Islamischer Religionsunterricht (Symbolbild:Imago)
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Vielfalt in Baden-Württemberg: Islam-Lehrer missbrauchte acht Jungen sexuell

Insgesamt acht Jungen soll ein islamischer Lehrer in Baden-Württemberg über mehrere Jahre hinweg sexuell missbraucht haben. Der35-jährige sogenannte “Hodscha”, ein islamischer Lehrer, hatte als Pädagoge und Erzieher gearbeitet, wobei die Übergriffe, die zum Teil bis zur Vergewaltigung hinreichten, an drei verschiedenen Orten passierten: Neben der Landeshauptstadt Stuttgart agierte der Triebtäter auch in Heidenheim und in Giengen an der Brenz, beide im Osten des besagten Bundeslandes gelegen. Die Opfer zwar zum Zeitpunkt der Übergriffe lediglich zwischen zwölf und 17 Jahre alt. Unter anderem wurde ein islamisches Schülerwohnheim in Giengen zum Schauplatz der Verbrechen. Dessen Betrieb wurde 2025 nach dem Bekanntwerden der Schandtaten eingestellt. Dort waren zuvor zwölf Kinder untergebracht, wobei der Hodscha nicht nur den islamischen Religionsunterricht abhielt, sondern auch für die Nachtwache sorgte.

Zur nächtlichen Stunde hatten sich die dann auch die Missbrauchsfälle ereignet: Entweder wurden die Kinder unter einen Vorwand ins Büro gelockt (“wir wollen uns Filme auf dem Laptop anschauen”) oder es wurde ihnen einfach befohlen mitzukommen. Auch Reisen nach Paris hatte der Triebtäter mit den Kindern unternommen. Gerne nutzte er dabei seine Autoritätsfunktion, um die Schüler einzuschüchtern oder sie zu bedrohen. Gewalt war ein beliebtes Mittel des Moslems, um die Opfer zum Schweigen zu bringen und sie mundtot zu machen.

Auch körperliche Misshandlungen

Deshalb wurde auch Anklage wegen körperlichen Misshandlungen im Zuge der kürzlich stattgefundenen Prozesseröffnung am Landgericht in Ellwangen (ebenfalls Ostwürttemberg) erhoben. Ein Hodscha gilt im Islam als hochrangige Respektsperson mit Ehrentitel, was der Täter für sich zu nutzen wusste. Doch auch tagsüber, während des Unterrichts, zeigte sich der Lehrer aggressiv: Einen Schüler nahm er in den Schwitzkasten, einen anderen würgte er bis zur Bewusstlosigkeit. Ein Spanngummi kam ebenfalls schon zum Einsatz. Weitere Kinder soll er verletzt haben, in dem er Schlüssel und Smartphones nach ihnen warf.

Nicht wenige Kinder, die zudem unter panischen Angstzuständen litten. Insgesamt ist von 26 Fällen die Rede. Der Angeklagte selbst stammt aus Günzburg im nicht weit entfernten Umland von Neu-Ulm (Bayern). Die Missbrauchsfälle zogen sich zum Teil über Monate hinweg. (TPL)

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