Um jemand zu entmenschlichen, ist es wichtig, ihm jeglichen positiven Charakterzug zu entreißen, ihn als Monster darzustellen, als das Böse, als Satan schlechthin. Linke brauchen so etwas, weil sie der sachlichen Auseinandersetzung nicht mächtig sind, weil sie in vielen Fällen intellektuell nicht mal einer Schnecke folgen können, weil sie von Hass, Neid und Missgunst zerfressen sind – und sich dann lächerlicherweise dabei noch auf der Seite der Guten wähnen.
Bei Fokus darf ein gewisser Helge Lindh ungestört sich über das Millionen-Ding „Höcke-Interview“ hermachen. Und seine Aussagen dem Fokus gegenüber sprechen Bände:
„Berndt’s Freisprechung Höckes vom Rechtsextremismus durch seine Hobby-Analyse, Höcke würde ja nicht zu Gewalt für seine Ziele aufrufen, ist einen Zumutung intellektueller Ignoranz und ein Gipfelpunkt der Entpolitisierung glasklarem Rechtsextremismus“
Das ist analytisch maximal schwachbrüstig und in der Tat verantwortungslos. Bemerkenswert ist auch das hemmungslose Ausleben der Faszination für das Böse. Jedem sollte bewusst sein, dass ein derart unreflektiertes Ausleben der Lust am Bösen oder der Ästhetik des Bösen ein nicht unerheblicher Bestandteil des Erfolgs der faschistischen Ästhetik war.“
Übersetzt heißt das: Wenn Linken jemanden verteufeln – und das tun sie sehr gerne und es betrifft fast jeden, der nicht links ist – dann hat dieser jemand keine Möglichkeit, seine Unschuld zu beweisen.
Erinnert das nicht an etwas, was eigentlich längst verschwunden war?
Genau: Die legendäre Wasserprobe:
Sie diente als „Gottesurteil“, um festzustellen, ob eine Person eine Hexe war. Man glaubte, dass Wasser als Element der Reinheit eine Hexe nicht aufnehmen würde: Die Angeklagte wurde gefesselt und an einem Seil in ein Gewässer gelassen. Schwamm sie oben, galt das als Beweis für die Schuld. Da das Wasser die Person „ablehnte“, wurde sie als Hexe verurteilt und anschließend meist verbrannt.
Ertrank sie, war sie unschuldig und leider tot.
Aber allein schon wie der Fokus an die Sache herangeht, zeigt uns, zu welcher Verachtung gegenüber anderen Menschen, die nicht auf roter Linie sind, Linke fähig sind:
„Der Rechtsextremist Höcke darf sich im Podcast „ungeskriptet“ als Privatmensch präsentieren, als „vierfachen Familienvater, ehemaligen Vertrauenslehrer und liebenden Ehemann.“ Dafür hagelt es jetzt Kritik von Politikern.“
Wie darf man das verstehen? Ist es ein Frevel, wenn ein Konservativer vierfacher Familienvater ist, oder darf ein vierfacher Familienvater nicht rechts sein?
Warum schreibt man nicht: Der Mensch Björn Höcke, der von Linksextremen gerne aus Rechtsextremer gelesen wird, plaudert aus seinem Privatleben?
Rechtsanwalt Markus Haintz ist im Gegensatz zu den Linken fähig, die Sache differenziert zu sehen:
Interessantes Interview von @benungeskriptet mit Björn Höcke, vor allem wegen der privaten Einblicke.
Ja, man kann und sollte @BjoernHoecke die Gelegenheit geben, seine Geschichte zu erzählen, ohne die üblichen „Einordnungen“, Angriffe und Framings. Das Konzept von Ben ist, mit Menschen zu reden und ihnen zuzuhören. Das tut er.
Nichts von dem, was Höcke sagt, ist justiziabel. Alles bewegt sich offenkundig im zulässigen Meinungskorridor unserer Demokratiesimulation/gelenkten Demokratie. Höcke vertritt zulässige und nachvollziehbare Positionen, die er begründet und die in den meisten Ländern der Welt zu keinerlei Aufregung führen würden. Höcke ist kein Extremist. Er spricht lediglich einige Themen an, die in Deutschland „tabu“ sind, weshalb er bekämpft wird.
Seine Ansichten muss man nicht teilen, das muss man mit niemandem. Wie jeder Politiker sollte er auch kritisch hinterfragt werden, und das geschieht oft genug und selten mit fairen Mitteln.
Höcke hat jedes Recht dazu, seinen Mund aufzumachen, was sich in Deutschland kaum noch Politiker trauen, wenn es um Tabuthemen geht.
Das Interview gibt Einblicke in sein Leben und zeigt einen sympathischen Menschen, der für seine Überzeugungen eintritt.
Ich für meinen Teil setze mich mit meinem Team dafür ein, dass jeder in Deutschland seine Meinung sagen darf. Das gilt für Höcke genauso wie für jeden seiner Kritiker.
Und wir setzen uns dafür ein, dass der politische Missbrauch des Strafrechts durch Gummiparagraphen in Deutschland endet.“
Es gibt natürlich einen – verständlichen – Grund, warum die Linken dermaßen Gift und Galle spucken:























