“Militärexperte" Röpcke machte Stimmung gegen jeden Kriegs- und Ukraine-Kritiker – jetzt wissen wir, warum (Foto:ScreenshotYoutube)
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Jetzt ergibt das ganze Putin-Bashing Sinn: Ukraine-Fanboy Julian Röpcke wechselt von “Bild” zur Rüstungsindustrie

Dass der Mainstream-Journalismus in diesem Land zu einer einzigen Kloake geworden ist, ist wahrlich keine Neuigkeit. Die Realität wird ausgeblendet, verbogen oder auf den Kopf gestellt, es herrschen teils ideologische Verbohrtheit, teils reiner Opportunismus, Journalisten werden zu Regierungssprechern und wechseln danach wieder in den Journalismus zurück, die Bürger werden systematisch in die Irre geführt, bevormundet, diffamiert, et cetera. Was sich derzeit bei „Bild“ ereignet, markiert jedoch einen Tiefpunkt, der nicht so leicht zu unterbieten sein dürfte. Julian Röpcke, Leitender Redakteur für Sicherheitspolitik und Konflikte und Mitglied im „Bild-Lagezentrum“, der wochenschauartigen Pro-Ukraine-Propagandaschleuder, die vor allem dazu dient, den korrupten ukrainischen de-facto-Diktator Wolodymyr Selenskyj als Helden zu verherrlichen, immer neue spektakuläre Siege der Ukraine zu vermelden und Russland in einer Weise mit Hass zu überschütten, wie man es seit 1945 nicht mehr erlebt hat, verlässt „Bild“ noch in diesem Jahr und wechselt tatsächlich „zu einem deutsch-ukrainischen Drohnenbauer, der seit 2023 operiert und zu den größten Lieferanten für die Ukraine gehört“, wie er gestern bekanntgab.

Sein künftiger Arbeitgeber entwickele Lösungen, „die bei den Streitkräften der Ukraine wesentlich zur Verteidigung des Landes beitragen“, so Röpcke. Das Unternehmen betreibe „seine Öffentlichkeitsarbeit zum Schutz seiner Mitarbeiter in Deutschland und der Ukraine bewusst zurückhaltend“, daher sei „eine zeitnahe Nennung des Firmennamens nicht vorgesehen“. Er selbst habe dies jedoch erst „in einigen Monaten“ bekannt geben wollen, um sich bis dahin „weiter voll auf die journalistische Arbeit am Lagezentrum und darüber hinaus konzentrieren zu können“.

Deutsch-ukrainischer Drohnenbauer als neuer Brötchengeber

Wie diese Arbeit aussieht, hatte er kurz zuvor exemplarisch demonstriert, als er verkündete: „Russland hat den Berater des ukrainischen Verteidigungsministers in seinem Haus mit 4 Langstreckendrohnen angegriffen. Was machen wir, wenn 50 Drohnen auf Kanzleramt & Verteidigungsministerium und jeweils 10 auf Merz’ & Pistorius’ Privatwohnung fliegen? Willkommen im Jahr 2026“. Allein damit ist seine Art des „Journalismus“ perfekt dargestellt. Auf Kritik an seinem Wechsel „von links und rechts außen so wie von der russischen Propaganda“, die laute: „Röpcke hat immer behauptet, ein neutraler Journalist zu sein“, stellte er immerhin klar, wie „Röpcke in der Realität“ sei, nämlich: „Ich bin nicht neutral. Ich will das Drecksregime in Blut und Asche untergehen sehen. Besser heute als morgen“. Damit bezog er sich natürlich auf die russische Regierung.

Diese Haltung hat ihm nun die Beschäftigung bei einer Regierung eingetragen, als deren fanatischer Propagandist er seit über vier Jahren agiert und die ihm – und den beiden Springer-Kollegen Paul Ronzheimer und Ulf Poschardt- schon 2022 den ukrainischen Verdienstorden (wenn auch nur dritter Klasse) verlieh, die Röpcke und Poschardt direkt aus den Händen ihres verehrten Idols Selenskyj empfingen. Ronzheimer besaß zumindest den Restanstand, die Auszeichnung abzulehnen. Davon kann bei Röpcke keine Rede sein. Dass er nun zu einem „deutsch-ukrainischen Drohnenbauer“ wechselt, „der zu den größten Lieferanten für die Ukraine gehört“, ist in seiner Bodenlosigkeit so über alle Maßen ungeheuerlich und eine berufliche und charakterliche Bankrotterklärung solchen Ausmaßes, dass man selbst als hartgesottener Beobachter der Zustände in diesem Land fassungslos zurückbleibt. Wenn es bei „Bild“ noch ein allerletztes Quäntchen von Berufsethos gibt, muss Röpcke noch heute von seinen Aufgaben entbunden werden und darf der Öffentlichkeit nicht länger als Journalist zugemutet werden. (TPL)

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