Hotelzimmer für Asylbewerber: Immer öfter die Regel statt Ausnahme (Foto:Imago/viennaslide)
[html5_ad]

160 Millionen Euro Steuergeld jährlich für Hotel-Unterbringung von Asylanten – nur in Hamburg!

Die perverse Dimension der Zweckentfremdung und Verschleuderung von deutschen Steuergeldern für den Migrationsirrsinn zeigt sich fast täglich aufs Neue. Eine Kleine Anfrage der AfD-Bürgerschaftsfraktion ergab nun, dass Hamburg allein 2025 nicht weniger als 160 Millionen Euro für die Unterbringung von Asyl-Migranten in Hotels ausgegeben hat – und das waren sogar 30 Millionen weniger als im Jahr davor. Seit Februar 2022 schlugen diese Kosten mit insgesamt rund 592,8 Millionen (!) Euro zu Buche. 2022 betrugen sie ca. 68,8 Millionen Euro, davon 40,6 Millionen Euro für reine Beherbergungskosten und 28,2 Millionen Euro für Cateringleistungen. 2023 waren es schon 170,2 Millionen Euro. 2024 wurde der bisherige Höchststand von 190 Millionen Euro erreicht, wovon rund 102 Millionen Euro auf die Unterbringung und 88 Millionen Euro auf die Verpflegung entfielen. Im letzten Jahr waren es 163,8 Millionen Euro. Obwohl die Zahl der Standorte von 73 im Jahr 2022 auf 47 im Jahr 2025 gesunken ist, stiegen die Kosten immer weiter an. Der erstmalige Rückgang im vergangenen Jahr fällt nicht so stark aus, wie die verringerte Anzahl der Standorte. Dies liegt an den steigenden Kosten für Unterbringung und Verköstigung sowie an der konstant hohen Auslastung. 2022 wohnten durchschnittlich 5.450 Asylbewerber in Hotels, im Jahr darauf 5.891, 2024 waren es 6.278 und Ende letzten Jahres 5.051.

Erst letzten Monat hatte der Hamburger SPD-Finanzsenator Andreas Dressel diese irrwitzigen Summen bei „Markus Lanz“ damit gerechtfertigt, dass die Aufnahme von Flüchtlingen eine „Investition“ sei, die sich für die Gesellschaft und den Sozialstaat rechnen werde, wenn Arbeitsintegration gelinge – also am Sankt Nimmerleinstag. Auf die AfD-Anfrage, ob eine fiskalische Längsschnittstudie in Auftrag gegeben werde, „die die langfristigen Kosten und den langfristigen fiskalischen Nettoertrag der seit 2015 aufgenommenen Flüchtlinge und Asylbewerber – differenziert nach Herkunftsregion, Aufenthaltstitel und Erwerbsintegration – berechnet?“, wurde lapidar mitgeteilt, hiermit habe der Senat sich „bisher nicht befasst“.

In Berlin noch extremere Kosten

Lieber rühmte man sich angeblicher „Fortschritte insbesondere bei der Integration in Ausbildung und Beschäftigung“ der Asylbewerber. Die Beschäftigungsquote von Staatsangehörigen aus den Top-8-Asylherkunftsländern in Hamburg sei von 41,4 Prozent im September des Jahres 2022 auf 48,4 Prozent im September des Jahres 2025 gestiegen und habe damit über dem Bundesdurchschnitt dieses Monats von 43,5 Prozent gelegen. In Warheit lag die Quote der Migranten in Hamburg, die Bürgergeld beziehen, bei 47 Prozent – und damit fast sieben Prozent über dem Bundesdurchschnitt.

Immerhin beteuerte der Senat, man verfolge das Ziel, „diese temporären und kostenintensiven Unterbringungsformen sukzessive abzubauen und durch nachhaltige Strukturen zu ersetzen“. Eine Reduzierung der Massenmigration verfolgt man offenbar nicht. Tatsache ist, dass innerhalb von vier Jahren weit über eine halbe Milliarde Euro verschwendet wurde, um wenige Tausend Migranten unterzubringen und zu versorgen. Doch in Berlin wird auch dieser Wahnsinn noch mühelos übertroffen: 2025 wurden dort laut Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten Berlin (LAF) rund 3.300 bis 3.500 Personen in Hostels oder Hotels untergebracht. Zuletzt sagte Berlins Integrationssenatorin Cansel Kiziltepe, Berlin habe 20 Hotels angemietet. Zwischen 2022 und 2025 betrugen die Gesamtkosten für Unterbringung, Versorgung und Integration schlappe 2,24 Milliarden Euro! Und während diese Geldvernichtung weitergeht, sollen Deutsche immer mehr und immer länger arbeiten und auch gleich noch immer höhere Steuern bezahlen. (JS)

d2d65052e56442a6b656008dc5aa94b1
image_printGerne ausdrucken

Themen