Und wieder wird ein Gastronomiebetrieb zum Opfer eines aufgehetzten Anti-Rechts-Mobs: Diesmal ist es das alteingesessene Gasthaus zum Einhorn im baden-württembergischen Philippsburg, das ins Visier linker Faschisten ist geraten, die in den Wahn leben, die AfD sei die Wiedergängerin der NSDAP und die Errichtung des Vierten Reiches stehe kurz bevor, wenn sie es nicht mit ihrem heldenmütigen Einsatz verhindern – wofür sie sich bei Methoden ausgerechnet der realen Nazis von einst bedienen: Weil “Einhorn”-Wirtin Lilia Siebert der AfD ihr Lokal für ihren Stammtisch zur Verfügung stellt, ist sie seit Wochen massiven Anfeindungen ausgesetzt. Auch viele Gäste hat sie deshalb verloren, obwohl sie sich selbst als unpolitisch bezeichnet und es schlicht ablehnt, ihre Gäste nach ihrer politischen Gesinnung zu beurteilen.
Bereits Anfang des Monats fand sogar allen Ernstes eine Mahnwache (!) vor dem „Einhorn“ statt, wobei einige besonders verblendete Gestalten idiotische Parolen wie „Aus 1933 soll nicht 2033 werden“ absonderten. Historische Analphabeten und dumme Menschen, die mit ihren absurden Gleichsetzungen die tatsächliche Monstrosität des Dritten Reichs schändlich verharmlosen und offensichtlich keine eigenen Sorgen haben und die wahren Probleme dieses Landes völlig ignorieren, geben ihrem tristen Dasein dadurch Sinn, indem sie sich zu Kämpfern gegen imaginäre Nazis aufwerfen, die sie in der konservativen, programmatisch und faktisch vollumfassend demokratischen AfD auszumachen meinen – und das alles nur, weil diese in einem Lokal einen Stammtisch abhält; wohlgemerkt als Partei, die inzwischen bundesweit an der Spitze sämtlicher Umfragen liegt, letzten Monat von fast einem Fünftel der Bevölkerung in Baden-Württemberg gewählt wurde, im Bundestag und fast sämtlichen Landtagen vertreten ist und deren bundesweite Zustimmungswerte zwischen einem Viertel und einem Drittel schwanken.
Gebot der Stunde: Volle Solidarität – alle auf ins Einhorn Philippsburg!
Die Vertreter „unserer Demokratie“ sehen darin jedoch nicht etwa eine legitime Antwort auf das Scheitern der Parteien, denen sie anhängen, sondern düstere Vorboten einer neuen braunen Zukunft, der sie sich mit peinlichen Aktionen und der Einschüchterung einer unschuldigen Gastronomin entgegenstemmen müssen. Das „Einhorn“ gehört damit in eine lange Reihe von Lokalen, die bundesweit zum Opfer dieser Hasskampagnen gegen die AfD wurden. Im rheinland-pfälzischen Weilerbach in der Nähe von Kaiserslautern traf es letztes Jahr beispielsweise das beliebte Restaurant „Bauer Schmidt”, das seine Räumlichkeiten für einen Bürgerdialog der AfD zur Verfügung stellte. Das linksextreme Bündnis „Kaiserslautern gegen Rechts“ startete daraufhin eine Hetzkampagne, in der es zu einer Demonstration aufrief, um „gemeinsam bunt, laut und bestimmt ein Zeichen zu setzen“. Für „rassistische und demokratiefeindliche Ideologien ist kein Platz in unseren Dörfern!“, hieß es in dem Aufruf. Weder in Weilerbach noch anderswo dürfe es „Raum für rechte Hetze“ geben. Deshalb erklärte das Bündnis seine Solidarität „mit allen Gastronom*innen, die Haltung zeigen“ und ruft diese dazu auf, sich auch in Zukunft klar gegen rechte Hetze zu positionieren und ihre Räume „zu Orten der Vielfalt und des Respekts“ zu machen.
Natürlich ist das genaue Gegenteil der Fall: Die selbsternannten Antifaschisten setzen unschuldige Bürger mit SA-Methoden unter Druck und versetzen sie in Angst und Schrecken. Wie auch im Fall des “Bauer Schmidt” muss die Botschaft der Stunde daher lauten: Volle Solidarität mit den betroffenen Gastronomen – deshalb akut alle auf ins Einhorn in Phillipsburg, um so ein klares Zeichen gegen den antidemokratischen linken Ausgrenzungsterror zu setzen! (TPL)























