Die Gesinnungswächter schlagen wieder zu: Wer braucht noch eine echte Stasi, wenn er solche öffentlich-rechtlichen Sender hat? (Foto:Szene aus “Das Leben der Anderen”/Imago)
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Zersetzung à la DDR bis in die Familien hinein: ZDF sucht für “Reportage“ Kinder, deren Eltern rechts wählen

Offensichtlich gibt es nichts, noch nicht einmal den nackten Selbsterhaltungstrieb, das den ÖRR dazu bringen könnte, auch nur kurzzeitig in seiner linken Amokfahrt innezuhalten. Trotz aller immer heftiger werdenden Kritik macht man einfach immer weiter – und schreckt nun sogar nicht davor zurück, die Spaltung und Zerrüttung bis in die Familien hinein zu tragen, um soziale Bindungen und sogar engste Verwandtschaftsverhältnisse zu zerstören, wo dies nach Corona nicht ohnehin bereits der Fall war. Diesmal geht es um “falsch”, also rechts wählende Eltern, die von ihren eigenen Kindern denunziert und diskreditiert werden sollen.

Das ist kein makabrer Scherz: Die ZDF-Reihe „37 Grad“ sucht Teilnehmer für eine dreiteilige Reportage über Eltern-Kind-Beziehungen – und zwar unter anderem Menschen zwischen 25 und 34 Jahren, die „eine herausfordernde Beziehung“ zu ihren Eltern haben, „weil sie die AfD wählen“! Weiter heißt es im schlimmsten Gender-Kauderwelsch: „Denn Eltern prägen uns – bewusst und unbewusst. Sie sind Vorbilder oder das genaue Gegenteil, sie sind Unterstützer:innen oder Kritiker:innen, ihr Leben hinterlässt Spuren in unserem eigenen, ihr Handeln prägt oft unbemerkt, wie wir die Welt sehen und erleben“. Es ist nicht anzunehmen, dass es in dieser Reportage um die Intoleranz von Kindern geht, die ein Problem damit haben, dass ihre Eltern von ihrem Grundrecht auf freie demokratische Wahl Gebrauch machen. Vielmehr wird einfach als selbstverständlich vorausgesetzt, dass es ein Problem ist, die AfD zu wählen und man als Angehöriger darunter leidet, so als wenn ein Elternteil kriminell oder drogensüchtig wäre. Die Fragestellung und der ganze links-verschwurbelte Duktus des Aufrufs zeigen, was in diesem Sender nicht stimmt und welche Figuren das Programm gestalten. Denn es sind nicht nur die Hayalis, Theveßens, Bosettis und Böhmermanns, sondern solche Redakteure, die sich derartige Fragestellungen ausdenken und überhaupt nicht daran denken, dass daran irgendetwas Verwerfliches sein könnte.

Linke Paradedisziplin seit jeher: Kinder gegen die eigenen Eltern ausspielen und umgekehrt

Die Kommentare unter dem Facebook-Aufruf sprechen dann auch eine ganz andere Sprache: „Warum noch mehr spalten? Wenn politische Ansichten zwischenmenschlichen Beziehungen beeinflussen, dann ist das schon bedenklich. Zu alles und jedem soll man tolerant sein, aber hier wollen wieder die Öffentlich-Rechtlichen zeigen in welche Richtung es geht“; „Wie wäre es mit einem Aufruf zu einer Dokumentation über Kinder, deren Eltern sich vom ÖRR blenden ließen?“; „Vielleicht gibt es dann bald eine Reportage über Eltern, deren Kinder die Grünen wählen“ oder „Ich habe 37 Grad lange geschätzt. Gerade weil das Format für Tiefe, Menschlichkeit und Differenzierung stand. Mit diesem Aufruf ist für mich ein Punkt erreicht, an dem ich aussteige. Das hat nichts mehr mit journalistischer Neutralität zu tun. Hier wird gezielt ein politisches Narrativ bedient – auf dem Rücken von Familien. Eltern gegen Kinder auszuspielen, Konflikte entlang einer einzigen politischen Richtung aufzuziehen und Menschen damit in „richtig“ und „falsch“ einzuordnen, ist keine Aufklärung. Das ist Spaltung“, lauten nur einige davon, die den nahezu einhelligen Tenor abbilden.

Fast unisono wird die allzu durchschaubare Absicht kritisiert, die dahinter steckt. Es sind geradezu DDR-Methoden, die hier angewandt werden. Man dringt über die Kinder in Familien ein, um die AfD irgendwie diskreditieren zu können und ruiniert nicht nur die Eltern, sondern zerstört gnadenlos die ganze Familie, indem man Menschen auch noch dazu verlockt, sich vor einem großen Fernseh-Publikum von ihren Eltern zu distanzieren, nur weil diese eine andere politische Meinung haben und eine Partei wählen, die in mehreren Umfragen mittlerweile bundesweit eindeutig auf dem ersten Platz liegt. Was das ZDF sich hier wieder einmal leistet, ist ein abermaliger Beleg, dass dieser Sender – mitsamt der keinen Deut besseren ARD – endlich alternativlos und vollständig abgeschafft werden muss, denn der Programmauftrag wird hier täglich in einer derart eklatanten Weise mit Füßen getreten, dass die weitere Zwangsfinanzierung dieser milliardenschweren linken Propagandaschleudern durch nichts mehr zu rechtfertigen ist. (TPL)

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