Der rot-grüne Senat in Hamburg gibt insgesamt 97.967,66 Euro für die Kampagne „gegen Antiziganismus“ aus. Davon fließen allein 50.475,04 Euro an die Agentur „bfö Büro für Öffentlichkeitsarbeit e.K.“ und weitere 17.169,14 Euro für vier Veranstaltungen. Die Kampagne läuft vom 9. April bis 18. Juni 2026 und umfasst Plakate, Social-Media-Spots sowie Events wie Lesungen, Filmabende und Theateraufführungen. Besonders auffällig: Die Hamburger Polizei registrierte im gesamten Jahr 2025 lediglich 15 antiziganistisch motivierte Straftaten. Eine bundesweite Übersicht nennt für Deutschland vorläufig 196 Fälle, davon zehn Gewalttaten – Hamburg liegt damit auf sehr niedrigem Niveau.
Die Kampagne ist Teil der bereits 2024 vom Senat beschlossenen „Gesamtstrategie zur Bekämpfung des Antiziganismus und zur Förderung der gleichberechtigten Teilhabe von Sinti und Roma“. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen, die Sichtbarkeit der Minderheit zu stärken und deren Teilhabe zu fördern. In Hamburg leben nach Angaben des Vereins Rom und Cinti Union rund 40.000 Sinti und Roma. Die Sozialbehörde betont, dass die Maßnahmen bewusst partizipativ gestaltet wurden und auf Sensibilisierung in der breiten Öffentlichkeit abzielen.
“Schamlose Sinnlospojekte”
Die Opposition kritisiert diese Agenda. Der innenpolitische Sprecher Dirk Nockemann kritisiert diese Aufwendungen scharf: „100.000 Euro für eine Antiziganismus-Kampagne bei kaum existierender antiziganistischer Kriminalität. Hier wird ein völlig unverhältnismäßiger Popanz betrieben und ein dicker Batzen Steuergelder verbraten. Rot-Grün sieht Gespenster und propagiert einen besonderen Förderbedarf für Roma und Sinti – die Kriminalitätsstatistik straft sie Lügen! Die Minderheit ist in Hamburg genauso sicher wie jede andere – dafür braucht es keine kostspieligen Kampagnen. Die Ausgabensucht von Rot-Grün für Sinnlosprojekte ist mittlerweile nur noch schamlos und unverantwortlich gegenüber den steuerzahlenden Bürgern. Die AfD fordert ein Ende der Steuerverschwendung zu Lasten der Bürger!
In anderen Bundesländern sieht dies ähnlich aus, auch hier werden Phantom-Bedrohungen staatlich beackert und finanziell beantwortet; es stellt sich jedoch – nicht nur im Fall “Antiziganismus”, sondern auch bei etlichen weiteen “Antirassismus”-Projekten – die Frage, ob die Höhe der Ausgaben angesichts der geringen registrierten Straftaten verhältnismäßig ist oder ob strukturelle Diskriminierung und gesellschaftliche Vorurteile – die sich nicht immer in der polizeilichen Statistik niederschlagen – eine solche Offensive rechtfertigen. Es handelt sich hier um eine ideologisch motivierten Verschwendung von Steuergeld im großen Stil .(TPL)























