Es war eines der größten staatlich-medial orchestrierten Manipulationsmanöver zum Putsch gegen die demokratische Opposition seit dem Reichstagsbrand, dessen Wirkmacht sogar Joseph Goebbels vor Neid hätte erblassen lassen: Im Januar 2024 löste die wohlabgestimmte linke Kampagne zur “Correctiv-Recherche” über ein Treffen in einer Villa in Potsdam zwei Monate zuvor eine Woge der Empörung in der linken Öffentlichkeit und “Zivilgesellschaft” aus, die Folge waren massive Anti-AfD-Demonstrationen und Aufmärsche unter Regierungs- und Politikerbeteiligung aus. Hunderttausende gingen bundesweit auf die Straße, weil die AfD angeblich einem „Masterplan“ zur Ausweisung deutscher Staatsbürger, der die Grundgesetz-Artikel 3, 16 und 21 unterlaufen solle, in Potsdam erabeitet und “Deportationen” geplant hätte. Viele Medien, Politiker und Bürger verstanden dies als konkreten Plan zur Entrechtung und Massenausweisung von Millionen Menschen mit Migrationshintergrund – ein Vorwurf, der an dunkle Kapitel der deutschen Geschichte erinnern sollte und seitdem von Medien wieder und wieder kolportiert wurde.
Das Problem: Nichts davon war wahr. Es handelte sich um eine abartige, perverse Lüge, ersonnen von linken Kulturmarxisten und Lobbyisten der Migrationsagenda, die jede Kritik an illegaler Zuwanderung in die Nazi-Ecke drängen wollten. Letzte Woche nun hat das Landgericht Berlin entschieden, dass auch zentrale letzte zentrale Passage des “Correctiv”-Berichts zu den “Deportationen” ein Hoax war, der „nicht nur im Wesentlichen unwahr, sondern gleichzeitig unklar, ungenau und unvollständig“ berichtet worden sei. Damit ist nun so gut wie klar, dass damals Hunderttausende wegen einer falschen oder irreführenden Story auf die Straße gegangen sind. “Bild” interviewte dazu nun Politikern und Organisationen, die damals selbst zu Demonstrationen aufriefen, AfD-Verbotsforderungen stellten oder schwere Vorwürfe erhoben.
Bedauern bei Ex-FDP-Chef Dürr, Sturheit bei der SPD
Und siehe da: Der scheidende FDP-Chef Christian Dürr ist nun der erste prominente Politiker, der sich “offen getäuscht” fühlt. Damals hatte er auf X geschrieben, die Pläne erinnerten an das „dunkelste Kapitel deutscher Geschichte“ und die AfD lehne die freiheitliche Grundordnung ab. Heute räumt er selbst ein: Die Darstellungen von “Correctiv” seien irreführend gewesen. Die mediale Berichterstattung müsse kritisch aufgearbeitet werden. “Correctiv” habe der AfD mit unhaltbaren Behauptungen sogar eher geholfen. Das alles hätte Blitzmerker Dürr zwar auch damals schon wissen können, doch späte Erkenntnis ist besser als überhaupt keine… Unbeirrt hält allein die künftige Splitterpartei SPD an ihrer damaligen “Haltung” fest; damals hatte ihr Vollnarkosekanzler Olaf Scholz an einer Demo teilgenommen und betont, man dürfe das „Wir“ im Land nicht nach Einwanderungsgeschichte unterscheiden. Der heutige SPD-Chef Lars Klingbeil forderte ebenfalls, alle Vernünftigen müssten “laut” werden, weil die AfD Menschen „aus unserem Land schmeißen“ wolle – eine widerliche Wiederholung der “Correctiv”-Lüge, die entsprechend Klingbeils limitiertem Horizont bis in die Gegenwart von ihm und seinen Genossen weiter mantraartig behauptet wird.
Alles, was Klingbeil über einen Sprecher zur nunmehrigen Gerichtsentscheidung erklären ließ, war dies: Das Urteil ändere nichts Grundlegendes – denn die AfD werde “weiterhin in Teilen vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft”. Dass diese Einschätzungen weisungsgebundener Behörden auf mindestens ebenso tönernen Füßen wie die “Correctiv”-Geschichte steht, blendet die SPD natürlich aus, ebenso wie die Gewerkschaft ver.di, die damals gleichfalls an vielen Orten zu Kundgebungen gegen die AfD aufrief und nun betont, das Urteil sei “noch nicht rechtskräftig”. Linke bis linksextreme Organisationen wie “Campact”, DGB oder die Evangelische Kirche, damals an der Mobilmachung gegen die demokratische Opposition ebenfalls an vorderster Front dabei, reagierten erst gar nicht auf die “Bild”-Anfrage; hier gilt ohnehin “nicht sein kann, was nicht sein darf”. (TPL)























