Am Samstagabend hat die allgegenwärtige Barbarei in Deutschland wieder ihre hässliche Fratze gezeigt – und, wo wohl, natürlich wieder in Berlin besonders drastisch zugeschlagen: Drei Männer wurden von einem 31-Jährigen angesprochen und dann sofort mit einer Machete attackiert. Eines der Opfer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Die beiden anderen Männer wurden leicht verletzt und konnten aus eigener Kraft Krankenhäuser aufsuchen. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch völlig unklar. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen versuchten Totschlags. Es ist schon längst nicht mehr ungewöhnlich, dass in diesem Land ganz selbstverständlich Macheten mitgeführt und eingesetzt werden. Wem ein Messer nicht mehr reicht, stattet sich mit einer noch größeren Mordwaffe aus. Dass es sich auch hier wieder um einen Angehörigen der sattsam bekannten Problemklientel handelt, dürfte auf der Hand liegen.
Der Berliner Machetenangriff fügt sich nahtlos in eine Lawine ähnlicher Meldungen ein, die längst ein solches Ausmaß erreicht haben, dass sie schon gar nicht mehr auffallen. Macheten-Delikte werden nicht gesondert erfasst, sondern fallen unter die Kategorie Messerkriminalität. Allein in Berlin gab es im ersten Quartal 2026 bereits 611 Messerangriffe, 211 Menschen wurden dabei verletzt, 36 davon schwer, ein Mensch starb.
Unüberschaubare Liste von Fällen
Im saarländischen Neunkirchen war es die Woche zuvor in der Innenstadt zu einem Streit zwischen zwei syrischen Familien gekommen. Auslöser war hier offenbar der Lärm spielender Kinder, schließlich beharkten sich rund 30 Personen nicht nur mit Fäusten, sondern auch mit einem Fleischklopfer und einem Messer. Drei Personen wurden leicht verletzt, ein Großaufgebot der Polizei war nötig, um dem Treiben ein Ende zu machen. Gegen drei Personen wird wegen Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung ermittelt. In Wuppertal war Ende März ein Mann mit einer vier-fünfköpfigen Gruppe aneinandergeraten. Auch er wurde mit einer Machete angegriffen.
Passanten verhinderten, dass er an Ort und Stelle ermordet wurde, eine Notoperation rettete ihm das Leben.
Solche Aufzählungen könnte man beliebig lange fortsetzen. Wer “Messer- oder Machetenangriffe” googelt, erhält eine unüberschaubare Liste. Delikte, die vor wenigen Jahren in Deutschland noch absolut unvorstellbar waren und gerade wegen ihrer extremen Seltenheit große Aufmerksamkeit erregten, sind nach über zehn Jahren kultureller Bereicherung auf dem Standard von Meldungen über Taschendiebstähle angelangt. (TPL)























