Als ob die CDU nicht genug Sorgen hätte, regt sich auch der Merkel-Flügel wieder und sucht den engeren Schulterschluss mit den Grünen! An diesem Mittwoch wird Ex-Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer bei der Klausur der Grünen-Bundestagsfraktion erscheinen, quasi als “Special Guest“, um dort mit der Politökonomin Maja Göpel über das Thema „Der Spaltung die Stirn bieten“ debattieren. Göpel, eine ultralinke Klimafanatikerin, deren Leib- und Magenthema die gesellschaftliche „Transformation“ in die grüne Hölle ist, was sie mit einer schauderhaften, teilweise geradezu esoterischen Schwurbelsprache überzuckert, ist bei den Grünen natürlich ein gern gesehener Gast.
Auch Kramp-Karrenbauer steht seit langem auf gutem Fuße mit den Grünen. Sie gehört zu denen, die sich allen Ernstes einbilden, die Rettung für Deutschland liege darin, wenn die CDU die Koalition mit der SPD durch ein Regierungsbündnis mit den Grünen ersetzt, auch auf Länderebene. Aus der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung, deren Vorsitzende Kramp-Karrenbauer -gegen den Willen von Parteichef Friedrich Merz- wurde, heißt es, sie habe sich vor allem das Ziel gesetzt, den Aufstieg der AfD verhindern. Diese sei „ein Antiprogramm zur CDU“, erklärte sie kürzlich, womit sie sogar Recht hatte.
Hier wächst zusammen, was zusammengehört
Natürlich ist sie auch eine bedingungslose Brandmauer-Befürworterin. „Wir kennen Annegret Kramp-Karrenbauer lange und gut und schätzen sie und den Austausch mit ihr. Wir glauben, dass die demokratischen Kräfte bei aller Unterschiedlichkeit nur gemeinsam der Spaltung der Gesellschaft entgegentreten können“, erklärte die Grünen-Co-Fraktionschefin Britta Haßelmann. Das gelinge, indem man miteinander inhaltlich ringe, einander zuhöre, „vielleicht auch streite“ und „dennoch nach gemeinsamen Wegen zur Wahrung von Freiheit und Demokratie und zum Wohle des Landes“ suche.
Hier wächst zusammen, was zusammengehört. Die „Debatte“ zwischen Kramp-Karrenbauer und Göpel dürfte vornehmlich nach dem Motto: „Zwei Stühle, eine Meinung“ ablaufen und allenfalls insofern aufschlussreich sein, welche utopischen Spinnereien diese schwarz-grünen Grazien für Deutschland im Sinn haben. Beruhigend ist allenfalls, dass kaum noch etwas von diesem Land übrig ist, was sie noch zerstören könnten. (TPL)























