Ich soll bald auf der Straße schlafen, sagt die Regierung. (Ben Berndt)
Die SPD ist bekanntlich kurz davor, „nachhaltig“ von der politischen Bühne zu verschwinden. Die Gründe sind bekannt: Sie hat mit ihrem radikalen Linkskurs die Arbeiter verraten. Klar, noch darf sie dank der Brandmauer und einem rückgratlosen Kanzler die Fäden in der Hand halten, doch sind die politischen Stunden dieser ehemaligen Volkspartei längst gezählt.
Noch ein Grund für diesen verdienten Niedergang: Das schlechte Personal bei den „Asozialisten“. Zum Beispiel Saskia Esken. Mit einer üblen Aussage hat sie mal wieder mindestens die halbe Nation schockiert.
Die Bundestagsabgeordnete und ehemalige Parteivorsitzende) hat in einem Video (u. a. auf Facebook/Instagram) explizit dazu aufgerufen, dass Unternehmen ihre Werbung im Podcast „Ben Ungeskriptet“ (Benjamin Berndt) prüfen und stoppen sollten. Grund ist das mehrstündige Interview mit dem thüringischen AfD-Politiker Björn Höcke. Wörtliche Aussagen von Esken (u. a. aus ihrem Post):„Einem Faschisten wie Björn Höcke vier Stunden lang eine Bühne zu bieten, ‚ungeskripted‘ und unwidersprochen – damit kann man im Netz in kurzer Zeit Millionen von Aufrufen und ziemlich gute Werbeeinnahmen erzielen.“
„Übrigens: Unternehmen, deren Werbung in einem solchen Podcast ausgespielt wird, sollten mal schauen, wie sich das abstellen lässt.“
„Ich sag mal: Blacklisting hilft.“
Was für eine miese Masche. Nur, weil man keinerlei Argumente hat und sich über die außer Kontrolle geratenen Meinungsfreiheit aufregt, jemanden finanziell in den Ruin zu treiben, ist zwar eine typisch linke Nummer, aber erinnert auch irgendwie an die Zeiten, in denen die Herrschaften renitente Bürger in den Hungerturm geworfen haben.
Die Reaktionen sind entsprechend eindeutig:
Felix Perrefort schreibt:
Sie fordert, dass Ben Berndt auf der Straße landet. Saskia Esken ist nicht nur das Gesicht der Unmenschlichkeit und der SPD, sondern auch die verzweifelte Fratze eines letzten Aufbäumens der linksautoritären Kräfte gegen die Medienrevolution und die Regenerierung der Republik.
Kolja Barghoorn schreibt:
Was Esken hier macht ist nichts anderes, als purer Faschismus! Die Meinungsfreiheit abschaffen zu wollen, indem man mit Boykott-Aufrufen unliebsamen Podcast-Produzenten die ökonomische Existenz zerstören will! Ab raus aus den Parlamenten mit der SPD! Überall raus!
Markus Haintz schreibt:
Die ehemalige SPD-Vorsitzende Esken möchte also mit faschistischen Methoden gegen vermeintliche Faschisten und gegen Journalisten vorgehen. Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.
van Eckert schreibt:
Wer dessen Werbepartner dazu aufruft, nicht mehr mit einem bekannten Podcaster zusammenzuarbeiten, weil der mit den falschen Leuten aus der Opposition geredet hat, benutzt das Grundgesetz nur noch als Klopapier. Unfassbare Entgleisung von Saskia Esken gegenüber @benungeskriptet.
Wolfgang Kubicki schreibt:
In einer liberalen Demokratie entscheiden nicht Politiker, was Presse und andere Medien senden oder drucken. Ein Aufruf zum Werbeboykott bestimmter Medien, erkennbar aus dem Deutschen Bundestag gesendet, ist eine Entgleisung. Saskia Esken scheint ihren Appell zudem nicht richtig durchdacht zu haben. Höcke hat in dem Interview Dinge gesagt, die ich für wirklich dumm halte. Nur ein Beispiel: „Der höchste Grad von Freiheit ist es, freiwillig in einer intakten Gemeinschaft aufzugehen und ihr dienen zu dürfen.“ Ich finde es besser, wenn er das vor einem möglichst großen Publikum sagt als in irgendwelchen rechten oder linken Filterblasen, in denen man mit einem solchen kollektivistischen Freiheitsbegriff anschlussfähig ist.
Angie B. schreibt:
Das ist der Punkt, an dem die Maske endgültig fällt.
#Saskia_Esken, eine der höchsten Repräsentantinnen der #SPD, ruft öffentlich zum wirtschaftlichen Boykott eines Podcasts auf, weil dort ein politischer Gegner, den sie reflexhaft als „Faschisten“ etikettiert, vier Stunden lang ungefiltert sprechen durfte.
Kein Skandal, keine Gewaltaufrufe, keine Verletzung von Gesetzen, einfach nur ein langes, ungeskriptetes Gespräch, und dafür soll die Plattform ökonomisch stranguliert werden.
Das ist keine Verteidigung der Demokratie mehr, sondern klassische ekelerregende Habitus autoritärer Kontrollfantasien.
Wer nicht unserer Deutungshoheit folgt, dem wird die Sauerstoffzufuhr abgedreht.
Meinungsfreiheit gilt offenbar nur noch für die eigene Blase, alles andere ist „gefährlich“ und muss mit privaten Boykott-Aufrufen aus dem öffentlichen Diskurs gekickt werden.
Merkt ihr überhaupt nicht, dass das exakt die Logik ist, die früher Diktaturen und später Cancel-Culture-Kader benutzt haben um Plattformverweigerung als Ersatz für Argumente zu installieren?
Was hier wirklich für mich extrem erschreckend ist:
📍Eine Spitzenpolitikerin verwechselt Meinungsfreiheit mit „nur die richtige Meinung darf gehört werden“.
📍Sie behandelt Wähler und Zuhörer wie unmündige Kinder, denen man unliebsame Stimmen vorenthalten muss, damit sie nicht „verführt“ werden.
📍Sie instrumentalisiert wirtschaftliche Macht (Werbekunden), um politische Gegner zum Schweigen zu bringen, ein Instrument, das in funktionierenden Demokratien eigentlich nur gegen echte Extremisten und Volksverhetzer zum Einsatz kommt, nicht gegen einen gewählten Landtagsfraktionschef, der einfach nur reden darf.
Verflixter Axt, das hat aber mit liberaler Demokratie ungefähr noch so viel zu tun wie eine Zensurbehörde mit Aufklärung.
Das ist der intellektuelle Offenbarungseid einer politischen Klasse, die spürt, dass sie die Deutungshoheit verliert, und statt sich argumentativ zu stellen, zum administrativen und ökonomischen Würgegriff greift.
Wer so agiert, hat das Grundverständnis einer offenen Gesellschaft entweder nie besessen oder längst verraten, und deshalb solche Haltungen gehören nicht ins Zentrum der Macht, sondern in die geschlossene Abteilung politischer Pathologie, wo Realitätsverlust gepaart mit Allmachtsfantasien ist.
Deutschland verdient Besseres als Führungsfiguren, die bei jeder unangenehmen Stimme sofort nach dem digitalen Maulkorb rufen, denn das ist nicht „antifaschistisch“, es ist selbstzerstörerisch und zutiefst undemokratisch.
Australischer Austauschstudent schreibt:
Saskia Eskens Posts auf Bluesky erreichen durchschnittlich zwischen 10 und 20 Likes.
Benjamin Berndts Podcast mit Björn Höcke hat inzwischen 3,8 Millionen Aufrufe und 240.000 Likes.
Es ist unschwer zu erraten, wieso Saskia Esken jetzt zum Boykott von Benjamin Berndt aufruft.
Basile schreibt:
Die Einschüchterungsversuche Eskens gegenüber eines Journalisten, der der Opposition eine Stimme gibt, ohne zu diffamieren, sind ein No-Go in einer Demokratie.
Das muss Konsequenzen haben. Hier wurde eine rote Linie überschritten.
Shira D. MD schreibt:
Saskia Esken, die Vorsitzende einer Partei, die einst die Freiheit des Wortes hochhielt, fordert nun einen Werbeboykott gegen einen Podcast – weil ihr der Gast nicht passt?!
Sie können nicht widerlegen, also wollen sie austrocknen. Sie haben keine Argumente, also greifen sie zur Brieftasche. Sie fürchten die Debatte, also verbannen sie den Werbepartner. Das ist nicht “ antifaschistischer Mut“. Das ist die Kapitulation vor der eigenen intellektuellen Schwäche.
Wer statt Gegenargumenten zum Werbeboykott greift, zeigt vor allem eines: Angst. Angst vor offener Debatte. Angst vor der Konkurrenz der Ideen. Angst davor, dass die eigenen Positionen im freien Diskurs verlieren könnten.
Die SPD, einst Partei des Grundgesetzes, hat immer noch nicht verstanden: Demokratie lebt von Widerspruch, nicht von ökonomischer Einschüchterung. Wer unliebsame Gespräche nicht widerlegen kann, will sie austrocknen – mit demselben Instrumentarium, das ihr sonst autoritären Regimen vorwirft: Boykott, Kündigung, Existenzangst.
Das ist kein Antifaschismus. Das ist autoritäre Schwäche im moralischen Kostüm.
Esken verrät damit das eigene Erbe. Früher kämpfte die SPD gegen den Boykott jüdischer Geschäfte. Heute ruft sie zum Boykott politischer Podcasts auf. Nennt man das Fortschritt? Oder nennt man das den schleichenden Zerfall jeder liberalen Grundhaltung?
Die WELT berichtet, Esken schlage ein „Blacklisting“ vor – ein Begriff aus dem dunkelsten Kapitel der Geschichte. Aber Esken findet das offenbar gut, solange es gegen die Richtigen geht.
Die SPD wird scheitern. Der Podcast wird bleiben. Die Hörer werden mehr. Und die Partei, die einst die Freiheit verteidigen wollte, wird als das dastehen, was sie ist: ein kleiner, ängstlicher Verein von Meinungspolizisten, die lieber die Brieftasche zücken, als sich der Debatte zu stellen.
Esken sollte sich bei Höcke bedanken. Ohne ihren Boykott-Aufruf hätte kaum jemand vom Podcast erfahren. Dumm gelaufen. Aber das ist die Ironie der Geschichte – sie ist immer auf der Seite derer, die Argumente haben.
Markus Vahlefeld schreibt:
Sie war Bundesvorsitzende der Regierungspartei SPD und ist das vielleicht hässlichste Gesicht der Schieflage dieses Landes: Innerlich von Hass und Niedertracht zerfressene Seelen projizieren ihre eigene Selbstverachtung auf die sie nun alimentieren müssenden Mitbürger und wollen sie darauf verpflichten, genauso niedrig zu werden wie sie selbst.
Frau Esken ist das Gesicht für die Arroganz der Macht, den Hochmut der Verblödeten im Verbund mit einer Verkniffenheit, wie sie sich in Lippen und Mundwinkeln ausdrückt, die gleichzeitig aber zu feige ist zu tun, was sie am liebsten ständig tun würde: Rumschreien, Maßregeln, Verpetzen und die Meute Anstiften. Es ist das Verschlagene, das Gouvernantenhafte, diese Aufseher-Attitude, die in einem Spielfilm über die Nazizeit das nötige Gruseln zu vermitteln imstande wäre, die jedoch mit Hilfe von populistischen Neid-Parteien nun wieder Macht über Millionen von Menschen innehaben kann. Humor, Selbstgenügsamkeit und das, was Novalis den „Zauberhauch der Seele“ nannte, sind diesen rachsüchtigen Verlierertypen wesensfremd. Und sie werden ihr Werk erst stoppen, wenn sie alle um sich herum auf das eigene Maß an Verhärmtheit erniedrigt haben. Spricht man von Negativauslese in der Politik, so ist Saskia Esken eine der ersten, die mir dabei einfällt.
…
Das ist alles so lustig, denn Frau Esken macht dabei unfreiwillig Werbung für Höcke, die AfD und Ben Berndt und sorgt gleichzeitig dafür, dass die SPD bald Geschichte ist.
Dafür noch einmal ein herzliches Dankeschön.























