Der ÖPNV in Sachsens zweitgrößter Stadt ist weiterhin eine Hochrisikozone, dank der importierten Vielfaltsverhältnisse mit neuen Formen der “Konfliktaustragung”: Wieder mal ist es gestern Abend in Leipzig zu einem extrem brutalen Angriff auf einen Busfahrer gekommen. Wie “Bild” berichtet, ging gegen 21.20 Uhr ein 22-jähriger “Mann” am S-Bahnhof Miltitzer Allee plötzlich mit einer Axt auf den 53-jährigen Fahrer eines Linienbusses der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) los und schlug damit mehrfach auf den Busfahrer ein, der sich gerade in seinem Fahrzeug befand. Der 53-Jährige erlitt schwere, zum Glück wohl nicht lebensgefährliche Verletzungen und wurde nach einer Notoperation in einem Krankenhaus stationär behandelt. Augenzeugen standen unter Schock, mehrere Fahrgäste und Passanten alarmierten sofort die Polizei.
Beamte konnten den 22-Jährigen nur wenige Minuten nach der Tat in der Nähe des Tatorts festnehmen. Bei der Festnahme leistete er erheblichen Widerstand. Die Axt wurde sichergestellt. Angeblich sei es bei dem Streit um eine Zigarette gegangen. Der Busverkehr im Bereich des S-Bahnhofs war zeitweise beeinträchtigt. Der Vorfall löste in Leipzig und bei den Verkehrsbetrieben große Betroffenheit aus, da der verletzte Busfahrer langjähriger Mitarbeiter der LVB ist und als beliebt und überaus umgänglich gilt.
Das übliche Muster
Es war nicht der erste Vorfall dieser Art in Leipzig; erst vor 14 Tagen hatte ein ebenfalls nur lapidar als “Jugendlicher” beschriebener Täter, der später als 13-jähriger irakischer Intensivtäter identifiziert wurde, einem 63-jährigen Busfahrer mehrere Kopfstöße versetzt, woraufhin dieser einen Schlaganfall erlitten hatte. Zum Täterhintergrund wurde nichts bekannt gegeben, was heutzutage praktisch alles sagt – und auch das übliche Muster ist gängig: Der Angreifer sei “bereits polizeibekannt”, gegen ihn lagen zum Zeitpunkt der Tat “mehrere offene Haftbefehle” vor, die natürlich nicht vollstreckt waren (so etwas passiert bei solchen Bagatellen wie einfacher Gewalt nicht, dazu muss man schon als Querdenker 4,30 Euro Steuern hinterziehen oder Politiker auf X beleidigen!) – und, alles klar!, “laut ersten Ermittlungen der Polizei” gebe es “Hinweise auf eine psychische Erkrankung des Mannes”, ein politisches oder terroristisches Motiv werde “derzeit nicht angenommen”. Wir wissen Bescheid!
Besonders schön: “Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Leipzig” wurde der Mann bereits wieder “aus den strafprozessualen Maßnahmen” entlassen, also auf freien Fuß gesetzt. Das beste Deutschland aller Zeiten eben… (JS)






















