Pilates-Übungen im Studio: "Kraft durch Freude"? (Symbolbild:Imago)
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Neuestes Framing aus den USA: Pilates ist jetzt auch voll nazi

Nicht nur in Deutschland, auch in den USA ist der schwer angeschlagene Wokeismus immer auf der Suche nach Dingen, die er irgendwie als „rechts“ etikettieren kann. Dabei schreckt man vor keiner Lächerlichkeit zurück. Die „New York Times“, einst die mit renommierteste Zeitung der Welt (!), seit Jahren aber nur noch ein lächerliches linkes Propagandablättchen, stellte die bange Frage: „Ist Pilates politisch?“ Damit war natürlich gemeint, ob es „rechts“ sei? Denn Pilates stehe für konservative Werte, richte sich gegen „Body Positivity“ -was im woken Kosmos bedeutet, dass es keine ästhetischen Ideale mehr geben darf und auch Fettleibigkeit als schön zu gelten hat-, richte vor allem an reiche, weiße Frauen und sei somit elitär.

Die Zeitung griff damit das Statement einer jungen Frau auf, die auf Instagram verkündet hatte: „Der Konservatismus bevorzugt kleinere Frauenkörper. Deshalb sind Kurven out und Pilates-Arme, also die definierten, aber nicht muskulösen Arme der ‚Pilates-Girlies‘, in.“ Innerhalb von zwei Tagen erreichte das Video zwei Millionen Aufrufe und löste eine Debatte aus, an der sich auch ein paar Gestalten aus der Kulturblase beteiligten, die von ihren furchtbaren Erfahrungen mit Pilates berichteten, vor allem der Reality-Star Jessi Draper im linken Podcast „Call your Daddy“.

Meistgebuchte Sportart in den USA

Ihr Mann habe ihr geraten, täglich Pilates zu machen, um wieder attraktiver zu wirken, so ihre schreckliche Enthüllung. Als die als ultrarechts geltende sogenannte „Manosphere“ das Thema aufgriff und verkündete, Frauen, die Pilates praktizieren seien besonders attraktiv und „Ehefrauenmaterial“, brachen alle Dämme. Seither ist Pilates quasi offiziell als „rechts“ gebrandmarkt und dem Bannstrahl von links ausgesetzt.

Dem Erfolg tut dies aber bislang keinen Abbruch: Pilates ist seit Jahren die meistgebuchte Sportart in den USA und findet meist in stilvollen Studios statt. Dass das Training tatsächlich darauf abzielt, den Körper schlank und definiert zu machen, zieht offenbar viele an, auch in Europa, wo ebenfalls ein stetig wachsender Zuwachs verzeichnet wird. Die links-woke „Body Positivity“, die auf ein Glorifizieren von Hässlichkeit hinausläuft, spricht dagegen außerhalb ihrer von Neid und Hass zerfressenen Blase niemanden an. Pilates bleibt also auf der Erfolgsspur, während die USA um eine lächerliche Debatte reicher sind. (TPL)

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