Europas Klima-Irre zahlen, Afrika und China jubeln (Symbolbild:Grok)
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EU-Klima-Subventionswahnsinn: 320 Millionen Euro für 380 Erdgasbusse im Senegal – Auftrag geht an China

In der senegalesischen Hauptstadt Dakar zeigt sich exemplarisch das Schindluder, das die EU mit ihren Subventionen treibt. Mit 320 Millionen Euro, die unter anderem von der EU-Kommission, der Europäischen Investitionsbank (EIB), der französischen Entwicklungsagentur (AFD) und der deutschen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) kamen, wurde der Einsatz von 380 Erdgasbussen gefördert. Als einziger europäischer Bieter hatte sich der schwedische Fahrzeughersteller Scania für das Projekt beworben. Den Zuschlag wird jedoch das chinesische Staatsunternehmen China Road and Bridge Corporation (CRBC) erhalten, das seine Konkurrenten um das Doppelte unterbot. Dabei hätte das chinesische Staatsunternehmen sich noch nicht einmal bewerben dürfen, da G-20-Länder außerhalb der EU für Ausschreibungen, die von der EU verwaltet werden, „grundsätzlich nicht teilnahmeberechtigt“, wie ein Kommissionssprecher erklärte.

Die EVP-Europaabgeordnete Hildegard Bentele hält dies für „hochproblematisch“. Es greife zu kurz, nur auf den Preis oder technische Vorteile zu schauen, da Hersteller in China durch „niedrigere Lohnkosten, schlechtere Arbeitsbedingungen, staatliche Subventionen und geringere Umweltauflagen deutlich günstiger produzieren“ könnten. Die EU bezahle, Wertschöpfung, technologische Umsetzung und wirtschaftlicher Nutzen lägen aber außerhalb Europas. Aus Benteles Sicht ist das „kein tragfähiges Modell für die Zukunft“, wie sie messerscharf erkannte. Gelder, die dazu gedacht waren, dem chinesischen Vordringen in Afrika etwas entgegenzusetzten, fließen nun ausgerechnet nach China, das ohnehin bereits weite Teile des Kontinents bereits wirtschaftlich dominiert.

Chinesische Staatskonzerne profitieren

Die afrikanischen Regierungen entscheiden sich nicht nur wegen chinesischen Preisdumpings für Unternehmen aus dem Reich der Mitte, sondern auch deshalb, weil dieses darauf verzichtet, sich in deren innere Angelegenheiten einzumischen und etwa die Einführung von ideologischem Unsinn wie der Gender-Ideologie an finanzielle Förderungen zu knüpfen. China kommt es allein auf seinen wirtschaftlichen Vorteil an, ansonsten lässt es seine Geschäftspartner in Ruhe. Bereits vor zwei Jahren wurde die Einführung des Schnellbus-Systems Bus Rapid Transit in Dakar mit über 80 Millionen Euro von der Europäischen Investitionsbank (EIB) und weiteren sieben Millionen Euro aus der Global-Gateway-Initiative gefördert. Die Umsetzung rissen sich aber damals schon CRBC und ein weiterer chinesischer Staatskonzern unter den Nagel.

Wie überall, steht die EU auch hier als naiver Trottel da, der nicht nur sinnlos Geld verschwendet, sondern damit auch noch die eigenen Konkurrenten finanziert. Es ist ein Musterbeispiel für die gesamte hirnrissige Politik des untergehenden Kontinents, der in jeder Hinsicht seine Selbstzerstörung betreibt. (TPL)

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