Ihr Konzert in der österreichischen Hauptstadt wäre um ein Haar zum Blutbad geworden: Taylor Swift (Bild: shutterstock,com/Brian Friedman)
[html5_ad]

Das neue Normal: IS-Terrorist plante Anschlag auf Wiener Taylor Swift-Konzert

Gleich mehrere Anschläge hatte ein gerade mal 21-jähriger, in Österreich wohnhafter IS-Terrorist namens Beran A. geplant – unter anderem gegen ein Konzert der US-Künstlerin Taylor Swift im Wiener Ernst-Happel-Stadion. Seine Komplizen sind ein gewisser Arda K. sowie der in Saudi-Arabien inhaftierte Hasan E.. Bis zu 11 Anklagepunkte stehen im Raum, wobei der Prozess heute in der Wiener Neustadt seinen Anfang nahm. Nachweislich sollte der Anschlag gegen die US-Popsängerin im Namen des IS passieren. Der Beweise über die Herstellung von Sprengstoff, die Beschaffung von Bombenbau-Videos und einem versuchten Waffenkauf liegen zudem vor. Bei der Hausdurchsuchung in Ternitz wurde schließlich der Sprengstoff TAPT gefunden. Sogar eine fast fertig gebaute Bombe soll existieren. In einem Video sprach Beran sogar von einer Märtyreroperation, die er durchführen wolle.

Beran hat nordmazedonische Wurzeln. In Wien sei er an der Handelsakademie (HAK) gemobbt worden, erklärte Strafverteidigerin Anna Mair. Bekannt ist allerdings auch, dass er wegen Faulheit schon mal wiederholen musste. Auch seine Lehre als Bürokaufmann habe Beran abgebrochen. In Hasan E. fand er schließlich Halt und Stärke, die Radikalisierung soll allerdings erst später erfolgt sein. Im Dschihad habe er schließlich einen Sinn gefunden, auf Ectasy habe er sich dem Islamischen Staat angeschlossen

Terrorverdächtigter zeigt vor Gericht Bewunderung für Wien-Attentäter von 2022

Später sei Beran nach Dubai gereist sein, um dort einen Anschlag zu verüben. Während der Befragung im Landesgericht zeigte dieser zudem eine gewisse Bewunderung für den Attentäter von Wien, der am 2. November 2022 am Schwedenplatz vier Menschen erschoss und unzählige weitere Personen verletzte. Das Attentat auf das Taylor Swift-Konzert im vollbesetzten Stadion sollte dann am 9. August 2024 passieren. Dank einer Warnung aus dem Ausland wurden die Täter jedoch zwei Tage zuvor verhaftet. Mit dem hochgefährlichen Hasan E. hatte man allerdings eine gemeinsame IS-Zelle gebildet.

Bereits Ende 2023 waren drei Anschläge im Namen des IS geplant. Am 11. März sollten getrennt voneinander in Mekka, Istanbul und Dubai zeitgleich mehrere Sicherheitsleute und Polizisten getötet werden. Doch nur Hasan E. gelang es, vor der Al-Haram-Moschee in Mekka einem Sicherheitsbeamten in den Hals zu stechen und vier weitere Personen zu verletzen, bevor er überwältigt und eingesperrt werden konnte. Beran A. und Arda K. drohen nun bis zu 20 Jahre Haft, Hasan E. sogar die Todesstrafe. (TPL)

 

762be0a6e43048548ceaeefd73f608e9
image_printGerne ausdrucken

Themen