Auch in Sachsen: 37 Jahre nach DDR-Ende wird wieder für den Sozialismus aufmarschiert... (Foto:Imago)
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1. Mai in Deutschland: Linke Gewerkschafts-Zombieproteste statt Realitätscheck

Immerhin noch 366.000 Menschen waren es nach DGB-Angaben, die heute zu 413 Kundgebungen durch deutsche Städte zogen, also ungefähr so viele, wie jedes Jahr Industriearbeitsplätze dank der suizidalsten wirtschaftsfeindlichsten Wohlstandsvernichtungspolitik im Zuge der Klima- und sozialsystemplündernden Migrationspolitik zerstört werden. Dazu natürlich kein Wort von der Gewerkschaft, die stattdessen das linke “Weiter so” beschweren. Vor in Nürnberg mit DGB-Chefin Yasmin Fahimi und in Bergkamen mit SPD-Vizekanzler Lars Klingbeil wurde diese Gruftie-Show der Unbelehrbaren zelebriert – unter dem zynischen Motto: „Erst unsere Jobs, dann eure Profite.“ So etwas können sich nur beitrags- und steuerzahleralimentierte Apparatschiks auf Vollversorgungsposten einfallen lassen.

Fahimi wetterte gegen „Angriffe auf den Achtstundentag“, gegen Rentenkürzungen und Einsparungen in der Krankenversicherung. Sie forderte Vermögensteuer, höhere Erbschaftsteuer und Spitzensteuersatz – und warnte vor „Rückfällen in die Anfangszeit des Kapitalismus“. Klingbeil beschwor die „sozialen Errungenschaften“, die man sich nicht nehmen lasse. Also die übliche Klassenkampf-Rhetorik pur – wie seit Jahrzehnten. Doch die Realität, die die Gewerkschaften und ihre linken Verbündeten konsequent ausblenden, ist brutal: Deutschland steckt seit Jahren in einer selbstverschuldeten Wirtschaftskrise. 2025 wurden allein in der Industrie über 120.000 Stellen gestrichen. 2026 explodieren die Insolvenzen – der IWH-Insolvenztrend meldet für März 1.716 Fälle (plus 17 Prozent zum Vormonat), der höchste Stand seit über 20 Jahren. Für das Gesamtjahr prognostiziert Allianz Trade 24.650 Pleiten – absoluter Rekord seit 14 Jahren. Betroffen sind akut: über 200.000 Arbeitsplätze, plus im Mittelstand noch einmal so viele bedrohte Arbeitsplätze.

Hochamt der Verdrängung

Besonders energieintensive Branchen wie Chemie, Metall und Autozulieferer sterben weg. Die Hauptursache liegt nicht in den Thesen der ewiggestrigen Klassenkämpfern verborgen, sondern ist allein die ideologisch verbrannte Klimapolitik der Ampel-Nachfolge und ihrer grünen Vorgänger. Explodierende Energiepreise durch EEG-Umlage, Kohle- und Atomausstieg sowie Bürokratie machen deutsche Standorte unrentabel. Unternehmen verlagern oder schließen – nicht wegen „Profite“, sondern weil sie schlicht nicht mehr wettbewerbsfähig sind. Und die Gewerkschaften schweigen dazu eisern – und  blockieren stattdessen jede echte Reform: flexiblere Arbeitszeiten, Abbau von Überregulierung, Senkung der Abgabenlast (Deutschland hat die höchsten Steuern und Energiepreise unter Industrieländern). Außerdem fordern sie, na was wohl, noch mehr “Umverteilung” und „Kampfbereitschaft“ gegen angebliche Sozialkürzungen.

Diese Verweigerungshaltung der Besitzstandswahrer ist verantwortungslos, aber etwas anderes ist aus diesem linken verkrusteten Funktionärsmilieu auch nicht mehr zu erwarten.  Während Verdi, IG Metall & Co. den 1. Mai als Bühne für verstaubte Anti-Kapitalismus-Parolen nutzen, verlieren täglich über tausend Menschen reale Jobs – und uwat nicht durch „Ausbeutung“, sondern durch eine Politik, die sie selbst mitgetragen haben. Die Linken und Gewerkschaften verweigern sich der dringend nötigen Standortrettung – die nur in echten Reformen bestehen kann: Weniger Staat, mehr Markt, realistische Energiepolitik statt grüner Träume. Alles Punkte, die mit der linksten Bundesregierung aller Zeiten unter einem Lügenkanzler Merz und Antifa-Schattenkanzler Klingbeil niemals drin sind. Doch passiert nicht bald etwas, bleibt vom „Bollwerk der Beschäftigten“ bald nur noch ein Trümmerhaufen übrig. Darüber wurde auf diesen Maifeierlichkeiten leider kein Wort verloren, die sich weniger als “Fest der Arbeit” denn als Hochamt der Verdrängung präsentierten. (TPL)

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