Wird die Zuckersteuer in den Regierungsarsch geblasen?

Man kann ja schon froh sein, dass den Gierlappen nicht eingefallen ist, auf den täglichen Stuhlgang Steuern zu erheben, oder für das Luftholen noch eine extra Abgabe zu verlangen.

Jetzt aber gibt es die so genannte Zuckersteuer, die angeblich die Gesundheit der Untertanen besser steuern soll. Aber das ist natürlich wieder so eine dreiste Lüge. Es geht – wie immer – lediglich darum, bei den ohnehin schon drangsalierten und ausgequetschten Bürgern noch mehr abzuzapfen, um die zusätzlichen Einnahmen in die weite Welt hinauszublasen.

Irgendwie erinnert das an Drogendealer: Immer und immer wieder erhöht dieser die Preise, mischt gleichzeitig immer mehr Dreck dazu – und die Süchtigen machen alles mit.

So wird das auch mit den zuckerhaltigen Waren werden. Sie werden teurer, aber die Süchtigen nicht weniger. Die sparen dann woanders, zum Beispiel an ihrer Gesundheit.

Die Leute durchschauen dieses miese Spiel und sind alles andere als begeistert:

Künstliche Intelligenz schreibt:

Die Bezeichnung „Zuckerabgabe“ bzw. „Zuckersteuer“ ist übrigens eine glatte Lüge. Beispiel: Ein Liter Cola enthält ca. 106 g Zucker. Bei einem Großhandelspreis von derzeit 14 c/lb Zucker (lb = 454 g) liegen die Kosten für den Zuckeranteil bei gerade einmal 3 Cent pro Liter. Eine Steuer auf den Zucker würde also selbst bei 100% Aufpreis eine Differenz von nur 3 Cent pro Literflasche bedeuten, für den Konsumenten durch die Preisschwankungen nicht wahrnehmbar. Was die Regierung vielmehr plant, ist eine zusätzliche Steuer auf zuckerhaltige Waren. Das ist im Grunde nichts anderes als eine produktgruppenspezifische Mehrwertsteuererhöhung. Zur Begründung dient aber der Aspekt Gesundheit, deshalb verkauft sich der Begriff Zuckersteuer besser. Da Steuern ohnehin nicht zweckgebunden erhoben werden dürfen, ist die Aktion eine Augenwischerei. Mit den zusätzlichen Steuereinnahmen werden Haushaltslöcher gestopft. Kein Bürger wird durch diese Steuer in irgendeiner Form gesünder, höchstens noch ärmer werden.

Dr. Dr. Rainer Zitelmann schreibt:

Der Knoten ist geplatzt. Die Klingbeil-Regierung ist doch noch zu grundlegenden Sozialreformen fähig und führt eine ZUCKERSTEUER ein. Es geht wieder voran in unserem Land. Die Wirtschaft atmet auf. Ich denke, eine Idiotensteuer würde eindeutig mehr bringen.

Anna schreibt:

Wenn ich der zuckerreduzierten Limo zu Hause Zucker hinzufüge, muss ich dann noch nachträglich die Zuckersteuer abführen?

Libertas schreibt:

Die Zuckersteuer ist wieder so ein typischer Politikreflex aus der Mottenkiste des Bevormundungsstaates: Der Bürger macht etwas, das den Herren in den Amtsstuben nicht gefällt, also wird es verteuert, moralisch aufgeladen und als Fortschritt verkauft. Immer derselbe Trick. Erst erklärt man den Leuten, sie seien natürlich frei. Dann langt man ihnen in die Tasche, bis sie sich gefälligst so verhalten, wie es irgendein Ministerpräsident für pädagogisch wertvoll hält.

Genau das ist der Kern dieser Debatte. Es geht nicht einfach um Zucker. Es geht um Macht. Es geht um die Frage, ob erwachsene Menschen noch selbst entscheiden dürfen, was sie kaufen, trinken und ihren Kindern mitgeben, oder ob der Staat sich inzwischen auch noch zum Obervater an der Supermarktkasse aufschwingen will. Und Daniel Günther liefert dafür wieder einmal die passende Vorlage. Dieses geschniegelt vernünftige Auftreten, hinter dem am Ende doch nur der alte deutsche Erziehungsdrang steckt: Der Bürger ist unmündig, der Staat weiß es besser, also muss gelenkt, gedrückt und abkassiert werden.

Besonders unerquicklich ist dabei die Heuchelei. Denn verkauft wird so eine Steuer natürlich nicht als Gängelung, sondern als fürsorglicher Gesundheitsimpuls. Das klingt nett, ist aber in Wahrheit ein ziemlich billiger Etikettenschwindel. Wenn man Menschen über den Preis erziehen will, dann ist das nichts anderes als staatliche Dressur mit fiskalischen Mitteln. Der Staat sagt dann eben nicht offen: Wir trauen euch nicht über den Weg. Er sagt: Wir setzen Anreize. Das ist dieselbe Arroganz, nur geschniegelt und mit Pressesprecherformulierung versehen…

Emanuel Boeminghaus schreibt:

Der Staat ist pleite und nennt es Gesundheitspolitik. Jetzt wird selbst die Cola zur Haushaltskasse. Schwer zu glauben, dass es wirklich um unser aller Gesundheit geht und nicht darum, den ganzen Irrsinn einfach weiterzumachen.

Zara Riffler schreibt:

LoL. Ich fordere eine Politiker-Steuer für jeden Politiker, der nicht liefert & mithin sein Mega-Gehalt nicht wert ist. Bürger sollten n’ Steuergeldzurückgarantie kriegen bei dem ganzen Mist, den Regierungen seit Jahren fabrizieren.

nius schreibt:

„Die christdemokratische Antwort seien nicht Verbote, sondern marktwirtschaftliche Instrumente.“ Mit diesen Worten lehnten die Delegierten des CDU-Parteitags im Februar 2026 die Einführung einer Zuckersteuer ab. Nun kommt sie doch.

Alexander Wallasch schreibt:

Zuckersteuer wird zum Großangriff auf den deutschen Wohlstand! Offiziell soll das Übergewicht und Diabetes bekämpfen. In Wahrheit ist es eine verlogene Nummer: Die Steuer soll die explodierenden Kosten der Massenzuwanderung und des Ukrainekriegs finanzieren!

Sebastian Vorbach schreibt:

Ob Erhöhung der Tabaksteuer oder Einführung der Zuckersteuer auf Limonaden: Es steht dem Staat nicht zu, Bürger mittels Steuer zu erziehen. Auch bleibt es fraglich, ob diejenigen, die eigentlich versprochen hatten, dass es keine Steuererhöhungen geben wird, tatsächlich die Mehreinnahmen zur Gänze für die Entlastung der Beitragszahler nutzen würden.

Der Kollwitz bringt es wieder einmal auf den Punkt:

Vielleicht wäre es sinnvoll, den Bürgern ebenfalls eine fette Diät zu verpassen, so eine fette Diat, wie sie sich sich die Politiker gerne genehmigen, um damit auf Kosten der Gesundheit ihrer Untertanen gesund und munter durch das Leben wanken.

Vielleicht sollte man den Politikern aber auch nicht immer so viel Zucker in den Arsch blasen, damit sie mal zur Vernunft kommen.

Man kann wirklich nur zu Gott (oder einem anderen) beten, dass wenigstens das Zuckerfest von der Zuckersteuer befreit ist.