SPD-Umweltminister Carsten Schneider hat die Forderungen der Luftfahrtbranche nach einem Tankrabatt auf Kerosin oder einer wenigstens zeitweisen Aussetzung des Emissionshandels mit seiner üblichen souveränen Verachtung zurückgewiesen. In der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“ stellte er -ganz auf der Linie von Lügenkanzler Friedrich Merz- klar: „Der Staat kann nicht alle Probleme finanziell lösen. Das würde uns überfordern“. Von den Fluggesellschaften wünsche er sich, dass diese nicht einfach so tun würden, als könne es immer so weitergehen mit dem Kerosin. Vielmehr müssten sie alles dafür tun, auch auf nachhaltige Kraftstoffe umzusteigen. „Und da ist gerade auch bei der Lufthansa noch viel Luft“, belehrte der Parteiapparatschik ohne jede praktische Berufserfahrung. Die Lehre aus dem Iran-Krieg müsse nun sein, die erneuerbaren Energien so schnell wie möglich auszubauen.
„Das ist die klare Reaktion auf diese internationale Krise, die die schwerste Energiekrise ist, die wir jemals hatten“, faselte er weiter. Zu den Plänen von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche zur Reform der Energiewende äußerte er sich skeptisch, ob diese auch so kommen würden: Das seien Vorschläge und noch keine Gesetze. „Die Energiewende muss günstig sein, klar, aber sie muss auch beschleunigt werden“, so Schneider. Weiter meinte er: „Wir müssen auf Sicht fahren, das geht in so einer Krisensituation gar nicht anders“. Als ob diese unsägliche, aus Gestalten wie ihm bestehende Regierung, auch nur fähig wäre, „auf Sicht“ zu fahren! In Wahrheit handelt es sich um die Amokfahrt blinder Geisterfahrer.
Bereits im März Pendler verhöhnt mit E-Auto-Spruch
Mit seiner Abfuhr für die berechtigten Forderungen, nicht nur der Luftfahrtbranche, offenbarte Schneider dieselbe Arroganz, mit der er im März im Bundestag auf die Frage eines AfD-Abgeordneten, ob es zur Entlastung der Bevölkerung angesichts der explodierenden Spritpreise nicht geboten sei, die CO2-Bepreisung auszusetzen, frech grinsend entgegnete, es sei am besten, man fahre ein „batterie-elektrisches Auto“, dann sei man auch nicht davon abhängig, wie die Benzinpreise seien!
Schneider, der sein ganzes „Berufsleben“ nur in der Politik verbracht hat, allein durch Parteienproporz in ein Amt gespült wurde, für das ihm jegliche Kompetenz fehlt und der damit ein Sinnbild für alles ist, was im Politikbetrieb dieses Landes nicht stimmt, erweist sich immer wieder als lebensfremder Volksverächter. Er, der sein ganzes Leben wie die Made im Speck ausschließlich von dem Geld lebt, das andere erarbeitet haben, spuckt diesen Menschen auch noch ins Gesicht. Immerhin offenbart er mit solchen Aussagen nicht nur den eigenen moralischen Bankrott, sondern auch den seiner Partei. (TPL)























