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Spiegel: Sag zum Abschied leise „nius“

Der für seine lustigen Märchen bekannte „Spiegel“ hat mal wieder zugeschlagen – und ein – bei Linken ja so beliebtes – gewaltiges von Linksaußen reingezimmertes Eigentor geschossen. Eine ganze Armee von Neid und Missgunst getriebenen „Investigativ-Aktivisten“ war nötig, um Allgemeines und Allseitsbekanntes über die immer mächtiger werdende Konkurrenz, „nius“ zu „recherchieren“, ins Blatt zu heben und damit eine sehr erfolgreiche Werbekampagne für nius an den Start zu bringen.

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Jeder Satz ein Volltreffer in den eigenen Kasten, oder ironisch ausgedrückt: Der Spiegel hetzt gegen Patrioten und Familien und verbreitet linksfaschistisches Gedankengut. Was der „Spiegel“ bei Relotius begonnen hat, setzt er nun fort, unterstützt von einflussREICHEN Leuten aus Politik und Gesellschaft.

Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel hat sich den Schmand durchgelesen und schreibt:

Sieben Autoren. Titelstory. Kulturkampf-Tonlage. Der SPIEGEL wollte NIUS erledigen – und hat ihm die größte Gratis-Werbung des Jahres geliefert. Ein Haus mit Relotius-Vergangenheit predigt journalistische Hygiene. Über Maßstäbe, Milieupflege und Aufwertung durch Feindschaft.

Auf „Achgut“ legt Steinhöfel dann noch mal richtig nach:

„Besonders unerquicklich ist dabei die demonstrative Asymmetrie der Maßstäbe. NIUS macht, nach allem öffentlich Sichtbaren, nicht mehr, sondern eher weniger Fehler als andere große Häuser. Es produziert auch keine einzigartigen Fehler. Was es einzigartig macht, ist etwas anderes: Man mag seine Haltung nicht, seinen Ton nicht, sein Publikum nicht, seine politische Funktion schon gar nicht. Also wird das Übliche zum Symptom, das Korrigierte zum Skandal, das Mißliebige zur Gefahr und der politische Gegner zum Gegenstand einer titelreifen Exorzismusübung. (…) Deshalb ist die Sache auch unter Proportionalitätsgesichtspunkten unerquicklich für den SPIEGEL. Selbst wenn man ihm die belastbareren Vorwürfe im Kern stehen ließe, rechtfertigt das keinen Zehn-Seiten-Feldzug mit sieben Autoren und Titelplatzierung. Dafür fehlt schlicht die Substanz. (…) Was der Artikel tatsächlich leistet, ist viel bescheidener: Er dokumentiert, wie sehr NIUS das etablierte Medienmilieu inzwischen beschäftigt. Ein solches Aufgebot veranstaltet man nicht gegen Irrelevanz. Man veranstaltet es gegen einen Akteur, den man für wirksam hält, für störend, für gefährlich im diskursiven Sinne. Anders gesagt: Der SPIEGEL hat mit erheblichem Personalaufwand öffentlich bestätigt, daß NIUS ein Faktor ist.“

Auch andere bekannte Autoren spinnen dem wirkmächtigen Nachfolger des einst renommierten Nachrichtenmagazins bei.

Marcel Luthe (Good Governance) schreibt:

Der unter anderem von der Stiftung eines Multimilliardärs finanzierte #Spiegel versteht seine Rolle im Meinungsdiskurs nicht etwa darin, kritisch auf die Regierungen und deren Schattenorganisationen („NGO“) zu schauen, sondern kritisiert lieber diejenigen Medien, die genau das tun wie nun #Nius. Warum eigentlich? Cui bono?

Eva Herman schreibt:

Relotius-Blatt SPIEGEL hetzt gegen Julian Reichelt
+++ Viel Feind, viel Ehr 😉 +++ Da man die Qualität der SPIEGEL-Berichterstattung gerade erst wieder prüfen konnte anlässlich der irren Collien-Fernandes-Story, welche eine Weile noch eine ganze Armada von Anwälten beschäftigen wird, weiß man, welche Bedeutung man diesem Blatt noch beimessen muss.

+++ Seit den 1990er Jahren hat der SPIEGEL mehr als ein Drittel seiner Auflage verloren (von über 1 Million auf heute ca. 625.000). Die letzten drei Jahre setzen diesen langjährigen Abwärtstrend fort. Mehr braucht man nicht zu sagen +++

Auch wenn Reichelt einigen Leuten nicht besonders sympathisch ist, so machen er und seine Leute eine für heute wichtige und unverzichtbare Aufklärungsarbeit. Reichelts NIUS legt den Finger fortdauernd in der Regierung zahlreiche Wunden.

Tja, und die Hauptstadt-Politiker und die Hauptstadt-Journalisten ziehen bei derart wichtigen Persönlichkeiten wie Reichelt dann auch schon mal an einem Strang- in dieselbe Richtung…

Ein schrecklich durchschaubares Spiel …

Julius Böhm schreibt:

Mir scheint, als wolle @derspiegel den Linksradikalen, die #NIUS aktuell bedrohen, noch ein wenig ideologisches Argumentations-Futter liefern, damit der Zweck die Mittel auch wirklich heiligt.

Waldemar Hartmann schreibt:

Heute ist aber was los! Gleich sieben Lohnschreiber hat das Märchenmagazin Spiegel zur Jagd auf Nius und Julian Reichelt aufgeboten. Heraus kam dabei eine sehr dünne Geschichte. Und: Ich wurde nicht mal erwähnt! Freunde aus Hamburg, ich kann mich in meiner Stammkneipe nicht mehr sehen lassen. Können wir da noch nachbessern?

Der großartige Max Mannhart hat sich diese Passage vorgeknöpft:

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Und zerlegt diesen Schwachsinn in seine Einzelteile:

„Kaum ein Absatz könnte die Absurdität neulinker Denkmuster besser offenbaren, als dieser Spiegel-Kurzschluss aus dem Hit Piece gegen Nius.

Niemand bei klarem Verstand könnte behaupten, dass die Kulturen der Azteken oder des Wahhabismus gleichwertig wären wie die westliche Zivilisation – oder auch nur im Ansatz vergleichbare Leistungen für die Menschheit erbracht hätten.

Wenn Kulturen (oder gar Staaten) keinen unterscheidbaren Wert haben, dann haben es Ideen, Werte und Ideale auch nicht – und es dürfte keine fundamentale Kritik mehr an Religionen, Traditionen oder Mythen geben. Dann ist die ganze Geistesgeschichte wertlos.

Wer die Unterscheidbarkeit von Kulturen (und damit überhaupt die Anerkennung kulturgeschichtlicher Leistungen) für „rassistisches und völkisches Gedankengut“ hält, muss konsequenterweise auch alle europäischen Errungenschaften ablehnen und eine ähnlich depressiv-relativistische Perspektive auf den Wert von Demokratie, Menschenrechten, Meinungsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit entwickeln.

Genau das ist der Abgrund der neuen Linken: fixiert von anti-westlichen Ressentiments muss sie sich im letzten Schritt gegen universalistische Prinzipien überhaupt richten und für die Unterordnung vor archaischen Kulturen der dritten Welt plädieren.“

Alexander Wallasch schreibt:

Das ist so saugeil, wie der @spiegel Kampagne für @nius und @jreichelt macht. Wie Trump soll Reichelt sein. Sie schimpfen auch ein bisschen, aber nicht so sehr, dass die Begeisterung fehlt. Sie lieben Julian wirklich! Und dann ärgern sie ihn noch ein bisschen und schreiben: Aber

@RolandTichy ist noch ein bisschen erfolgreicher.
Worum geht es eigentlich? Warum verliert der „Spiegel immer mehr an Bedeutung und wird wohl auch bald in der Versenkung verschwinden? Hier eine mögliche Antwort:Bildschirmfoto 2026 04 21 um 03.56.31
Vielleicht aber ist das gar keine Werbung, sondern Teil einer typisch linken Kampagne?
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