Vom Bürgermeister zum Waldmeister? Münchens Grünen-OB Krause (Foto/Collage:Imago)
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Schwul, grün und unfähig: Münchens neuer OB pflanzt Bäume für 95.000 Euro das Stück

Der neue grüne Münchner Oberbürgermeister Dominik Krause ist noch nicht im Amt, was München unter seiner Ägide blühen wird, wirft aber bereits buchstäblich seine Schatten voraus. Damit es in den kommenden heißesten Sommern aller Zeiten mehr Schatten gibt, sollen in der Innenstadt nämlich 150 neue Bäume gepflanzt werden – und zwar für bis zu 95.000 Euro pro Stück (!) und trotz der Milliardenschulden, die die Stadt angehäuft hat. Für den Schatten im Sommer müssen allerdings unterirdische Kabel, Versorgungsleitungen und Kanalleitungen teilweise umgelegt werden, die Baumwurzeln brauchen einen starken „Überfahrungsschutz“ vor den Lieferwagen, die zumindest morgens noch in der Innenstadt verkehren dürfen. Die Baureferentin Jeanne-Marie Ehbauer sprach von „außergewöhnlichen Rahmenbedingungen“, da jeder neue Baum genug Platz im Untergrund brauche, um kräftige Wurzeln auszubilden – und das kostet Geld, was Krause als typischen Grünen aber natürlich nicht anficht, da es ja nicht sein Geld und für den guten Zweck nichts zu teuer ist.

„Mehr Grün durch mehr Bäume an dafür geeigneten Stellen ist die effektivste Antwort, um an immer mehr Hitzetagen für ausreichend Schatten und Abkühlung zu sorgen“, verkündete Krause. Noch in diesem Herbst soll mit der Pflanzung begonnen werden. Die günstigste Schätzung des Baureferats geht von Kosten in Höhe von 1,8 bis 2,3 Millionen Euro für 24 Bäume aus. Damit schlüge jeder Baum mit 75.000 bis 95.000 Euro zu Buche. Die 150 Bäume würden dann 14 Millionen Euro kosten.

Welcher Schwachsinn kommt als nächstes?

Hinzu kommt, dass alle Erfahrung lehrt, dass solche Vorhaben in Deutschland nie im veranschlagten Zeit- und Kostenrahmen bleiben und in aller Regel um ein Vielfaches länger dauern und wesentlich teurer werden. Für den aktuellen Haushalt 2026 musste die Stadt München 2,6 Milliarden Euro neue Schulden machen, bis 2029 könnte die Schuldenlast auf 14 Milliarden Euro steigen. In dieser Situation 14 Millionen Euro allein für schattenspendende Bäume auszugeben, ist ein einziger Irrsinn. Die Versuche der Stadt, durch Spenden etwas Abhilfe zu schaffen, haben überschaubaren Erfolg. 170.000 Euro gingen bisher ein – damit könnte man etwa zwei Bäume finanzieren.

Aber das alles wird natürlich nicht zu einer Umkehr führen. Die Bäume werden gepflanzt, koste es, was die Politik wolle – und das, bevor Krause offiziell im Amt ist. Was er noch alles ausbrüten wird, wenn er erst einmal im Rathaus das Zepter schwingt – und welcher Schwachsinn wohl als nächstes kommt –, ist noch gar nicht absehbar. Auch mit mehr Schatten im Sommer steht jetzt schon fest, dass München unter grüner Herrschaft noch mehr an Lebensqualität verlieren wird. (TPL)

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