Alles bereit für die nächste "Pandemie"? (Symbolbild:Imago)
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Der nächste „heiße Scheiß“ der Pandemie-Paniker – ist das Hantavirus das nächste Covid?

Der Ausbruch des Hantavirus auf dem Kreuzfahrtschiff Hondius bietet dem Pandemie-Panikorchester wieder einmal einen willkommenen Vorwand, um alle Register zu ziehen. Der Öffentlichkeit werden alle Informationen über den jeweiligen Verbleib des Schiffes und der Passagiere geboten, die es am 24. April verlassen hatten und deren Gesundheit nun in mehreren Ländern überwacht wird. Eine Deutsche und ein älteres niederländisches Ehepaar sind verstorben. In Dänemark begab sich ein Passagier in Selbstisolation, von den beiden in Singapur unter Quarantäne gestellten Passagieren zeige einer eine „laufende Nase“, der andere sei nach Auskunft der Gesundheitsbehörden des Stadtstaats “symptomfrei”, wird in Corona-probater Manier der Krisenbulletins und Live-Ticker vermeldet. Zu den fünf Personen, bei denen die Weltgesundheitsorganisation WHO das Hantavirus bestätigt habe, gehören zwei Besatzungsmitglieder der Hondius. Sie und eine Deutsche wurden in die Niederlande evakuiert, wo sie in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Deutsche, die keine Symptome zeigt, wurde nach Düsseldorf verlegt. Ein weiterer Patient wird derzeit auf einer Intensivstation in Südafrika behandelt; sein Zustand habe sich verbessert.

Als Ursprungsort der Infektionen wird die Stadt Ushuaia im südlichen Argentinien vermutet, Ermittler sind dorthin unterwegs. Die unter niederländischer Flagge fahrende Hondius befindet sich derweil mit noch knapp 150 Menschen an Bord auf dem Weg nach Teneriffa, wo sie am Sonntag ankommen soll. Dort ist man allerdings wenig begeistert über diesen Besuch: Der genaue Verbleib des Schiffs war am Donnerstagabend unbekannt, da es kein Signal sendet. Fieberhaft suchen – offenkundig orchestriert von globalen Seuchenschutz- und WHO-Expertenkreisen und entsprechenden Vorfeldorganisationen mit derzeit noch unklarer Absicht – die Mainstreammedien den Globus nach allem ab, was sich irgendwie zum Thema Hantavirus finden lässt; so etwa, dass in Israel inzwischen erstmals ein Hantavirus-Fall bestätigt worden sei, der Patient habe sich vermutlich bei einem Aufenthalt in Osteuropa infiziert. In Kanada wurde drei Menschen mit Verdacht auf Infektionen unter Quarantäne gestellt, auch in den Niederlanden und Singapur wurden Verdachtsfälle gemeldet.

Streeck in verdächtigem Entwarnungs-Modus

Der Virologe und CDU-Bundestagsabgeordnete Hendrik Streeck beschwichtigt derweil und relativiert Befürchtungen, es handele sich hier um eine möglicherweise anlaufende globale Gesundheitskrise wie bei Corona vor etwa über sechs Jahren: Während sich viele Virologen bei Sars-CoV2 nicht einig gewesen seien, was die Maßnahmen anging, sei dies beim Hantavirus nicht der Fall, da man dieses bereits kenne. Es gebe beim Hantavirus viele verschiedene Untergattungen, von denen eine auch in Deutschland ansässig sei. Daher verstehe man das Virus und könne mit ihm umgehen. Allerdings hat man all das auch in der Frühphase von Corona behauptet, bevor das Virus dann allmählich zum alles beherrschenden Thema wurde – und da heute wie damals dieselben interessierten Kreise von ablenkungssüchtigen unfähigen Regierungen bis profitgeilen Pharmakonzernen politikbestimmend sind, sind Befürchtungen nach der nächsten “Pandemie“-Inszenierung nicht völlig aus der Luft gegriffen – zumal die bei hämorrhagischen Fiebern, die auch Hanta auslöst, tatsächlich ganze andere Todesfallraten im Raum stehen.

Diesbezüglich sorgt auch Streeck nicht eben für Beruhigung mit seiner Aussage, es sei eher untypisch, dass sich das Virus nun von Mensch zu Mensch übertrage, denn eigentlich geschehe dies eher über den Kot und Urin von Nagetieren. So gebe es in Deutschland immer wieder typischerweise Hantavirus-Ausbrüche, wenn die Menschen im Frühjahr anfingen, ihre Gärten oder Garagen auszumisten und zu fegen: Wenn man den Kot und Urin von Nagern einatme, könne man sich dadurch infizieren. Hier sei die Direktübertragung ein ungewöhnliches Novum; dennoch gibt Streeck sich überzeugt, dass das Virus „sehr schnell eingedämmt werden kann“, da man im Fall des Schiffs eine Kontaktpersonen-Nachverfolgung durchführen könne „wie in Corona-Zeiten“. Zwar stellte inzwischen auch die WHO ausdrücklich klar, dass sie in dem tödlichen Ausbruch des Hantavirus nicht den Beginn einer neuen Pandemie sieht; „das ist nicht der Beginn einer Epidemie. Das ist nicht der Beginn einer Pandemie. Das ist kein Covid“, verkündete die WHO-Epidemiespezialistin Maria Van Kerkhove am Donnerstag in Genf.

Ablenkung als Teil des Plans?

Und der Leiter der WHO-Abteilung für Notfallalarm und -reaktion, Abdi Rahman Mahamud, ergänzte: „Wir glauben, dass es sich um einen begrenzten Ausbruch handeln wird, sofern die Maßnahmen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit umgesetzt werden und alle Länder Solidarität zeigen“. Allerdings muss auch das nichts heißen – da auch vor der Ausrufung der Corona-Pandemie die WHO zunächst den Wolf im Schafspelz gegeben und zur Besonnenheit aufgerufen hatte – ehe sie sich dann an die Spitze der Panikinszenierung setzt.

Dass diese dubiose Organisation, die in regelmäßigen Abständen seit 20 Jahren immer wieder neue „Pandemien“ ausruft, um sich dann als Weltgesundheitspolizist aufzuspielen, geht in der Angstlust der deutschen Medien zudem unter – was darauf hindeuten könnte, dass dies Teil des Plans ist. Dass das Hantavirus nun zur nächsten weltweiten Gesundheitskrise erkoren wird, ist allerdings nicht sicher; denkbar wäre auch, dass die Medien – speziell in Deutschland – einfach nur dankbar sind, das nächste Thema zur Sedierung und Ablenkung der Öffentlichkeit von beispiellose Politikverdrossenheit und Unzufriedenheit gefunden zu haben. Vor allem der Boulevard: Gerade rechtzeitig zum vermutlichen Ableben des Buckelwals „Timmy“ kurz nach seiner vermeintlichen „Rettung“, hat „Bild“ mit dem neuen Virus ein neues Thema entdeckt, mit dem die Leser per Live-Ticker förmlich bombardiert werden können. Um die Angst noch weiter zu befeuern, bot das Blatt gar den österreichischen Fußballtrainer Ralph Hasenhüttl auf, der theatralisch von seiner Hantavirus-Erkrankung im Jahr 2012 berichten darf, die ihn “fast das Leben gekostet” hätte: „Man kann nur hoffen, zu überleben“, lautet die Schlagzeile. Es sei die schrecklichste Zeit seines Lebens gewesen, so Hasenhüttl. Auf der Intensivstation habe zwei Wochen lang ums Überleben gekämpft. „Besonders erschreckend: Eine Behandlung gibt es nicht“, betonte „Bild“ unheilvoll.

Es fehlen nur noch die traumatisierenden Triggerbilder

Auch „Focus online“ informierte in den sozialen Medien noch einmal in großen Lettern, dass 50 Prozent der Hantavirus-Erkrankungen tödlich verlaufen; tatsächlich gilt dies aber nicht für die eher milderen Erregertypen, die in Deutschland auftreten, und auch nur bei nicht rechtzeitiger Behandlung. Für die Panikmache reicht das jedoch: Genau wie bei Corona wird man nun über jeden neuen möglichen Infektionsfall in jedem Land informiert. Die seit sechs Jahren geschürte Viren- und Pandemiepanik soll erkennbar wieder abgerufen werden, obwohl es bislang nicht den geringsten Grund dazu gibt. Es wäre keine Überraschung, wenn in den nächsten Tagen wieder mindestens das Tragen von Masken in öffentlichen Gebäuden empfohlen oder angeordnet wird – und das wegen eines seit vielen Jahren bekannten Virus, dessen Ausbrüche in Deutschland bislang niemanden interessiert haben. Vielleicht präsentiert man uns demnächst ja auch wieder dystopische Bilder von Kliniken mit verreckenden Patienten, Triage und Leichentransporten?

Sicher dürfte sein, dass auch die – nach dem Ende des staatlich orchestrierten Corona-Wahns um ihren Reibach gebrachte –  Pharmaindustrie sicherlich baöd mit neuen vermeintlichen mRNA-Wundermitteln aufwarten wird, die Hanta-Infektionen oder schweren Krankheitsverläufen „garantiert“ vorbeugen werden. 2024 wurde in Südkorea bereits an entsprechenden Mitteln geforscht. Kein Wunder, dass die jetzige Panikmache viele an den Corona-Alptraum erinnert – und dass dessen Urhebern und Profiteuren (vor allem in Deutschland, wo bis heute keine juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung der damaligen Verbrechen stattgefunden hat) definitiv alles zuzutrauen ist, ist eine Binse. Dies erst recht in einer globalen Krisenzeit, in der es ratsam erscheinen könnte, die immer unruhiger und aufmüpfiger werdenden Massen wieder mal einzufangen und sie mit einer neuen „Pandemie“ zu beschäftigen. Die Einschätzungen der WHO können sich hier ganz schnell ändern, zumal sie ja auch ihren Pandemievertrag mit neuen Machtbefugnissen endlich durchsetzen will. Es ist also höchste Vorsicht geboten – allerdings weniger vor dem Hantavirus selbst als vor den bewährten Propagandakanälen, die schon wieder bedrohlich heißlaufen. Bevor sich daraus eine Eigendynamik ergibt, muss diese daher unbedingt gebrochen werden. (AS)

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