wurde, ist endgültig erwiesen, dass diese Lügengeschichte nicht die allergeringste Substanz hatte. Sämtliche zentralen Behauptungen über die angeblich auf dem Treffen erörterten Pläne zur massenhaften Deportation deutscher Staatsbürger dürfen von „Correctiv“ nicht mehr verbreitet werden.
Damit gerät nun aber auch einmal mehr die Mainstream-Journaille in die Kritik, die das „Correctiv“-Märchen immer und immer wieder unkritisch und ohne eigene Recherchen verbreitet hatte, weil es ihr perfekt in ihr Anti-AfD-Konzept passte. Denn der ganze Zweck dieses publizistischen Manövers war es, der AfD vor den drei ostdeutschen Landtagswahlen im September 2024 maximalen Schaden zuzufügen. ARD, ZDF und andere Medien wiederholten ständig die vermeintlichen Deportationspläne, selbst als diese in mehreren Gerichtsurteilen und vielen Berichten anderer -allerdings nicht zum Machtkartell gehörender- freier Medien als mindestens äußerst zweifelhaft erwiesen worden waren. Eine Distanzierung, geschweige denn eine Entschuldigung dafür steht bis heute aus. Medien, die ihre Kundschaft respektieren, hätten längst erklären müssen, dass sie hier versagt und bereitwillig eine reine Lügengeschichte übernommen haben. Vor allem der von der Allgemeinheit zwangsfinanzierte ÖRR, dessen Mitarbeiter die Massendemonstrationen „gegen Rechts“, die die „Correctiv“-Story auslösten, euphorisch feierten und das Lügenportal vehement in Schutz nahmen, hätte hier mit gutem Beispiel vorangehen müssen. Doch dies ist bei diesen völlig verluderten Anstalten nicht zu erwarten. Tatsächlich ist ein “Tagesschau”-Artikel vom 10. Januar 2024 mit der Überschrift „AfD-Politiker diskutieren offenbar Vertreibungsplan“ nach wie vor online.
Preise des linken System-Sumpfs statt verdienter Ächtung
Der bayerische AfD-Landesvorsitzende Stephan Protschka fordert nun „eine umfassende Korrektur der Berichterstattung sowie eine öffentliche Entschuldigung durch die beteiligten Medien, insbesondere durch den Bayerischen Rundfunk“ – auch und gerade gegenüber der AfD. Wenn sich herausstelle, dass wesentliche Kernaussagen einer Geschichte rechtlich nicht haltbar seien, sei das ein „erheblicher Vorgang“. Umso schwerer wiege es, wenn genau diese Darstellungen von großen Medien ungeprüft übernommen und verbreitet wurden, Protschka. Es stehe nun die Glaubwürdigkeit der Berichterstattung insgesamt zur Debatte. Besonders öffentlich-rechtliche Medien hätten eine herausgehobene Verantwortung, ihrer journalistischen Sorgfaltspflicht gerecht zu werden. Die Bürger haben ein Recht auf verlässliche Informationen. Ebenso hätten politische Akteure Anspruch auf eine faire und rechtskonforme Behandlung. Beides sehe wir in diesem Fall verletzt. Die AfD Bayern erwarte „eine zeitnahe Stellungnahme der betroffenen Medienhäuser“.
Darauf können die AfD und die Zwangsgebührenzahler aber natürlich lange warten. Der von einem Skandal zum nächsten taumelnde ÖRR wird einen Teufel tun, seine linksideologische Verbohrtheit einzugestehen, indem er sich für die eilfertige Übernahme der „Correctiv“-Lüge entschuldigt. Man wird auch diesen Skandal aussitzen und das Berliner Urteil, wenn überhaupt, nur in wohldosierter Form und unter Vertuschung seines dramatischen Inhalts vermelden. Aber nicht nur die Mainstream-Medien, auch etliche andere Institutionen haben das „Correctiv“-Märchen öffentlich aufgewertet, indem sie das hochgradig unseriöse, linksextreme Propaganda-Portal dafür mit Preisen überhäuften: 2024 wurden die Urheber der „Geheimplan“-Lüge vom „Medium Magazin“ als „Journalist:innen des Jahres“ ausgezeichnet, im selben Jahr folgten der Carlo-Schmid-Preis für Demokratiestärkung, der „Leuchtturm“ des „Netzwerk Recherche“ und der Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig. 2025 kam der „Demokratie-Impuls“ der Stadt Kassel hinzu – und das alles, obwohl es von Anfang an Zweifel an der Geschichte gab. All diese Preise müssten nun ebenfalls entzogen und diejenigen, die für ihre Vergabe verantwortlich sind, zur Rechenschaft gezogen werden. Aber auch das wird natürlich nicht passieren. Der linke Sumpf, der hinter alledem steckt, modert weiter vor sich hin, tut so, als sei nichts gewesen und kämpft weiter auf Kosten der Steuerzahler gegen den selbst erfundenen rechten Popanz. (TPL)























