Warlord Wolodymyr Selenskyj ist mit seinem hochkorrupten Umfeld schon lange zu weit gegangen (Foto:Archiv)
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Saubermann Selenskyj rückt selbst immer mehr in den ukrainischen Korruptionssumpf

Während der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in der EU nach wie vor als untadelige Heldengestalt gilt, wird die Kritik im eigenen Land an seinem (Nicht-)Umgang mit der gigantischen Korruptionsaffäre, bei dem Mitglieder seines engsten Umfelds sich ca. 100 Millionen Dollar aus dem staatlichen Energiesektor zuschanzten, immer größer. Denn offensichtlich hat er kein Interesse an der Aufklärung des Skandals, der anscheinend weit über den Energiesektor hinausgeht und auch ins Bankenwesen und die Rüstungsindustrie hineinreicht. Es geht auch um den Bau von vier Luxusvillen in der Nähe von Kiew, wobei ein Mann namens „Vova“, eine Kurzform von Wolodymyr, als Beteiligter erwähnt wird.

Selenskyj und seine Entourage haben die Bakschisch-Affäre, die immerhin zum Rücktritt von drei Ministern und neun Anklagen führte, nach Kräften heruntergespielt. Beobachter vermuten, dass man das Ganze aussitzen will. „Ich glaube, (die Regierung) hat vor zwei Dingen Angst. Erstens, dass es einen Barbara-Streisand-Effekt auslösen könnte – wenn sie anfangen, es zu leugnen, wird jeder annehmen, dass es tatsächlich passiert ist. Zweitens könnte es etwas geben, das wir nicht wissen, und sie befürchten, dass es an die Öffentlichkeit gelangt, was der Regierung einen schweren Schlag versetzen würde“, erklärte der Politologe Ihor Reiterovych. Wie sehr Selenskyjs Zustimmungswerte davon beeinflusst werden, hänge vom Ausmaß der Auswirkungen und von der möglichen Verwicklung des Präsidenten in den Skandal ab. Selenskyj versucht, die Verantwortung für dessen mangelnde Aufarbeitung auf Premierministerin Julia Swyridenko abzuwälzen.

Mafiöse Kleptokratie

Zudem drängt er darauf, die in den Aufzeichnungen erwähnte staatliche Bank zu privatisieren, ohne die Gründe dafür zu nennen. Nachdem nun aber neue Enthüllungen aufgetaucht sind, gerät er erneut ins Zwielicht und kann es vor dem eigenen Volk immer weniger rechtfertigen, sich immer wieder in Kriegsrhetorik zu flüchten, die zunehmend als Ablenkungsmanöver erkannt wird. Während des letzten Präsidentschaftswahlkampfs hatte Selenskyj seinem Vorgänger Petro Poroschenko Korruption und Vetternwirtschaft vorgeworfen. Sieben Jahre später steckt er in der gleichen Situation. „Natürlich schwächt dies die Position des Präsidenten – kurz-, mittel- und langfristig“, erklärte ein Abgeordneter von Selenskys Partei „Diener des Volkes“, der es vorzog, anonym zu bleiben, gegenüber der Zeitung „Kyiv Independent“.

Diese Vorfälle unterstreichen erneut, dass dieses Land auf allen Ebenen von einer mafiösen Kleptokratie beherrscht wird. Selenskyj ist entweder auch persönlich in den Skandal verwickelt und/oder will seine Freude decken. Doch diese offensichtliche Korruption tut seinem Status als Lichtgestalt und angeblichem Vorkämpfer europäischer Werte keinen Abbruch. In den EU-Hauptstädten, vor allem natürlich in Berlin, staubt er auf seinen unaufhörlichen Betteltouren immer neue Milliardensummen ab, die besinnungslos in diesen korrupten Moloch gepumpt werden, ohne dass kritische Fragen gestellt oder dieser Irrsinn gleich ganz gestoppt würde. Selenskyj genießt weiterhin völlige Narrenfreiheit und das Geld der europäischen Steuerzahler versickert in seinem Schattenreich, während er Europa immer tiefer in den Krieg gegen Russland hineinzieht. (TPL)

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