Auch mit 70 Jahren kann der salbungsvolle Pseudomoralist und Egomane Michel Friedman nicht darauf verzichten, sich als Held der Demokratie und ewiger Mahner zu inszenieren. Seit Jahren warnt er vor der AfD, die er auf das Widerlichste diffamiert, während er die Gefahren der Islamisierung konsequent verschweigt. So wie jetzt wieder bei einem Auftritt in einer Frankfurter Schule zum Thema „Demokratie in Frankfurt – Vielfalt, Verantwortung und die Rolle der Jugend“, den er mit SPD- Oberbürgermeister Mike Josef absolvierte, sonderte er abermals sein altbekanntes Geschwafel ab: „Für jemanden einzustehen, das ist wehrhafte Demokratie. Jeder, der hier sitzt, ist die wehrhafte Demokratie.“ Dieses Füreinandereinstehen müsse funktionieren, sonst könnten auch Gesetze und Regeln nicht helfen, so Friedman. Zuvor berichtete er von einer Heldentat aus seiner Jugend: Ein türkischer Freund sei auch wegen seiner Herkunft aufs Übelste beleidigt worden. Anstatt zu schweigen, habe er sich damals entschieden, “nicht still” zu sein.
Dann folgten die unvermeidlichen Attacken auf die AfD. Die Partei wolle die Demokratie zerstören, log Friedman wie immer. „Wenn sie an die Macht kommen, geht es Minderheiten schlechter“, behauptete er. Das gelte für ihn als Juden ebenso wie für gut 50 Prozent der jungen Menschen in der Aula, nämlich jene mit Migrationsgeschichte. „Die AfD sagt: Einige von euch sind niemand. Die Demokratie sagt: Ihr alle seid jemand“. Es gebe keine Begründung dafür, eine Partei zu wählen, die “außerhalb des demokratischen Spektrums” liege. Diese Indoktrination und Hetze blieb selbstverständlich unwidersprochen; selbst falls es couragierte und besser informierte Schüler unter den Zuhörern gegeben haben sollte, würde sich diese aus Konformitätsdruck und Angst vor Sanktionen – von Anfeindungen bis schlechten Noten – kaum öffentlich zu Wort gemeldet haben; eine Ausnahme war ein Schüler, der es wagte, darauf hinzuweisen, die AfD habe auch “richtige Punkte”. Daraufhin maßregelte ihn Friedman: „Die guten Ideen der AfD sind vergiftet, man sollte sich nicht täuschen lassen, dass sie auf einer Basis aus Hass und Angst fußen“. So durften die “Guten”, wie zu allen Zeiten, wieder mal ihre eigene Wahrheit als Maß aller Dinge verkaufen – und objektive Lügen finden ungehindert ihren Weg ans Ohr der Formbaren.
Die große Projektion
Die nur noch psychopathisch zu nennende Obsession, in der AfD die Wiedergängerin der NSDAP erkennen zu können, zeugt von der großen linken Projektion, die anstelle einer (zum Glück nicht vorhandenen) reale Nazi-Bedrohung zwecks Hätschelung der eigenen “Widerstands”-Attitüde aufgebaut wird. Dass dabei in unverantwortlicher Weise der wahre Schrecken des Dritten Reichs verharmlost wird, nehmen selbstgerechte Gestalten wie Friedman zum Wohle des eigenen moralischen Heiligenscheins achtlos in Kauf. Seine Hetze trug Friedman von Josef das Lob ein, er sei „durch und durch Demokrat“. Friedman revanchierte sich mit dem Kompliment, Josef sei ein den Menschen zugewandter Mann “ohne Parteidenken”. Selten so gelacht – denn wie dieses aussieht, hatte der Oberbürgermeister bereits zuvor mit eigenen Angriffen auf die AfD demonstriert. „Man muss den Feinden der Demokratie klare Grenzen setzen“, forderte er. Dafür dürfe man Liberalität nicht mit Naivität verwechseln. Eine “rechtsextreme Partei einfach mal regieren lassen”, um sie zu entzaubern, diesen Fehler habe schon Franz von Papen 1933 gemacht. Die Folge sei die Zerstörung der damaligen Demokratie gewesen. Das beste Mittel im Kampf gegen die AfD sei aber, selbst gute Politik zu machen und kein Thema zu tabuisieren. Fehlentwicklungen müssten angesprochen und Lösungen gefunden werden, so Josef.
Dieser Auftritt war eine weitere Orgie der Heuchelei: Friedman und Josef schmierten sich gegenseitig Honig ums Maul und feierten sich als mutige Musterdemokraten, während sie mit glatten Lügen, Verleumdungen und hanebüchenen historischen Vergleichen über die AfD herzogen. Josef forderte, Probleme offen anzusprechen, verlor aber kein Wort über die katastrophalen Folgen der islamischen Massenmigration, ebenso wenig wie Friedman, obwohl dies die einzige Gefahr für Juden in diesem Land ist. Die Schüler, vor denen sie diesen Unsinn verzapften, bekommen dies aber zuerst zu spüren. Sie wissen, dass es nicht die AfD und ihre Anhänger sind, von denen sie schikaniert werden. Der Schüler, der Friedmans Lügen konterte, dürfte nicht der einzige gewesen sein, der so denkt. Das macht Hoffnung, dass die Jugend sich von solchen abgehalfterten Wichtigtuern nicht mehr so leicht manipulieren lässt, wie diese sich einbilden. (TPL)























