Energiewende in Absurdistan: Negative Strompreise bis zu minus 500 Euro, private Solarbesitzer sollen abschalten

Die geisteskranke “Energiewende” im Irrenhaus Deutschland fordert immer heftigeren Tribut: Am 1. Mai 2026 erreichte der Strompreis an der EPEX-Spot-Börse ein historisches Tief. Zeitweise minus 499,99 Euro mussten pro Megawattstunde von den deutschen Stromkunden zur Entsorgung des von ihnen zuviel überproduzierten “grünen Stroms” ins Ausland bezahlt werden – nur einen Cent über der gesetzlichen Untergrenze von minus 500 Euro. Hinzu kommen natürlich noch die vom Staat garantierten Einspeisevergütungen für die “nachhaltigen” Stromproduzenten, die ebenfalls auf alle Verbraucher umgelegt werden müssen ; so kommen die weltweit relativ höchsten Energiepreise der Welt zustande. Da es auf unabsehbare Zeit keine Speichertechnik gibt, die die die Strommengen auffangen und horten könnten, ist die gesamte Überkapazität eine der schlimmsten Fehlplanungen aller Zeitung. Sobald es keine Flaute oder Schatten oder beides gibt, passiert genau das: Statt Geld zu verdienen, zahlen Erzeuger drauf, um ihren Strom loszuwerden. Der Grund in den letzten Tagen war eine fatale Mischung aus sonnigem Feiertagswetter, massiver Solar- und Windstrom-Überproduktion und gleichzeitig gedämpfter Nachfrage durch die Industrieruhe. Was wie ein Witz klingt, ist bittere Realität der deutschen “Energiewende”.

Energieökonom Prof. Lion Hirth von der Hertie School sowie Philipp Schröder, Chef des Öko-Energieversorgers “1KOMMA5”, appellierten sogar öffentlich an die rund fünf Millionen privaten Photovoltaik-Betreiber, ihre Solaranlagen herunterzufahren und bis  Montag aus dem Netz nehmen, um „Versorgungssicherheit und Energiewende” – und den Bundeshaushalt – zu retten. Netzbetreiber könnten kleine Dachanlagen kaum steuern, Redispatch-Maßnahmen seien teuer und das Netz drohe zu kollabieren. Das ist also die bittere Wahrheit:Ein sonniger 1. Mai mit kühleren Temperaturen (die PV-Erträge sogar steigert) und leichten Winden reichte aus, um das System an die Grenze zu bringen.

Brownouts, Schuldenberge, Kostenexplosionen

Dabei handelte es sich um keinen Einzelfall: Schon Anfang letzter Woche hatten die Preise bei minus 480 Euro pro Megawattstunde gelegen. Experten prognostizieren für 2026 insgesamt 700 bis 900 Stunden mit negativen Strompreisen – ein Rekordjahr. Die installierte Solarleistung liegt Ende 2025 bei über 117 GW und steuert auf 135 GW zu, Wind (nur “onshore”, also all die Windkraftanlagen auf dem Festland ohne die küstennahen marinen Offshore-Parks) auf 74–76 GW. Sonne und Wind liefern rechnerisch dmit inzwischen über die Hälfte des Stroms – doch das Netz hinkt nicht nur hinterher, es ist für die Nutzung dieser “nachhaltigen” Strommengen überhaupt nicht gedacht. Hinzu kommen die fehlenden Speicher und Trassen. Die sogenannten “Redispatch”-Kosten zur Aussteuerung dieser Probleme erreichen zweistellige Milliarden-Eurosummen pro Jahr – bezahlt von Steuerzahlern über EEG-Umlage und Netzentgelte.

Immer mehr erweist sich die Energiewende somit als planwirtschaftliches Experiment im grünen Gewand. Jahrelang wurden Bürger mit Subventionen und moralischem Druck zu Solaranlagen getrieben. Nun, da fünf Millionen Anlagen gleichzeitig liefern, bittet man dieselben Besitzer, ihre Investitionen stillzulegen – „um das Netz zu retten“. Ironie pur. Während die Industrie unter unbezahlbaren Preisen leidet und Deutschland Strom zu Negativpreisen ins Ausland „verscherbelt“, fehlt die Infrastruktur, die Politiker seit Jahren versprechen. Stattdessen drohen Brownouts, neue Schuldenberge (500 Milliarden Euro Sondervermögen) und ein System, das physikalische Grenzen ignoriert. Die Folgen sind teuer und absurd: Erzeuger verlieren Geld, Verbraucher mit dynamischen Tarifen profitieren kurzfristig, doch langfristig zahlt die Allgemeinheit die Zeche. Die Energiewende entkoppelt sich nicht von fossilen Schocks – sie schafft neue, selbstgemachte Krisen. (TPL)