In Uganda zeichnet sich – bei allen sozialen, politischen und kulturellen Unterschieden zu Deutschland – doch eine ganz ähnliche Entwicklung ab: Obwohl rund 80 Prozent der Einwohner von Uganda Christen sind, droht dort nun die landesweite Einführung des barbarischen islamischen Steinzeitrechts Scharia. Falls das Parlament einem im Februar eingebrachten Gesetzentwurf folgt, wären dem auch sämtliche Nicht-Muslime unterworfen. Der Entwurf wurde vorgelegt, nachdem Muslime argumentiert hatten, es seien Mechanismen erforderlich, die „den kulturellen Besonderheiten muslimischer Gemeinschaften Rechnung tragen“. Solche Behauptungen kennt man aus Deutschland und anderen europäischen Ländern seit Jahren zur Genüge.Sollte das Gesetz durchkommen, gäbe es „islamische Gerichte mit verbindlicher Zuständigkeit für Muslime und sogar für Nichtmuslime einzurichten, die sich freiwillig unterwerfen“, wie ein christlicher Anwalt gegenüber dem Hilfswerk „Open Doors“ erklärte.
Offiziell wird dies als bloße „Justizreform“ verkauft, die lediglich bestehende Verfassungsbestimmungen formalisiere. In der Praxis käme es jedoch zur Vormacht des Islam. Von „freiwilliger Unterwerfung“ von Nichtmuslimen unter die Autorität der Scharia-Gerichte kann keine Rede sein. Bereits jetzt würden Christen aus Familien mit unterschiedlichen Religionszugehörigkeiten in der Praxis oft dazu gezwungen, sich bei Rechtsstreitigkeiten „freiwillig zu unterwerfen“, berichtet der Anwalt weiter. Der Ostafrika-Experte von „Open Doors“, erklärte, in der Praxis würden solche Personen oft in familiären und gemeinschaftlichen Strukturen eingebunden bleiben, in denen der Umgang mit Streitbeilegung, Eheschließung und Erbschaft stark von religiösen Normen geprägt sei. Dies berge das „reale Risiko, dass eine ‚freiwillige‘ Teilnahme nicht völlig frei ist, sondern durch sozialen Druck oder ungleiche Verhandlungsmacht geprägt wird“. Laut der internationalen Rechtsorganisation Alliance Defending Freedom (ADF), würde das Gesetz „Konversionen vom Islam verhindern und damit die Religionsfreiheit ernsthaft bedrohen.
Angestrebte gesellschaftliche Dominanz
Es komme „zu schweren Menschenrechtsverletzungen, einschließlich schwerwiegender Auswirkungen auf Frauen und Mädchen“, da Männer und Frauen in der Scharia rechtlich nicht gleichgestellt sind. Zudem würde die im Gesetzentwurf vorgeschlagene zwingende und ausschließliche Zuständigkeit der Scharia-Gerichte für Angelegenheiten des Personenstandrechts laut ADF dazu führen, dass Christen oder andere Nicht-Muslime keine Möglichkeit mehr hätten, sich an Zivilgericht zu wenden, wenn es zu Familien-, Sorgerechts- oder Erbschaftsstreitigkeiten kommt, an denen ein Muslim beteiligt ist. In dem Entwurf ist zwar vorgesehen, dass gegen Entscheidungen der Scharia-Gerichte Berufung beim Obersten Gerichtshof von Uganda eingelegt werden kann, diese müsste jedoch von einem muslimischen Richter und vier muslimischen Gelehrten verhandelt werden, ohne dass weitere Rechtsmittel zur Verfügung stünden.
Dies ist ein weiteres Beispiel für die gesellschaftliche Dominanz, die der Islam überall anstrebt, auch und gerade in (noch) nicht-muslimischen Ländern. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es auch in Deutschland so weit kommt, dass die von der Politik gehätschelten Islam-Verbände fordern, dass Muslime -und am besten alle in Deutschland- nach islamischem Recht leben. Alles andere wäre schließlich „antimuslimischer Rassismus“. In den linken Parteien fänden sich sofort Unterstützer für diese Forderung, deren Umsetzung angesichts der demographischen Entwicklung und des kulturellen Auflösungszustands in Deutschland ohnehin die logische Konsequenz der Entwicklungen der letzten zehn Jahre ist. (TPL)























